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ADAC GT Masters: Young Driver AMR hat PunkterÀnge am Lausitzring im Visier
Von Sascha Kröschel | 21.August 2012
Wieder einmal Neuland fĂŒr Young Driver AMR: Am Wochenende tritt das Aston Martin-Team zur sechsten Runde des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring an. Auf der Rennstrecke bei Dresden will Young Driver AMR mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 und Ferdinand und Johannes Stuck sowie dem dĂ€nischen Duo Kristian Poulsen und Christoffer Nygaard das ernĂŒchternde Wochenende zuletzt auf dem Red Bull Ring vergessen machen. FĂŒr Young Driver AMR ist es die erste Stippvisite mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 auf Deutschlands östlichster Rennstrecke.
Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer hat keine schlechten Erinnerungen an den Lausitzring, beim bisher einzigen Auftritt des Young Driver-Schwesterteam Fischer Racing in der Saison 2009 sprang auf dem Lausitzring im ADAC GT Masters ein zweiter Platz heraus. An diesem Wochenende ist allerdings nicht nur der Teamchef auf die beiden LĂ€ufe in der Lausitz gespannt: âMit neuem Auto auf einer fĂŒr uns unbekannten Streckenvariante, da ist es im Vorfeld schwierig einzuschĂ€tzen, was uns erwartet. Eines ist allerdings sicher: So ein schwieriges Wochenende wie auf dem Red Bull Ring steht uns auf dem Lausitzring sicherlich nicht bevor, von da her kann es nur aufwĂ€rts gehen.â
Die Meinung teilt auch Christoffer Nygaard, der in dieser Saison bereits ein Rennen gewann: âEs kann nur besser werden. Ich habe damit gerechnet, dass es in Ăsterreich schwer wird, aber sicherlich nicht, dass es so schwer wird. Nun heiĂt es nach vorn blicken und uns auf das Rennen auf dem Lausitzring zu konzentrieren. GrundsĂ€tzlich ist schon einmal gut, dass wir die lange Streckenvariante fahren. Dazu dĂŒrfen wir mit 20kg weniger Gewicht starten. Beides hilft etwas. Das Ă€ndert aber nichts an der grundsĂ€tzlichen Stop-und-Go-Charakteristik der Strecke. Unser Aston Martin ist auf flĂŒssigen Strecken zu Hause und fĂŒhlt sich in schnellen Kurven besonders wohl. Nur davon gibt es auf dem Lausitzring nicht allzu viele. Es sollten aber dennoch einige Punkte fĂŒr uns herausspringen. GröĂere Hoffnungen setzte ich aber die beiden letzten Rennen der Saison auf dem NĂŒrburgring und in Hockenheim.â
Johannes Stuck hat nicht nur mit dem ADAC GT Masters in dieser Saison, sondern auch speziell mit dem Lausitzring noch eine Rechnung offen. âIn der Saison 2011 haben wir auf dem Lausitzring ein schwarzes Wochenende erlebt und sind am einzigen Wochenende in der gesamten Saison nicht in die Punkte gefahren. Es gilt also fĂŒr uns dort einiges gut zu machen. Wir haben allerdings einen Topspeed-Nachteil, das wird sich auch an diesem Wochenende deutlich zeigen. Es gibt dort einige schnellere Kurven, die uns liegen sollten. Es wird spannend sein zu sehen, wo wir stehen. Aber eine Standortbestimmung gibt es fĂŒr uns erst nach dem freien Training am Freitagnachmittag.â
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