Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    DTM: Krimi in der Eifel

    Von Kerstin Prange | 18.August 2014

    Marco Wittmann ist seinem ersten DTM-Titel zum Greifen nahe!

    Dank einer fehlerfreien Leistung beim siebten Saisonlauf auf dem NĂŒrburgring baute der FĂŒrther im BMW M4 DTM seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Mattias Ekström, der Ă€rgste Verfolger des 24-JĂ€hrigen, schied nach einer Kollision in der Startphase frĂŒhzeitig aus. „Das ist ein toller Erfolg fĂŒr uns. So langsam kann man wirklich ĂŒber den Titel reden. Zum Ende des Rennens wurde es noch einmal etwas eng, da Mike Rockenfeller nĂ€her kam. Ich denke, dass er in der Schlussphase bessere Reifen als ich hatte. So mĂŒssen wir jetzt weitermachen“, jubelte Wittmann nach seinem Start-Ziel-Sieg. Das Gastspiel der DTM in der Eifel besuchten am Wochenende 80.000 Fans.

    Marco Wittmann auf Titelkurs 2014 - Foto: itr e.V.

    Marco Wittmann auf Titelkurs 2014 – Foto: itr e.V.

    Mit 1,2 Sekunden RĂŒckstand sah Mike Rockenfeller in seinem Audi RS 5 DTM die Zielflagge als Zweiter. Der 30-JĂ€hrige ĂŒberholte beim Start seinen Markenkollegen Edoardo Mortara und gab ĂŒber die gesamte Distanz von 49 Runden die Position nicht mehr ab. „In den letzten Runden habe ich auf Marco Wittmann noch etwas aufholen können, aber fĂŒr einen Angriff hat es leider nicht gereicht. Ich habe die ganze Zeit versucht, mit schnellen Rundenzeiten aufzuschließen. Er war aber einfach schneller. Doch auch der zweite Platz ist ein grandioses Ergebnis fĂŒr die Phoenix-Mannschaft, die hier ihr Heimspiel feiert“, blickte der Audi-Pilot zurĂŒck. Mortara komplettierte das Podest auf dem dritten Platz.

    Paul Di Resta verpasste als Vierter den Sprung aufs Treppchen nur knapp. Der Brite, der von der achten Startposition ins Rennen gegangen war, arbeitete sich kontinuierlich nach vorn. „Mein Fazit fĂ€llt sehr positiv aus. Wir waren in der Lage, aus eigener Kraft um das Podest zu kĂ€mpfen. Ich danke der ganzen Crew, die einen perfekten Job gemacht hat. FĂŒr die kommenden LĂ€ufe bin ich sehr zuversichtlich“, so der 28-JĂ€hrige. Vier weitere Piloten eines DTM Mercedes AMG C-CoupĂ© rundeten die starke Vorstellung von Mercedes-Benz auf dem NĂŒrburgring ab.

    Mattias Ekström steht ein hartes StĂŒck Arbeit bevor, wenn er Marco Wittmann im Titelkampf noch einmal gefĂ€hrlich werden will. Der RĂŒckstand des Tabellenzweiten aus Schweden betrĂ€gt bei noch drei bevorstehenden Rennen 64 ZĂ€hler. Alle Hoffnungen des Audi-Fahrers auf ein gutes Resultat wurden bereits in der Startphase zunichte gemacht. „In Kurve drei bin mit einem Gegner zusammengestoßen. Dabei ist hinten rechts an meinem Auto etwas gebrochen, und ich musste aufgeben“, erklĂ€rte der 36-JĂ€hrige. Punktgleich mit dem zweifachen Champion darf sich Edoardo Mortara noch eine Chance auf den Titel ausrechnen.

    Mattias Ekström – hĂ€rtester Verfolger im Titelkampf – Foto: itr e. V.

    Topics: DTM |