Porsche will GT-Titel verteidigen
Von Sascha Kröschel | 13.Dezember 2009
Porsche unterstĂŒtzt 2010 weiterhin die erfolgreichen Kundenteams und Fahrer in den wichtigsten internationalen GT-Serien. Im Rahmen der Saisonabschlussfeier âNight of Championsâ im Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen betonte Wolfgang DĂŒrheimer, Vorstand fĂŒr Forschung und Entwicklung, die groĂe Bedeutung des GT-Sports: âWir sind bei Porsche daran interessiert, dass sich der GT-Sport langfristig stabil entwickelt. Eine unabdingbare Voraussetzung dafĂŒr sind ReglementstabilitĂ€t, Planbarkeit und Kostenkontrolle â und gemeinsame Regularien der Organisationen F.I.A. und A.C.O.â
In der American Le Mans Series (ALMS) wollen die Werksfahrer Jörg Bergmeister und Patrick Long ihren Meistertitel im Porsche 911 GT3 RSR mit dem Team Flying Lizard Motorsports verteidigen. Auch die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb und Richard Lietz streben eine gemeinsame Titelverteidigung im 911 GT3 RSR des Teams Felbermayr Proton in der Le Mans Series (LMS) 2010 an. Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet unterstĂŒtzt in der LMS wie schon 2009 das Team IMSA Performance Matmut am Steuer eines GT3 RSR.
Eine noch gröĂere Bedeutung kommt im Jahr 2010 auch den erfolgreichen Porsche-Markenpokalen zu. Die Familie der Meisterschaften, die mit dem Porsche 911 GT3 Cup ausgetragen werden, wĂ€chst von 13 auf 19 weltweit. Neben der GT3 Cup Challenge Middle East, die an diesem Wochenende (12.12.2009 â 13.12.2009) ihre Premiere in Bahrain feiert, kommen mit den GT3 Cup Challenges in GroĂbritannien, Japan, Skandinavien, TĂŒrkei und Schweiz fĂŒnf weitere Serien hinzu.
(Quelle: Porsche / Bosch Car Sevice Rhein-Berg)
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Gericht erklĂ€rt Umweltzone fĂŒr rechtmĂ€Ăig
Von Sascha Kröschel | 11.Dezember 2009
Obwohl eindeutig bewiesen wurde, dass Umweltzonen sinnlos sind, hat das Verwaltungsgericht Berlin die Umweltzone in der Hauptstadt fĂŒr rechtmĂ€Ăig erklĂ€rt. FĂŒr den ADAC, der in diesem Verfahren die Klage von elf Mitgliedern unterstĂŒtzte, ist diese Entscheidung mehr als unverstĂ€ndlich.
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FĂŒr ADAC-VizeprĂ€sident Ulrich Klaus Becker ist dieses Urteil der Berliner Richter unverstĂ€ndlich, denn das dem Klub vorliegende Gutachten der Uni Cottbus besagt, dass die Berliner Luft durch die EinfĂŒhrung von Fahrverboten âkeinen Deut besser gewordenâ sei. Nachweislich tragen Pkws nur zu einem geringen Teil zur Feinstaubbelastung bei. Der GroĂteil der Feinstaubpartikel in der Luft kommt von Industrie und Kraftwerken.
Wollte man tatsĂ€chlich wirksame MaĂnahmen zur Verbesserung der LuftqualitĂ€t ergreifen, empfiehlt der Klub primĂ€r, fĂŒr flieĂenden Verkehr zu sorgen. Im Vergleich zum Stopp-and-Go-Verkehr verringern sich die Feinstaubemissionen bei rollendem Verkehr um 25 Prozent. Der StickoxidausstoĂ reduziert sich sogar um die HĂ€lfte. DarĂŒber hinaus wĂŒrde eine gezielte Förderung der Abgasnorm Euro-6 die rasche EinfĂŒhrung sauberer Technologie vorantreiben. Damit wĂ€re nicht nur StĂ€dten mit Umweltzonen geholfen, sondern ganz Deutschland.
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Auto und die Weihnachtszeit
Von Sascha Kröschel | 10.Dezember 2009
Wie weit Theorie und Praxis manchmal auseinanderklaffen, zeigt die Weihnachtszeit. Denn theoretisch sollen die letzten Wochen des Jahres eine Phase der Besinnung und eines friedlich erlebten Festes sein. In der Praxis aber bringt bereits die Vorweihnachtszeit oft Hektik – auch im StraĂenverkehr. Ein paar Tipps können helfen, damit der Stress zwischen Einkaufstrubel und Festvorbereitung nicht auch noch im Auto erlebt werden muss. ZusĂ€tzlich geben Automobilclubs wie ADAC, ACE oder AvD Hinweise, mit denen der Wagen die Böller der Silvesternacht unbeschadet ĂŒbersteht.
Ein Weihnachtsbaum gehört zum Fest. Und meist wird so ein Baum mit dem Auto transportiert. Zu beachten ist dabei, dass vor allem bei der Fahrt mit dem Baum im Kofferraum Brems- und RĂŒcklichter sowie das Kennzeichen auf keinen Fall verdeckt werden dĂŒrfen. AutodĂ€cher sind ebenfalls ein beliebter Ort, um einen Weihnachtsbaum zu transportieren. Wichtig ist hier eine gute Sicherung – der Baum soll nicht herunterfallen, und er darf es in Hinblick auf die Verkehrssicherheit auch nicht.
Die LĂ€nge eines Weihnachtsbaums ist nicht nur relevant, wenn es darum geht, ob er in die gute Stube passt. Auch beim Transport ist sie zu beachten: Der Baum darf weder seitlich noch nach vorn ĂŒber die Karosserie hinausragen. Hinten darf er maximal 1,5 Meter ĂŒberstehen – aber auch nur dann, wenn er schon ab einem Meter ĂberlĂ€nge mit einem roten Schild oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet ist.
Gerade wenn ein Weihnachtsbaum im Innenraum mitgenommen wird, können unschöne Flecken durch Harz auf den Polstern zurĂŒckbleiben. Es ist daher ratsam, eine alte Decke unter den Baum zu legen. Kommt es zu Flecken in den Polstern, helfen meist Fleckenmittel, Spiritus oder Waschbenzin. Die sollten aber zunĂ€chst einmal an einer unauffĂ€lligen Stelle getestet werden.
Silvester ist ein guter Tag, um das Auto einmal stehen zu lassen. So kann der Jahreswechsel auch mit dem einen oder anderen Glas Sekt gefeiert werden – ohne dass die Fahrerlaubnis in Gefahr ist. AuĂerdem mĂŒssen Fahrer gerade in der Nacht mit zusĂ€tzlichen Irritationen durch Feuerwerk rechnen. Parkplatzsuche ist auch in der Silvesternacht eine knifflige Sache. Wegen möglicher Böllerkanonaden gehören AnwohnerstraĂen in der NĂ€he von Kneipen, MarktplĂ€tzen oder Szenetreffpunkten zu den gefĂ€hrlicheren AbstellplĂ€tzen. Wer sicher gehen will, bringt den Wagen in einem Parkhaus oder einer Garage unter.
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Werkstatt â Tipp: Schenken Sie mehr Sicherheit zu Weihnachten
Von Sascha Kröschel | 9.Dezember 2009
Eine Geschenkidee zu Weihnachten: Schenken Sie mit der neuen Bosch Plus 90 GlĂŒhbirne mehr Sicherheit im StraĂenverkehr. Im Vergleich zu Standard Halogen-GlĂŒhlampen hat die neue GlĂŒhlampe eine um bis zu 90 Prozent höhere Lichtleistung. Die Plus 90-Scheinwerferlampen erzielen einen lĂ€ngeren und gröĂeren Lichtkegel und leuchten die StraĂe deutlich besser aus. Damit tragen sie zu mehr Sicherheit bei Fahrten in der Dunkelheit oder bei widrigen WetterverhĂ€ltnissen bei.
Die Scheinwerfer â GlĂŒhlampe gibt es in unserem Internet-Shop im Praktischen Set (2 StĂŒck) passend fĂŒr die Fassungen H1, H4 oder H7. Der Preis fĂŒr die H1 betrĂ€gt zum Beispiel 28,00 Euro zzgl. 3,50 Euro Versand.
Hinsichtlich der Verwendung gegenĂŒber herkömmlichen GlĂŒhbirnen macht Bosch keine EinschrĂ€nkungen.
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Motorsport Programm von Audi 2010
Von Sascha Kröschel | 9.Dezember 2009
Die DTM, die 24 Stunden von Le Mans und das Kundensport-Programm mit dem Audi R8 LMS bilden 2010 das Motorsport-Engagement von Audi.
Mit der Teilnahme am erstmals ausgeschriebenen âLe Mans Intercontinental Cupâ setzt Audi auf eine neue zukunftstrĂ€chtige Rennserie, in der alternative Antriebskonzepte zum Einsatz kommen. Die Prototypen haben fĂŒr Audi dabei einen besonderen Stellenwert, da diese Kategorie den Einsatz alternativer Antriebskonzepte und Technologien ermöglicht.
Der neue âLe Mans Intercontinental Cupâ besteht kĂŒnftig aus den wichtigsten Rennen der Le Mans-Serien in Europa, den USA und Asien und soll an die groĂen Zeiten der legendĂ€ren Marken-Weltmeisterschaft anknĂŒpfen. Im ersten Jahr der Serie, 2010, werden das 1000-Kilometer-Rennen in Silverstone, das âPetit Le Mansâ-Rennen in Road Atlanta und ein Rennen auf dem asiatischen Kontinent gewertet. Audi wird den neuen Cup in der Saison 2010 mit zwei R15 TDI bestreiten, die vom Audi Sport Team Joest eingesetzt werden. FĂŒr das 24-Stunden-Rennen in Le Mans am 12.Juni – 13. Juni 2010 sind drei Fahrzeuge vorgesehen. Ebenfalls mit drei R15 TDI plant das Audi Sport Team Joest am 9. Mai 2010 beim 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps teilzunehmen, das Audi als Generalprobe fĂŒr Le Mans nutzen möchte.
Den DTM-Einsatz der Audi A4 ĂŒbernehmen die bewĂ€hrten Teams von ABT Sportsline, Phoenix und Rosberg.
Der neue Audi R8 LMS GT3-Sportwagen wird ab Ende MĂ€rz 2010 zu einem Preis von 298.000 Euro an die Kundenteams ausgeliefert. Um einen optimalen Service bieten zu können, beschrĂ€nkt sich Audi Sport im Jahr 2010 auf maximal 20 Fahrzeuge fĂŒr den europĂ€ischen Markt. Audi unterstĂŒtzt auch die Kundenteams beim 24-Stunden-Rennen auf dem NĂŒrburgring am 15.Mai – 16. Mai 2010.
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20 Jahre Audi TDI – Motoren
Von Sascha Kröschel | 8.Dezember 2009
Ob sich der Dieselmotor weiter durchsetzen wird, hÀngt von den Emissionen und deren Reinigung und den damit verbundenen kosten ab. In der Vergangenheit mauserte sich der Diesel vom lahmen Kompromissantrieb zum sportlichen Sparer. Angekratzt wurde sein Ruf erst durch den Ruà schuld und demnÀchst durch die prinzipbedingten hohen Stickoxidemissionen. Audi feiert in diesem Herbst 20 Jahre TDI.
Im Herbst 1989 stand der erste Audi mit einem direkteinspritzenden Turbodieselmotor auf der IAA in Frankfurt am Main â der Audi 100 2.5 TDI. Seitdem hat Audi beim Dieselmotor viele Meilensteine gesetzt. Seit 1989 produzierte Audi mehr als fĂŒnf Millionen TDI-Motoren produziert und verfĂŒgt heute ĂŒber eine breite Palette Diesel- Aggregate.
Der erste SelbstzĂŒnder der Marke war 1978 ein FĂŒnfzylinder-Sauger mit Vorkammer-Einspritzung. Elf Jahre spĂ€ter revolutionierte der unter dem KĂŒrzel TDI bekannte Motor mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und vollelektronischem Motor-Management die Diesel-Welt. Der TDI hat mit dem alten Diesel-Bild (lahm, laut, schmutzig) aufgerĂ€umt.
Der Vater der TDI-Technologie von Audi ist Richard Bauder, der auch heute noch die Dieselmotorenentwicklung leitet. Es begann 1976 noch unter dem Eindruck der Ălkrise von 1973, wie Bauder berichtet. âWir haben damals versucht, einen Verbrennungsmotor mit einem möglichst niedrigen Verbrauch zu entwickeln. Wir haben alle nur denkbaren Konzepte untersucht, bis hin zum Zweitakt-Diesel, und dabei unterschiedliche Einspritz- und Brennverfahren analysiert und weiterentwickelt.â Bauder weiter: â1989 haben wir mit 900 bar Einspritzdruck begonnen, heute sind wir bei 2000 bar. In dieser Zeit haben unsere TDI bezogen auf den Hubraum ĂŒber 100 Prozent Leistung und 70 Prozent Drehmoment zugelegt. Die Emissionen sind gleichzeitig um 98 Prozent gesunken.â
Das Topmodell von Audis TDI Technologie ist der Audi Q7 mit dem stÀrksten Pkw-Seriendiesel der Welt. Der V12 TDI holt aus seinen 6,0 Liter Hubraum 368 kW / 500 PS und 1000 Nm Drehmoment.
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Formel 1: Grand Prix von GroĂbritannien 2010 bleibt in Silverstone
Von Sascha Kröschel | 7.Dezember 2009
Damon Hill, der PrĂ€sident des Silverstone-EigentĂŒmers „Klub der britischen Rennfahrer“ (BRDC) und Silverstone-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Richard Phillips haben mit Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone einen 17-Jahresvertrag ausgehandelt. Das gab der BRDC am Montagmorgen offiziell bekannt. Damon Hill erklĂ€rte: „Silverstone wird die Heimat des Motorsports bleiben.â
Ecclestone hatte ursprĂŒnglich vorgehabt, mit dem GP von GroĂbritannien nach Donington umzuziehen. Doch nachdem die dortigen Streckenbetreiber nicht das erforderliche Geld aufbrachten, um den Kurs Formel-1-tauglich zu machen, war ein Umdenken nötig.
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BMW Motorsport Programm fĂŒr 2010 steht fest
Von Sascha Kröschel | 6.Dezember 2009
Nach dem Abschied aus der Formel 1 intensiviert BMW im kommenden Jahr sein Engagement im GT- und Tourenwagensport. Details zum Motorsport-Programm 2010 gab das Unternehmen im Rahmen der BMW Sportpokal Verleihung am Samstag 05.12.2009 in MĂŒnchen bekannt. Der BMW M3 GT2 wird bei ausgewĂ€hlten GT-Rennen eingesetzt, allen voran stehen geplante Starts bei 24-Stunden-Klassikern. In der FIA World Touring Car Championship (WTCC) und der American Le Mans Series (ALMS) werden die BMW Piloten in der nĂ€chsten Saison um Siege kĂ€mpfen und möchten den Titelgewinn ins Visier nehmen. In der Formula BMW Europe und der Formula BMW Pacific fĂŒhrt BMW seine erfolgreiche Nachwuchsförderung im Rahmen von Formel-1-Rennen fort. Auch der Kundensport bleibt ein wichtiger Bestandteil der Ausrichtung von BMW Motorsport: So wird ein BMW Z4 nach GT3-Reglement die Produktpalette fĂŒr private Teams erweitern.
Mit seinem langjĂ€hrigen Test- und Entwicklungsteam Schnitzer Motorsport wird BMW bei zahlreichen GT-Veranstaltungen vertreten sein. Im Vordergrund stehen dabei traditionsreiche 24-Stunden-Rennen. Neben dem Einsatz bei den 24 Stunden auf dem NĂŒrburgring sind fĂŒr den BMW M3 GT2 Starts in Le Mans und in Spa-Francorchamps geplant. Aktuell befindet sich BMW Motorsport mit den Veranstaltern und DachverbĂ€nden in positiven GesprĂ€chen hinsichtlich der Zulassung des Fahrzeugs. In ErgĂ€nzung bzw. als Vorbereitung auf diese Klassiker stehen EinsĂ€tze in der VLN Langstreckenmeisterschaft NĂŒrburgring und in der Le Mans Series (LMS) auf dem Programm. Stammpiloten fĂŒr die GT-EinsĂ€tze sind Jörg MĂŒller (DE) und Dirk Werner (DE), der 2010 als Zugang zum Kreis der BMW Werkspiloten stöĂt. Die Werksfahrer Andy Priaulx (GB), Augusto Farfus (BR) und Dirk MĂŒller (DE) sind ebenfalls in das GT-Programm eingebunden. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem NĂŒrburgring runden Uwe Alzen (DE) und Dirk Adorf (DE) die starke Fahrerbesetzung ab.
In der ALMS schickt das BMW Rahal Letterman Racing Team unter der Flagge von BMW of North America wie im Vorjahr zwei BMW M3 GT2 ins Rennen um den GT2-Titel. 2009 hatte die Mannschaft von Teamchef Bobby Rahal (US) in Road America (US) einen Doppelsieg gefeiert und stand insgesamt sieben Mal auf dem Podium.
In der Tourenwagen-Weltmeisterschaft tritt BMW mit einem gegenĂŒber den Vorjahren verĂ€nderten Aufgebot an. Priaulx und Farfus kĂ€mpfen 2010 als Teamkollegen um Punkte und Siege. Das RBM-Team von Bart Mampaey (BE) ist fĂŒr den Einsatz der beiden BMW 320si WTCC verantwortlich. WĂ€hrend Priaulx zwischen 2005 und 2007 drei Mal den WM-Titel erringen konnte, war Farfus in der abgelaufenen Saison mit sechs Siegen und Rang drei im Schlussklassement der erfolgreichste BMW Pilot. Gemeinsam haben es die beiden Fahrer bisher auf 27 Siege in der Tourenwagen-WM gebracht. (Quelle: BMW-Motorsport)
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