Black Falcon verteidigt Titel in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft NĂĽrburgring
Von Sascha Kröschel | 2.November 2009
Das Team Black Falcon hat erfolgreich den Titel in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring verteidigt. Das neue Meistertrio Alexander Böhm (Kelberg), Christer Jöns (Ingelheim) und Sean Paul Breslin (Großbritannien) krönte die Saison mit dem neunten Klassensieg.
Neben dem Sieg in der Fahrerwertung konnte Black Falcon auch erneut den Titel im VLN-Serienwagen-Cup für sich verbuchen. Jöns fuhr zudem zum zweiten Mal in Folge zum Sieg in der VLN-Junior-Trophäe. Den letzten Tagessieg der Saison 2009 sicherten sich Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Dirk Werner (Kissenbrück) im Porsche 911 GT3 Cup S. Das Duo wurde nach 4:03:08,786 Stunden mit einem Vorsprung von 1:12,596 Minuten vor Marcel Tiemann (Monaco) und Emmanuel Collard (Schweiz) im Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing abgewinkt. Frank Biela (Monaco), Marc Basseng (Leutenbach) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) komplettierten im Audi R8 LMS die Podestplätze.
Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) verpassten im BMW 318 iS den achten Klassensieg bei den VLN-Serienwagen bis 1.800 ccm Hubraum (V2) um hauchdünne 0,633 Sekunden. Der Sieg ging an Michael Jestädt (Fulda) und Werner Schlehecker (Rösrath). Auch wenn mit zwei Streichresultaten nun ein zweiter Platz beim fünften Rennen in die Wertung einfließt, verteidigten Derscheid/Flehmer Platz zwei in der Tabelle mit einem Vorsprung von 0,35 Punkten vor Tiemann. Dieser bringt es in der Addition zwar auf acht Klassensiege, seine Klasse, die VLN-Specials bis 4.000 ccm (SP7) Hubraum, war im Schnitt jedoch mit weniger Fahrzeugen besetzt als die V2.
Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft NĂĽrburgring ist auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Essen Motor Show vertreten. Zur wichtigsten Motorsportmesse Deutschlands treffen sich vom 28. November bis 6. Dezember 2009 Rennsport- und Tuningbegeisterte, vor allem aber Autoliebhaber. In Halle 6, Stand 21-24 erhalten Fans und Teilnehmer alle Informationen rund um die Saison 2010 aus erster Hand.(Quelle:Â Jan Brucke/VLN)
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Motorsport-Zeitreise: Vom Opel Ascona B zum Astra OPC Race Camp
Von Sascha Kröschel | 2.November 2009
30 Jahre – eine „Generation Mensch“ – ist es her, als ein Opel Ascona B im Gruppe 2-Trim nicht nur in die Herzen von Opel-Anhängern und Motorsportfans, sondern gleich in die Ahnenreihe automobiler Sportlegenden driftete. Zielsicher dirigiert von Joachim („Jochi“) Kleint und Co-Pilot Gunter Wanger, hatte sich der 186 PS starke, nach dem Spezial-Tourenwagen-Reglement aufgebaute Bolide den Gesamtsieg in der Rallye-Europameisterschaft 1979 für das Opel-Euro-Händler-Team (OEHT) gesichert. Vom Siegerpodest aus fuhr er auf direktem Weg in die historische Sammlung der Adam Opel GmbH. Ein würdiger Nachfolger, der Ascona 400, mit dem Walter Röhrl und Jochen Berger 1982 erstmals die Rallye-Weltmeisterschaft gewannen, stand schon bereit.
Als technische Basis für die hochkarätige Gruppe 2-Driftmaschine fungierte der beim Opel-Partner Irmscher Automobilbau gefertigte, ausschließlich in den Opel-Farben Gelb und Weiß lackierte Ascona i2000, von dem gemäß Motorsport-Homologationsbestimmung innerhalb eines Jahres 5.000 Einheiten produziert wurden. Der für den Breitensport konzipierte i2000 war seinerseits von der zweitürigen Serienversion Ascona B 2.0/SR abgeleitet – „gebaut für sportlich besonders engagierte Fahrer, die sich über den normalen Fahrbetrieb hinaus die Möglichkeit offenhalten, an Rallyewettbewerben teilzunehmen.“
Der Motor-Breitensport ist bis heute Schwerpunkt in der Marken- und Produktphilosophie von Opel. Und bis heute ist die Marke mit dem Blitz dabei nicht nur sehr erfolgreich, sondern auch ausgesprochen innovativ. Jüngstes Beispiel: das Rennfahrercasting „OPC Race Camp“, mit dem Opel ein neuartiges Motorsportformat kreierte. Chefs des spannenden Projekts sind mit Manuel Reuter und Jockel Winkelhock zwei, die unter anderem mit Siegen beim Langstrecken-Klassiker von Le Mans und als Opel-Werkspiloten selbst Motorsportgeschichte geschrieben haben. Heute sind sie in verschiedenen Funktionen als Markenbotschafter für Opel tätig und unter anderem auch in die Abstimmung der OPC-Hochleistungsstraßenmodelle eingebunden.
(Quelle: Opel)
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WTCC: BMW feiert zwei Doppelsiege in JapanBMW celebrates a double one-two in Japanese WTCC races
Von Sascha Kröschel | 2.November 2009
Andy Priaulx (GB) und Augusto Farfus (BR) haben für BMW die Läufe 21 und 22 der FIA World Touring Car Championship gewonnen. Priaulx sah im ersten Rennen in Okayama (JP) auf nasser Strecke als Sieger die Zielflagge. Hinter dem BMW Team UK Fahrer sorgte Jörg Müller (DE) vom BMW Team Germany als Zweiter für einen Doppelerfolg. Dritter wurde Chevrolet-Pilot Robert Huff (GB). Auch im zweiten Rennen des Tages waren die BMW 320si WTCC im Regen das Maß aller Dinge. Farfus münzte die Poleposition in seinen fünften Saisonsieg um, Priaulx kam als Zweiter ins Ziel und erhöhte seine Punkteausbeute beim vorletzten Rennwochenende des Jahres auf 18 Zähler. Yvan Muller (FR/SEAT) stand neben den beiden BMW Fahrern als Dritter auf dem Podium. Für BMW waren es die Doppelsiege fünf und sechs in dieser Saison.
(Quelle: BMW-Motorsport)Andy Priaulx (GB) and Augusto Farfus (BR) scored wins for BMW in rounds 21 and 22 of the FIA World Touring Car Championship. Both races in Okayama (JP) were held in the wet, and Priaulx claimed victory for BMW Team UK in the first one. BMW Team Germany’s Jörg Müller (DE) made it a one-two, finishing second ahead of Chevrolet driver Robert Huff (GB). In race two the BMW 320si WTCC cars again dominated proceedings in the rain, when Farfus made perfect use of pole position to score his fifth win of the season. Priaulx increased his points’ tally of the weekend to 18 by coming second. Third-placed Yvan Muller (FR/SEAT) joined the two BMW drivers on the podium. For BMW these were the fifth and sixth one-twos of the year.
(Quelle: BMW-Motorsport)
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Abu Dhabi: Die Neue – Super – Rennstrecke
Von Sascha Kröschel | 31.Oktober 2009
Geldmangel? Wirtschaftskrise? Aber jedenfalls nicht in Abu Dhabi. Der neue Yas Marina Circuit auf der künstlichen Insel „Yas Island“ übertrifft alles bisher da gewesene – eine Formel1-1-Rennstrecke der Superlative. Über 160 Hektar groß ist die gesamte Anlage, 40.000 Quadratmeter entfallen auf das Fahrerlager am Yachthafen. Der 5,554 Kilometer lange Kurs rühmt sich, der einzige zu sein, auf dem alle Tribünen überdacht sind. 50.000 Zuschauer finden dort Platz – überdacht nicht wegen drohenden Regens sondern wegen der kräftigen Sonneeinstrahlung. Dass hier Geld eine große Rolle spielt macht eine Zahl deutlich: Der staatliche Investmentfond des Emirats, die Abu Dhabi Investment Authority , ist mit einem Wert von 875 Milliarden US-Dollar der weltgrößte eigenständige Fond.
Eine tolle Rennstrecke, die ein absolut vorbildliches Umfeld bietet, angefangen von klimatisierten Boxen bis hin zum Fahrerlager. Der 60 Meter hohe „Sun Tower“ wird mit Solar-Energie gespeist und ist Aufenthaltsort für die Königsfamilie und ausgewählten Ehrengäste.
In Mitten der Wüste wurde die Rennstrecke errichtet und ist Bestandteil eines gigantischen Tourismus-Projektes. Neben dem Formel-1-Kurs gehören ein Ferrari-Themenpark mit Fahrerschule, Kartbahn sowie groß angelegte Golfkurse und ein neues Fünf-Sterne-Hotel „Yas Hotel“ mit 500 Zimmern. Alleine das Pressezentrum ist für 600 Journalisten und Fotografen ausgelegt.
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WTCC: Ergebnis Qualyfing Japan
Von Sascha Kröschel | 31.Oktober 2009
Ergebnis des Qualifying für den 21. Lauf der FIA World Touring Car Championship (WTCC) in Japan auf dem „Okayama International Circuit“. Tabellenführer Gabriele Tarquini steht für das 1. Rennen am Sonntag auf der Pole Position, somit hat er gute Chancen sich den Titel zu holen.
| Platz | Fahrer | Fahrzeug | Zeit |
| 1. | Tarquini | SEAT | 1.37,666 |
| 2. | Priaulx | BMW | 1.37,716 |
| 3. | MĂĽller | BMW | 1.37,726 |
| 4. | Rydell | SEAT | 1.37,799 |
| 5. | Farfus | BMW | 1.37,826 |
| 6. | Gene | SEAT | 1.37,835 |
| 7. | Muller | SEAT | 1.37,978 |
| 8. | Monteiro | SEAT | 1.38,119 |
| 9. | Huff | Chevrolet | 1.38,620 |
| 10. | Menu | Chevrolet | 1.39,110 |
| 11. | Hernandez | BMW | 1.39,043 |
| 12. | Coronel | SEAT | 1.39,078 |
| 13. | Larini | Chevrolet | 1.39,126 |
| 14. | Porteiro | BMW | 1.39,159 |
| 15. | Zanardi | BMW | 1.39,186 |
| 16. | D’Aste | BMW | 1.39,395 |
| 17. | van Lagen | Lada | 1.39,498 |
| 18. | Engstler | BMW | 1.39,672 |
| 19. | Boardman | SEAT | 1.39,823 |
| 20. | Poulsen | BMW | 1.40,112 |
| 21. | Ladygin | Lada | 1.40,786 |
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WTCC: BMW Piloten verpassen Poleposition in Japan knappWTCC: BMW drivers narrowly miss out on pole position
Von Sascha Kröschel | 31.Oktober 2009
Im Qualifying für den 21. Lauf der FIA World Touring Car Championship (WTCC) haben Andy Priaulx (GB) vom BMW Team UK und BMW Team Germany Pilot Jörg Müller (DE) die Poleposition nur um Sekundenbruchteile verpasst. Priaulx lag nach der spannenden Session in Okayama (JP) mit einer Zeit von 1:37,716 Minuten nur 0,050 Sekunden hinter Gabriele Tarquini (IT/SEAT), der das erste der beiden Sprintrennen am Sonntag vom Spitzenplatz in Angriff nimmt. Müller war seinerseits lediglich eine Hundertstelsekunde langsamer als sein BMW Markenkollege und startet vom dritten Platz.
Augusto Farfus (BR), der als einziger BMW Fahrer noch Chancen auf den Gewinn des Fahrertitels hat, erreichte für das BMW Team Germany den fünften Rang. Auch sein Rückstand auf die Spitze war mit 0,160 Sekunden gering. Sergio Hernández (ES) schied hingegen als Elfter bereits im ersten Qualifying-Abschnitt aus. Auch sein BMW Team Italy-Spain Teamkollege Alessandro Zanardi (IT) verpasste als 16. den Sprung ins entscheidende Top-Ten-Qualifying.
(Quelle: BMW-Motorsport)In qualifying for round 21 of the FIA World Touring Car Championship, BMW Team UK’s Andy Priaulx (GB) and Jörg Müller (DE) of BMW Team Germany missed out on pole position by fractions of a second. Priaulx set a lap time of 1:37.716 minutes to finish second, just 0.050 seconds behind SEAT’s Gabriele Tarquini (IT), who will start the first of the two races on Sunday from first place. Müller on his part was only one hundredth of a second slower than his fellow BMW driver. He will start from third on the grid.
Augusto Farfus (BR), who is the only BMW driver still in with a chance of winning the drivers’ title, came fifth for BMW Team Germany. Sergio Hernández (ES), however, was eliminated in the first phase of qualifying after finishing 11th. Alessandro Zanardi (IT), also racing for BMW Team Italy-Spain, also missed “Q2” and set the 16th-fastest lap.
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BMW M3 GT2 feiert Premieren-Sieg in der Asian Le Mans Series
Von Sascha Kröschel | 31.Oktober 2009
Dirk Müller (DE) und Tommy Milner (US) haben im BMW M3 GT2 den ersten Lauf der Asian Le Mans Series für sich entschieden. Die Fahrer vom BMW Rahal Letterman Racing Team boten auf dem „Okayama International Circuit“ eine fehlerfreie Vorstellung und überquerten in der GT2-Kategorie nach 113 Runden mit einem Vorsprung von 0,292 Sekunden auf das Duo Marc Lieb (DE)/Wolf Henzler (DE) im Porsche 911 RSR als Sieger die Ziellinie. Nach dem Doppelsieg in der American Le Mans Series in Road America (US) ist dies der zweite Triumph für den neuen GT-Sportwagen und zugleich der erste in Asien.
Die Entscheidung um den Sieg beim Debütrennen der Asian Le Mans Series hätte kaum knapper ausfallen können. Nachdem sich Müller zu Beginn des dreistündigen Rennens vom fünften Startplatz bis auf Position zwei vorgearbeitet hatte, übernahm Milner in der 52. Rennrunde das Steuer des BMW M3 GT2 – und setzte sich in der 78. Runde mit einem Überholmanöver gegen Henzler an die Spitze. Um Zeit zu sparen, verzichtete das BMW Rahal Letterman Racing Team beim zweiten Boxenstopp im 103. Umlauf auf einen Reifenwechsel, Milner blieb im Auto.
Sein Vorsprung, den er dank der beherzten Strategie in den letzten Teil des Rennens mitgenommen hatte, schrumpfte Runde um Runde. Acht Minuten vor dem Ende hatte Porsche-Pilot Lieb, der auf frischen Reifen unterwegs war, schlieĂźlich zu Milner aufgeschlossen. Im aufregenden Finale verteidigte der BMW Fahrer seinen Platz jedoch entschlossen, beging keinen Fehler und sah als Sieger die Zielflagge.
(Quelle: Bosch-Motorsport)
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Werkstatt Tipps fĂĽr den Herbst: Laub im Motorraum entfernen
Von Sascha Kröschel | 31.Oktober 2009
Herbst und Winter bringen für Autofahrer Probleme mit sich. So kann sich beispielsweise Laub auch unter der Motorhaube sammeln und den Regenwasserablauf der Heizung verstopfen. Um dies zu verhindern, raten wir, das Team vom Bosch Car Service Rhein-Berg,  dazu, ab und an auch im Motorraum Laub zu entfernen. Zudem sollten Autofahrer in der kalten Jahreszeit ihre Füße gut abklopfen, bevor sie in den Innenraum steigen. Dadurch bleibt unnötige Feuchtigkeit draußen und die Schuhsohlen, mit denen Gas und Bremse bedient werden, sind nicht so rutschig. Gerät dennoch Wasser auf die Fußmatten, sollte das beseitigt werden, bevor es verdampft und an den Fensterscheiben kondensiert. Denn dadurch wird die Sicht behindert. Aus demselben Grund sollte die Zwangsentlüftung im Heckbereich immer frei bleiben und nicht durch darauf liegende Gegenstände blockiert werden.
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