Tagfahrlicht ab Oktober in einigen Ländern Pflicht
Von Sascha Kröschel | 24.September 2009
Tagsüber mit Licht zu fahren, wird zwar seit 2005 auch in Deutschland empfohlen, ist aber im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern keine Pflicht. Dementsprechend gering ist bei uns die Zahl der Autofahrer, die permanent mit eingeschalteten Scheinwerfern fahren, und das Wissen darüber, wo Lichtpflicht besteht.
Dabei sind die Regeln nicht immer leicht zu durchschauen, da einige Länder die Lichtpflicht auf Herbst und Winter – also ab Oktober oder November – oder auf bestimmte Straßen außerhalb von Ortschaften beschränken. Deshalb raten wir, zumindest in diesen Ländern immer und überall mit Licht zu fahren, um keinen Ärger mit der Polizei zu bekommen. Denn Tagfahr- oder Abblendlicht eingeschaltet zu haben, ist nirgendwo verboten.
Die Liste der Staaten, die auf Tagfahrlicht setzen, wird dabei immer länger. Aktuell sind es:
| Bosnien | Italien | Norwegen | Slowenien |
| Herzegowina | Kosovo | Polen | Slowakei |
| Dänemark | Kroatien | Portugal | Tschechien |
| Estland | Litauen | Rumänien | Ungarn |
| Finnland | Lettland | Russland | WeiĂźrussland |
| Island | Mazedonien | Schweden |
In Frankreich und der Schweiz wird das Fahren mit Licht am Tag wie bei uns zumindest empfohlen. Ob sich ab 2011 wenn nach einer internationalen Vorschrift alle Neuwagen mit Tagfahrlicht ausgestattet sein müssen daran etwas ändert ist noch abzuwarten.
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Formel 1: Renault organisiert TeamfĂĽhrung neu
Von Sascha Kröschel | 24.September 2009
Als Reaktion auf die Ereignisse der vergangenen Wochen hat das Renault F1 Team eine neue vorläufige Führungsspitze eingesetzt. Diese neue Management-Struktur gilt zunächst bis zum Ende der Saison 2009.
Folgende Führungskräfte stehen nach der Reorganisation an der Spitze des Teams:
Bob Bell, derzeit Technischer Direktor, ĂĽbernimmt die Aufgaben des Teamchefs und fungiert als Leiter des Ingenieurstabes (Chief Technical Officer).
Jean-François Caubet, derzeit Direktor Marketing und Kommunikation, fungiert als Geschäftsführer des Teams.
Beide berichten direkt an Bernard Rey, Präsident des Renault F1 Teams.
Bob Bell wird bei allen ausstehenden Saisonläufen an der Rennstrecke präsent sein. Er vertritt das Team in sämtlichen sportlichen und technischen Fragen nach außen. Das Renault F1 Team ist nach dieser Umstrukturierung gut aufgestellt, um sich auf die kommenden Grands Prix und die weitere Zukunft zu konzentrieren. Zu den Ereignissen rund um den Großen Preis von Singapur 2008 wird das Team keinen weiteren Kommentar abgeben.
(Quelle: Renault)
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ALMS: Starterliste fĂĽr das 1.000 Meilen Rennen Petit Le Mans
Von Sascha Kröschel | 24.September 2009
Die vorläufige Teilnehmerliste fĂĽr das 1.000 Meilen „Petit Le Mans“ auf der traditionsreichen Rennstrecke Road Atlanta am 26.09.2009
LMP1:
1 – Lucas Luhr/Marco Werner – Audi R15 TDI
2 – Rinaldo Capello/Allan McNish – Audi R15 TDI
7 – Olivier Panis/Nicolas Lapierre/Romain Dumas – Oreca-AIM
9 – David Brabham/Scott Sharp/Dario Franchitti – Acura ARX-02a
10 – Hideki Noda/Jose Manuel Balbiani/Dion von Moltke – RadicalSR9-AER
12 – Tony Burgess/Chris McMurry/Bryan Willman – Lola B06/10-AER
37 – Jon Field/Clint Field – Lola B06/10 AER
66 – Gil de Ferran/Simon Pagenaud/Scott Dixon – Acura ARX-02a
88 – Paul Drayson/Jonny Cocker/Rob Bell – Lola B09/60-Judd
07 – Nicolas Minassian/Pedro Lamy – Peugeot 908 HDI FAP
08 – Franck Montagny/Stephane Sarrazin – Peugeot 908 HDI FAP
LMP2:
6 – Greg Pickett/Klaus Graf/Sascha Maassen – Porsche RS Spyder
15 – Adrian Fernandez/Luis Diaz – Acura ARX-01B
16 – Chris Dyson/Guy Smith – Lola B09/86-Mazda
19 – Gunnar v. d. Steur/Adam Pecorari/Robbie Pecorari – RadicalSR9-AER
20 – Butch Leitzinger/Marino Franchitti/Ben Devlin – Lola B09/86-Mazda
GT2:
3 – J. Magnussen/J. O’Connell/Antonio Garcia – Chevrolet Corvette C6.R
4 – Olivier Berretta/Oliver Gavin/Marcel Fässler – Chevrolet Corvette C6.R
11 – Joel Feinberg/Chris Hall – Dodge Viper
17 – Bryan Sellers/Dominic Cicero – Porsche 911 GT3 RSR
21 – Dominik Farnbacher/Ian James – Panoz Esperante GTLM
28 – Lou Gigliotti/Tomy Drissi/Matt Bell – Chevrolet Riley Corvette
33 – TBA/TBA – Jaguar XKR
40 – David Robertson/Andrea Robertson/David Murry – Ford GT
44 – Darren Law/Seth Neiman/Joh. v. Overbeek – Porsche 911 GT3 RSR
45 – Jörg Bergmeister/Patrick Long/Marc Lieb – Porsche 911 GT3 RSR
62 – Jaime Melo/Pierre Kaffer/Mika Salo – Ferrari 430 GT
87 – Dirk Werner/Wolf Henzler – Porsche 911 GT3 RSR
90 – Joey Hand/Bill Auberlen/Andy Priaulx – BMW M3 GT2
92 – Dirk MĂĽller/Tommy Milner/Jörg MĂĽller – BMW M3 GT2
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Der VW-Bus T3 wird 30 Jahre alt – Sonderausstellung im VW-Museum
Von Sascha Kröschel | 22.September 2009
Unter dem Titel „30 Jahre Volkswagen Bulli T3“ widmet das AutoMuseum Volkswagen in der Wolfsburger Dieselstraße diesem Modell eine eigene Ausstellung. Feierliche Eröffnung ist am 1. Oktober 2009. Unterstützt wird die Inszenierung durch Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Die Ausstellung, die bis zum 23. Dezember 2009 zu sehen sein wird, spiegelt die über zehnjährige Produktionsgeschichte des T3 und ihren Modellreichtum wider.
Der AutoMuseums-Besucher kann sich einen anschaulichen Ăśberblick verschaffen, welche Kriterien bei der T3-Entwicklung maĂźgebliche Rollen spielten und erahnen, welche KlimmzĂĽge die Ingenieure unternehmen mussten, um den Wagen immer wieder den Marktgegebenheiten anzupassen.
Seit seiner Markteinführung im Mai 1979 erfreute sich der T3 großer Popularität beim Kunden – und heute noch bei Bulli-Enthusiasten. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an T3-Fahrzeugen, die den Nutzen und die Vielfalt dieses Modells demonstrieren. Hervorzuheben sind hier vor allem das sogenannte Berlin-Taxi, ein Turbodiesel mit Automatik, den es im normalen Verkaufsprogramm nicht gab, oder der Multivan, den ein ZDF-Kameramann erworben hat, um sein Modellflugzeug mit eingebauter Kamera transportieren zu können. Dank der Unterstützung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, die aus Ihrem Bestand zahlreiche originale oder original- und detailgetreu restaurierte T3-Modelle gern im AutoMuseum Volkswagen zeigen, kann die Ausstellung die komplette Bandbreite des T3 darstellen.
(Quelle: Volkswagen/Bosch Car Service Rhein-Berg)
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Formel 1: FIA veröffentlicht Rennkalender für 2010
Von Sascha Kröschel | 22.September 2009
Die FIA, der Automobilsport Weltverband, hat den Formel-1-Rennkalender für die Saison 2010 veröffentlicht. Der Kalender umfasst, erstmals nach 2005, 19 Rennen, denn Auftakt macht Bahrain. Der Kalender ist allerdings vorläufig, da für das Rennen in Montreal (Kanada) noch keine kommerzielle Vereinbarung unterschrieben wurde.
1. Bahrain – 14. März 2010
2. Australien – 28. März 2010
3. Malaysia – 4. April 2010
4. China – 18. April 2010
5. Spanien – 9. Mai 2010
6. Monaco – 23. Mai 2010
7. TĂĽrkei – 30. Mai 2010
8. Kanada – 13. Juni 2010
9. Europa – 27. Juni 2010
10. GroĂźbritannien – 11. Juli 2010
11. Deutschland – 25. Juli 2010
12. Ungarn – 1. August 2010
13. Belgien – 29. August 2010
14. Italien – 12. September 2010
15. Singapur – 26. September 2010
16. Japan – 3. Oktober 2010
17. SĂĽdkorea – 17. Oktober 2010
18. Abu Dhabi – 31. Oktober 2010
19. Brasilien – 14. November 2010
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Formel 1: Willams – Nico Rosberg geht – Nico HĂĽlkenberg kommt
Von Sascha Kröschel | 21.September 2009
Im Willimas Formel 1 Team braucht sich zumindestens niemand einen neuen Vornamen einprägen. Seitdem bekannt ist, dass Williams die Option für seinen Testfahrer Nico Hülkenberg für 2010 gezogen hat, wird Nico Rosberg im nächsten Jahr nicht mehr im britischen Formel-1-Team von Sir Frank Williams fahren. Der Sohn des F1-Weltmeisters Keke fährt ab 2010 mit Mercedes-Benz Power. Die Frage ist nur: bei McLaren oder Brawn GP? Beide Teams werden weiterhin auf die Stärke und Zuverlässigkeit des deutschen F1-Motors setzen.
Bei Williams hat sich Motorenlieferant Toyota für 2010 verabschiedet, und Mercedes-Benz wird die Nachfolge nicht antreten. GP2-Meister Nico Hülkenberg, der von Willi Weber gemanagt wird, freut sich auf den Stammplatz im Williams-Team – wer sein Teampartner wird, ist noch offen. Die Option Brawn GP ist für Nico Rosberg wahrscheinlicher als McLaren. Hintergrund: Dass McLaren einen zweiten starken Fahrer neben Lewis Hamilton haben möchte, ist kaum vorstellbar. Daher gilt Ross Brawn als der neue Arbeitgeber: Hier dürfte sich dann wohl Rubens Barrichello aus der Formel 1 verabschieden.
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ARAXA RACING, MVI Group und Ellen Lohr planen Start in Le Mans 2010
Von Sascha Kröschel | 21.September 2009
Die MVI Group, ARAXA Racing und Ellen Lohr planen für 2010 den Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Die Motorsport-Allrounderin nimmt mit ihrem Carrera-Cup-Team ARAXA Racing und dem Partner MVI Group mit dem legendären Langstreckenrennen eine der größten Herausforderungen des Rennsports in Angriff.
Ellen Lohr, die MVI Group und das Team ARAXA RACING PZ Reutlingen gehen eine im Motorsport innovative Industriepartnerschaft ein. Das ehrgeizige Ziel des Joint Ventures ist der Start bei den 24 Stunden von Le Mans im kommenden Jahr. Alle drei Parteien bringen aus ihren jeweiligen Bereichen Erfahrung, Erfolg und Fachwissen ein – eine schlagfertige Kombination.
Ellen Lohr feiert 2010 ihr 25-jähriges Motorsportjubiläum. Die 44 Jahre alte Wahlmonegassin verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz aus der gesamten Bandbreite des Motorsports. Vom Kartsport über diverse Formel-Klassen führte ihr Weg in die Königsklasse des Tourenwagensports: Sie ist die die einzige Frau, die je ein DTM-Rennen gewonnen hat (1992, Hockenheim) – und dies gegen Fahrer wie Keke Rosberg oder Klaus Ludwig. Ein zweiter Gesamtrang sowie ein Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife stehen ebenfalls auf ihrer Vita. Lohr hat sich in der Truck-Europameisterschaft behauptet, startete zwei Jahre im internationalen Porsche Supercup und wagte sich zuletzt auch an die Wüstenrallye Dakar. Nun plant die Vollblut-Rennfahrerin, sich dem Langstreckenklassiker in Frankreich zu stellen
Die MVI Group bringt als hochqualifiziertes Entwicklungs- und Beratungshaus der Automobilindustrie die technische Komponente in das Team mit ein. Die Unternehmen der Gruppe bieten Know-how und Dienstleistungen im Projekt- und Prozessmanagement ebenso wie Consulting-Leistungen in Technologie- und Methodenberatung. Hinzu kommen umfangreiche Dienstleistungen entlang der gesamten automobilen Entwicklungsprozesskette, angefangen bei Design, Konstruktion und Simulation bis hin zu Fabrik- und Fertigungsplanung, Gesamtfahrzeugerprobung und Homologation.
ARAXA RACING PZ Reutlingen von Teamchef Axel Plankenhorn zählt im Porsche Carrera Cup Deutschland zu den Spitzenteams der letzten Jahre. 2003 gegründet, stellte sich schnell Erfolg ein. Mit den Fahrern Wolf Henzler, Nicolas Armindo und Richard Westbrook errang die Mannschaft aus Ludwigsburg 2004, 2005 und 2007 drei Mal Platz zwei in der Gesamtwertung des populären Markenpokals mit den schnellen Cup-Elfern. Das Team ist gewissermaßen die Schnittstelle zwischen den innovativen Entwicklungen des Automobil-Dienstleisters MVI Group und dem Input von Ellen Lohr.
Noch ist unklar mit welchem Fahrzeug das Team in Le Mans 2010 an den Start gehen wird.
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ADAC GT Masters: Abt weiter in FĂĽhrung
Von Sascha Kröschel | 21.September 2009
Rang drei am Samstag, Rang zwei am Sonntag, weiterhin Führender im Gesamtklassement: Christian Abt hat sich auf dem Sachsenring mit zwei weiteren Podestplätzen eine erstklassige Ausgangsposition im Kampf um den Titel im ADAC GT Masters verschafft. Zwei Rennen vor Saisonende liegt der Kemptener acht Zähler vor seinen ärgsten Verfolgern – und das, obwohl der Ex-DTM-Pilot und sein Partner Christopher Mies mit dem höchsten Handicap-Gewicht ins Rennwochenende auf der Berg-und-Tal-Bahn gingen.
Trotz 70 Kilogramm Platzierungs- und Einstufungsbalast fuhren sie im Audi R8 LMS des Teams Abt Sportsline jeweils auf die zweite Startposition. Von dort aus beendeten Abt/Mies das Samstagsrennen auf der dritten Position und das Sonntagsrennen auf Platz zwei
Das Schwesterauto im Team ABT Sportsline sammelte am Sachsenring ebenfalls Meisterschaftspunkte: Peter Tering/Florian Gruber beendeten den Samstagsdurchgang auf der siebten Position. Durch einen Fehler in der Startphase fiel das Duo auf den letzten Platz zurück, kämpfte sich in der Folge jedoch wieder nach vorn. Am Sonntag kam das Auto leider nicht in die Wertung.
(Quelle: Abt-Motorsport)
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