Motorsport Magazin Rhein-Berg
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  • DTM in Barcelona oder WTCC in Imola?

    Von Sascha Kröschel | 20.September 2009

    An diesem Wochenende stellte sich wieder die Frage DTM oder FIA WTCC? Die Antwort ist mir nicht besonders schwer gefallen, denn das hintereinander herfahren zweier Marken (Mercedes und Audi) kann man nicht als spannenden Motorsport bezeichnen. Ganz anders dagegen die Tourenwagen Weltmeisterschaft FIA WTCC. Da fahren die Marken Seat, Chevrolet, BMW und Lada. Dazu gibt es noch einige Privat-Teams.

    Das einzige was für mich beim DTM Rennen in Barcelona sensationell war, war der Start von Timo Scheider.

    Bei der Tourenwagen Weltmeisterschaft hingegen ging es in beiden Läufen recht heiß her. Im ersten Rennen gab es gleich 2 Safety-Car-Phasen, eine am Anfang des Rennens und eine am Ende. Einmal verursacht durch einen Massen-Crash in der Ersten Schikane in Runde 1, die zweite Phase gab es aufgrund eines Überschlags eines Lada. Herzerfrischend war die Fahrt von James Thompson im Lada. Der sowohl in Rennen 1 als auch in Rennen 2 den 6. Platz erreichte. Für mich ganz klar das Highlight in Imola.

    Das was mir bei der WTCC allerdings aufgestoßen ist, war die Dominanz der Diesel angetriebenen Seats. In den Streckenabschnitten die Bergauf gingen, ließen die Seats die anderen Hersteller so aussehen, als würden deren Fahrer mit angezogener Handbremse fahren. Vielleicht sollte die FIA doch noch mal die Regeln hinsichtlich der Einstufung von Diesel und Benzin angetriebenen Fahrzeugen überprüfen.

    Ergebins Rennen 1 FIA WTCC in Imola:

      Fahrer Nat. Fahrzeug
    1. Gabriele Tarquini ITA Seat Leon TDI
    2. Yvan Müller FRA Seat Leon TDI
    3. Robert Huff GBR Chevrolet Cruze
    4. Alessandro Zanardi ITA BMW 320si
    5. Tom Coronel NED Seat Leon
    6. James Thompson GBR Lada Piora
    7. Sergio Hernandez ESP BMW 320si
    8. Alain Menu SUI Chevrolet Cruze

     

    Ergebnis Rennen 2 FIA WTCC in Imola:

      Fahrer Nat. Fahrzeug
    1. Yvan Müller FRA Seat Leon TDI
    2. Gabriele Tarquini ITA Seat Leon TDI
    3. Alain Menu SUI Chevrolet Cruze
    4. Alessandro Zanardi ITA BMW 320si
    5. Jordi Gene ESP Seat Leon TDI
    6. James Thompson GBR Lada Piora
    7. Rickard Rydell SWE Seat Leon TDI
    8. Augusto Farfus BRA BMW 320si

     

    Ergebnis DTM-Lauf Barcelona:

      Fahrer Fahrzeug
    1.   T. Scheider  Audi
    2.   T. Kristensen  Audi
    3.   M. Tomczyk  Audi
    4.   G. Paffett  Mercedes
    5.   B. Spengler  Mercedes
    6.   M. Ekström  Audi
    7.   P. Di Resta  Mercedes
    8.   A. Prémat  Audi

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    WTCC: Seat dominiert im Training in Imola 2009

    Von Sascha Kröschel | 19.September 2009

    Auf den ersten drei Plätze beendet Seat das Training zum WTCC Lauf in Imola 2009. Der erste Chevrolet mit Rob Huff am Steuer ist auf Platz vier. Augusto Farfus ist auf Platz sechs bester BMW Pilot.

      Fahrer NAT Fahrzeug Zeit
    1. Gabriele TARQUINI  ITA SEAT Leon TDI 1:55.530
    2. Yvan MULLER  FRA SEAT Leon TDI 1:55.726
    3. Rickard RYDELL  SWE SEAT Leon TDI 1:55.891
    4. Robert HUFF  GBR Chevrolet Cruze  1:56.044
    5. Tiago MONTEIRO  POR SEAT Leon TDI 1:56.252
    6. Augusto Farfus BRA BMW 320si 1:56.257
    7. Andy PRIAULX GBR BMW 320si 1:56.286
    8. Jordi GENE ESP SEAT Leon TDI 1:56.418
    9. Nicola LARINI ITA Chevrolet Cruze  1:56.522

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    IAA 2009: Webasto erhält Auszeichnung für Werbefilm

    Von Sascha Kröschel | 19.September 2009

    Der bayerische Standheizungs- und Dach-Spezialist Webasto hat auf der diesjährigen IAA in Frankfurt im Rahmen des neunten Internationalen Automobil Film und Multimedia Festivals den goldenen „OttoCar“ in der Kategorie „Produktfilme Zulieferer“ erhalten. Der „OttoCar“ wird alle zwei Jahre vergeben, wobei hochkarätige Mitglieder aus der Automobil- und Medienbranche die Jury bilden.

    Das Besondere an dem Webasto-Film zum Thema Standheizung, so die Jury, sei die Optik. Der Zuschauer begleitet einen Mann beim morgendlichen Aufstehen aus der Perspektive einer Wärmebildkamera. Unter der Dusche ist es zu kalt, an der Kaffeetasse verbrennt er sich die Finger. Erst in seinem mit einer Webasto-Standheizung vorgewärmten Auto findet er die optimale Temperatur und fühlt sich erstmals an diesem Tag wohl.

    

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    IAA 2009: Michael Schumacher enthüllte den neuen Ferrari 458 Italia

    Von Sascha Kröschel | 18.September 2009

    Ins Formel-1-Cockpit wird der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher (40) wohl nicht mehr steigen, jedenfalls nicht bei einem Grand Prix, so sind seine Aufgaben für den Sportwagenhersteller heute aber nicht weniger wichtig. Der Wahl-Schweizer bleibt Ferrari weitere drei Jahre treu: Nicht als aktiver Rennfahrer, sondern als Berater und Chef-Testfahrer.

    Zukünftig wird Schumacher seine persönlichen Erfahrungen aus seiner Zeit im Formel-1 Auto konsequenter in die Serienmodelle, aber auch in die GT-Sportwagen einfließen lassen. Im Rahmen des GP Italien in Monza hat Schumacher den neuen dreijährigen Vertrag mit Ferrari unterzeichnet. Nur wenige Tage später enthüllte er den neuen Ferrari 458 Italia auf der IAA 2009.

    Verkaufsstart des Ferrari 458 Italia ist Anfang 2010. Der 4,5-Liter-V8-Motor leistet 570 PS und verwöhnt den Fahrer mit 127 PS pro Liter Hubraum. Für die Kraftübertragung sorgt ein neues Doppelkupplungsgetriebe.

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    Formel 1: Sauber F1 Team – Großer Preis von Singapur – VorschauFormula 1: Singapore Grand Prix – Preview

    Von Sascha Kröschel | 18.September 2009

    Das erste Flutlichtrennen der Formel-1-Geschichte machte Akteure und Zuschauer vor Jahresfrist zu Nachtschwärmern. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den zweiten Großen Preis von Singapur, der am 27. September 2009 um 20 Uhr Ortszeit gestartet wird.

    Das BMW Sauber F1 Team biegt nach der Einigung mit einem Investor über einen Verkauf mit zusätzlichem Schwung in die Zielgerade der Saison 2009 ein. In Singapur gehen aerodynamisch deutlich veränderte F1.09 an den Start. Robert Kubica und Nick Heidfeld freuen sich auf die Herausforderung des Stadtkurses.

    Historie und Hintergrund:
    Die Lichtanlage des Marina Bay Circuit bewährte sich 2008, einzig mit Regen gibt es bei Flutlicht noch keine Erfahrungen. Der Veranstalter installierte 1500 Scheinwerfer mit insgesamt drei Millionen Watt an 230 Stahlmasten. Ein Dutzend Doppelgeneratoren dienten als Versicherung gegen plötzliche Dunkelheit. Der Kurs mit seinen teilweise sehr engen 23 Kurven wird entgegen dem Uhrzeigersinn befahren. Einige Schlüsselstellen, darunter die Kurven 1 und 14, wurden für das Rennen 2009 modifiziert, um bessere Überholmöglichkeiten zu schaffen. Kritikpunkte im Vorjahr waren massive Bodenwellen sowie die An- und Ausfahrt der Boxengasse, weil sie die Ideallinie tangierten, was folglich zu Behinderungen führte. Die Mitwirkenden bemühen sich, den natürlichen Tag in Asien zu ignorieren und im europäischen Rhythmus zu bleiben, damit sie fit sind für Spätschichten und Nachtarbeit. Nach Rennende am Sonntag (spätestens 22:00 Uhr) ist Eile beim Einpacken geboten: Um fünf Uhr morgens muss das gesamt Material aufgeladen und zum Flughafen gebracht werden.

    (Quelle: BMW-Motorsport)A year ago the first floodlit race in the history of Formula One turned the teams and spectators into creatures of the night. This extraordinary experience has generated a huge amount of anticipation ahead of the second Singapore Grand Prix, which will get underway at 20.00 hrs local time on 27th September 2009.

    With an agreement now reached with an investor for the sale of the team, the BMW Sauber F1 Team has gained new momentum as the 2009 season heads towards the finishing straight. The F1.09 racers will line up on the grid in Singapore with major aerodynamic modifications, and Robert Kubica and Nick Heidfeld are looking forward to the challenge presented by the city state’s street circuit.

    History and background:

    The lighting system at the Marina Bay Circuit passed its first test in 2008; but only in the rain do floodlights remain an unknown quantity. The organisers mounted 1,500 light projectors (with a total power requirement of three million watts) on trusses supported by 230 steel pylons. A dozen twin generators provided insurance against a sudden plunge into darkness.   The cars run anti-clockwise around the circuit, which has 23 – in some cases extremely tight – corners. Several key areas, including Turn 1 and Turn 14, have been modified for the 2009 race to provide better opportunities for overtaking. Criticism last year centred on the large bumps in the track surface and the location of the pit lane entry and exit, which skirted the racing line and, as a result, created an obstacle for the drivers. For the drivers and teams Singapore is also an exercise in ignoring the natural Asian daytime and instead sticking to their European body clocks – all with the aim of being in peak condition for the late shifts and night driving the race weekend demands. Whole hotel floors are ring-fenced as “quiet zones” to allow the team members to sleep through to midday undisturbed. Breakfast is served at around one o’clock in the afternoon and drivers can be spotted carrying out track inspections at midnight.  Once Sunday’s race is over (by 22.00 hrs at the latest), there is no time to waste – all the team’s equipment has to be loaded up and transported to the airport by five o’clock the next morning.

    (Quelle: BMW-Motorsport)

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    WTCC: Heimspiel für Larini – Chevrolet Cruze mit weniger Gewicht nach Imola

    Von Sascha Kröschel | 18.September 2009

    Das letzte Europa-Rennen der Tourenwagen-WM wird gleichzeitig zu einer logistischen Herausforderung. „Am Montag“, weiß Chevrolet Teammanager Mark Busfield, „geht die ganze Fracht direkt aus dem Fahrerlager von Imola auf den langen Weg nach Asien.“ Denn nach dem Italien-Gastspiel der WM stehen noch zwei Veranstaltungen in Japan und Macau an. Am Spätnachmittag werden die Wagen nebst Boxenausstattung, Werkzeugen und einem Ersatzteilepaket auf der Start/Ziel-Geraden in Container verladen und auf den Frachtweg nach Asien gebracht.

    Damit stehen die Akteure auf der Traditionsstrecke unweit von Bologna unter Zugzwang. Jeder Schaden, der in Imola entsteht, zwingt die Mechaniker zu Sonderschichten.

    Für Nicola Larini. „Mein Heimrennen. Ich kenne die Strecke lange und gut, bis hin zu meiner Zeit aus der Formel 1“, sagt der Italiener. „Sie ist zwar in einigen Bereichen verändert worden – hat ihren grundsätzlichen Charakter als schnelle und anspruchsvolle Hochgeschwindigkeitsstrecke aber dennoch beibehalten. Wenn man dort eine gute Runde hingebracht hat, macht sich automatisch eine ganz besonders tiefe Befriedigung breit.“

    Die Streckenführung kommt Fronttrieblern wie dem Chevrolet Cruze deutlich mehr entgegen als jene beim letzten Rennen in der Magdeburger Börde. Dazu sind die Chevrolet für Imola noch mal um zehn Kilometer leichter als zuletzt in Oschersleben; ihr Kompensationsgewicht beträgt nurmehr 20 Kilogramm, während sowohl die BMW 320si als auch die Seat León mit 40 Kilogramm Kompensationsgewicht fahren.

    (Quelle: Chevrolet)

    Themen: Motorsport |

    Bosch: Verbrennungsmotor dominiert noch 20 Jahre

    Von Sascha Kröschel | 18.September 2009

    Mit Technik von Bosch wird der Verbrennungsmotor in den nächsten Jahren noch sparsamer und emissionsärmer werden. Otto- und Dieselmotoren werden somit auch in Zukunft ihren Beitrag dazu leisten, Verbrauch und damit CO2-Emissionen zu reduzieren und die künftigen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Aus Sicht von Bosch als führendem Automobilzulieferer bleibt der Verbrennungsmotor im Automobil daher über die nächsten 20 Jahre dominierend. Trotzdem beschäftigt sich Bosch zugleich intensiv mit der Elektrifizierung des Automobilantriebs.

    Eine maßgebliche Rolle auf dem Weg zum noch verbrauchsgünstigeren Auto spielen die weiterentwickelten Direkteinspritzungen für Benzin- und Dieselmotoren – jeweils in Kombination mit Downsizing-Konzepten und Turboaufladung. Beim Downsizing werden Hubraum und häufig auch die Zylinderzahl eines Motors reduziert. Diese kleineren Motoren zeichnen sich durch geringere Drossel- und Reibungsverluste aus, verbrauchen somit weniger Kraftstoff und emittieren weniger CO2. Dank der Turboaufladung in Verbindung mit Direkteinspritztechnologien ist dies ohne Einbußen bei der Motorleistung möglich. Bei konsequenter Umsetzung von Downsizing-Konzepten und mit weiteren technischen Maßnahmen wird der Verbrauch eines Mitteklassefahrzeugs im Jahr 2015 verglichen mit heute rund 30 Prozent geringer sein. Bosch entwickelt hierfür die entsprechenden Systeme und Komponenten für Benzin- und Dieselmotoren.

    Ottomotor: Direkteinspritzung, Aufladung und Downsizing
    Der Ottomotor ist heute die weltweit am weitesten verbreitete Antriebstechnik. Verbrauchsreduzierungen beim Benziner führen daher global betrachtet zu einer wesentlichen Verringerung der CO2-Emissionen. Knapp zwei Drittel der weltweit verkauften Fahrzeuge mit Benzinmotor haben heute noch eine Saugrohreinspritzung. Allein mit dem Schritt hin zur Benzin-Direkteinspritzung in Verbindung mit Turboaufladung sind Kraftstoffeinsparungen von gut 15 Prozent zu erzielen.

    Bosch hat Technikpakete auf Basis der Benzin-Direkteinspritzung mit Turboaufladung zusammengestellt, mit denen sich verschiedene Stufen des Downsizings realisieren lassen. Das erste Technikpaket wird durch eine variable Steuerung der Einlass- und Auslassventile und dem sogenannten Scavenging ergänzt. Dieses Verfahren der Ventilüberschneidung sorgt insbesondere bei niedrigen Drehzahlen für eine bessere Füllung der Zylinder mit Frischluft und damit für kräftiges Drehmoment. Zusätzliche Verbrauchsreduzierungen bei diesem Technikpaket steuern ein Start/Stopp-System, das Thermomanagement für einen verbesserten Wirkungsgrad des Motors, ein optimierter Generator für die Rückgewinnung der Bremsenergie sowie die Elektrifizierung und bedarfsgerechte Steuerung von Nebenaggregaten bei.

    Weitere Erhöhung des Ladedrucks
    Mit dem zweiten Technikpaket für den Ottomotor werden bis 2015 rund 29 Prozent weniger Kraftstoff benötigt. Der Motor hat nur noch drei Zylinder und einen Hubraum von 1,1 Liter – jedoch unverändert eine Leistung von 100 Kilowatt und ein Drehmoment von rund 200 Newtonmeter. Die zusätzlichen technischen Maßnahmen im Vergleich zum ersten Paket sind ein von 1,8 auf rund 2,4 bar erhöhter Ladedruck des Turboladers. Dazu kommt eine aufwändigere Ventilsteuerung, bei der sich zusätzlich zu den Ventilöffnungszeiten auch der Ventilhub und damit der Öffnungsquerschnitt variieren lassen. Der Verbrauch wird bei 5,5 Liter auf 100 Kilometer liegen – entsprechend einer CO2-Emission von 130 Gramm pro Kilometer.

    Dieselmotor: Steigerung von Einspritz- und Ladedruck
    Noch günstigere Verbrauchswerte werden mit dem Selbstzünder möglich sein. Verglichen mit einem heutigen Standard-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung und Turboaufladung, der bei 2,0 Liter Hubraum 100 Kilowatt leistet, wird der in Leistung und Drehmoment gleich starke, aber im Hubraum deutlich verkleinerte und in der Peripherie optimierte Dieselmotor in einem Fahrzeug der unteren Mittelklasse im Jahr 2015 nur noch 3,6 Liter auf 100 Kilometer benötigen und 97 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Das bedeutet ein Drittel weniger Verbrauch.

    Mit Denoxtronic noch günstigere Verbrauchswerte
    Im zweiten Schritt spielt die Abgasnachbehandlung zur Stickoxidreduktion eine wesentliche Rolle. Denn mit dem Übergang von der Euro-5- auf die Euro-6-Abgasnorm müssen die Stickoxide (NOx) mehr als halbiert werden. Zumindest leistungsstarke Dieselmotoren in schweren Fahrzeugen werden künftig einen Katalysator benötigen, um die Stickoxid-Emissionen zu verringern. Bosch liefert dazu die bereits in Nutzfahrzeugen bewährte Denoxtronic zur SCR-Abgasnachbehandlung (Selective Catalytic Reduction).

    Die Denoxtronic schafft auch Freiräume, um den Verbrauch weiter zu reduzieren. Höhere Verbrennungstemperaturen, die durch die nachträgliche Stickoxidreduzierung möglich werden, verbessern den Wirkungsgrad des Dieselmotors um weitere fünf bis sieben Prozentpunkte. Mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Motor ist also im Vergleich zum heutigen Standardmotor eine Verbrauchsreduzierung um 28 Prozent auf 3,9 Liter pro 100 Kilometer, entsprechend 105 Gramm CO2 pro Kilometer, möglich. Mit weiterem Downsizing von vier auf drei Zylinder und auf 1,2 Liter Hubraum können bei gleicher Leistung von 100 Kilowatt Verbrauchswerte von 3,6 Liter auf 100 Kilometer (97 Gramm CO2 pro Kilometer) realisiert werden. Im Vergleich zum heutigen Basis-Dieselmotor entspricht dies einer Verbrauchsreduzierung von 33 Prozent. (Quelle: Bosch)

    Themen: Werkstatt |

    Team rhino’s Leipert in drei Serien auf dem Sachsenring im Einsatz

    Von Sascha Kröschel | 17.September 2009

    Volles Programm für das Team rhino’s Leipert am kommenden Wochenende (18. bis 20. September 2009) auf dem Sachsenring. Gleich in drei Rennserien wird die Wegberger Mannschaft um Teamchef Ingo Leipert am Start sein. Dabei gibt es auch einen neuen Piloten.

    In der ADAC GT Masters wird man mit einer geänderten Fahrerpaarung ins Rennen gehen. Stammpilot Norman Knop bekommt mit Ronnie Bremer einen neuen Teamkollegen. Der Däne wird zum ersten Mal für das Team und auch in der Serie starten. Erfahrung bringt der 30-jährige Kopenhagener aus der Champ Car und vielen anderen Tourenwagenserien mit. In den USA hat er viele Erfolge vorzuweisen. In dieser Saison ist er momentan souverän Führender im Peugeot Spider Cup in Dänemark. Das Duo startet mit dem Ascari KZ1 R GT3 (#22).

    Den zweiten 520 PS starken Ascari (#21) pilotieren erneut Marcel Leipert und Daniel Keilwitz. Marcel Leipert wird einen Doppelstart absolvieren und neben der ADAC GT Masters auch noch in der MINI CHALLENGE um den Sieg kämpfen. In der ADAC GT Masters will er im starken GT-Feld für eine Überraschung sorgen.

    Zwei Piloten setzt das Team in der ADAC Procar ein. Benedikt Boeckels will sich dabei seinen zweiten Tabellenplatz zurück erobern und kämpft mit dem Ford Fiesta ST um den nächsten Sieg in der Division 2. Sebastian Voges peilt nach seinem starken Rennen in Oschersleben das Podium an.

    Last not least der Einsatz im ATS Formel 3 Cup. Dort startet Luca Iannaccone mit dem von Rheinol unterstützen Monoposto in der Formel 3 Trophy im Feld der Fahrzeuge bis Baujahr 2005. Hier hofft der Römer auf eine Podiumsplatzierung.

    ADAC GT Masters im Fernsehen:
    DSF: 26. September – Sachsenring 20:00-21:00 Uhr
    DSF: 03. Oktober – Sachsenring 9:45-10:45 Uhr (Wdh.)

    (Quelle:  Team rhino’s Leipert)

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