IAA 2009: Frentzen präsentiert weltweit leistungsstärksten Hybrid-Renner
Von Sascha Kröschel | 14.September 2009
Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot, Heinz-Harald Frentzen, stellt auf der IAA mit seinem HHF Hybrid Concept Car das weltweit leistungsstärkste Hybridfahrzeug vor und wird auf dem Innovationsforum zur Zukunft der Mobilität über zukunftsfähige Antriebe für den Motorsport sprechen.
Das 656 PS starke Rennfahrzeug, das bereits im vergangenen Jahr beim 24-Stunden-Rennen am NĂĽrburgring erfolgreich eingesetzt wurde, ist von 15. bis zum 18. September auf dem Stand der INCOVIS AG in Messehalle 4.1 zu sehen.
(Quelle: INCOVIS AG / HYBRID RACINGÂ AG)
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Formel 1: Erste Fassung des Formel 1-Rennkalenders 2010
Von Sascha Kröschel | 14.September 2009
Noch ist die Formel-1-Saison 2009 nicht beendet, schon haben die Vorbereitungen fĂĽr 2010 begonnen. Eine erste Fassung des F1-Rennkalenders 2010Â wurde bereits an die Teamchefs verteilt, die aber noch nicht vom Motorsport-Weltrat FIA abgesegnet worden ist. 2010 soll es an 18 Standorten einen Grand Prix geben, ein Comeback des Rennens in Montreal (Kanada) ist ebenso wahrscheinlich wie ein GroĂźer Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring.
Auftakt in die Formel-1-Saison 2010 ist im Königreich Bahrain, auf der arabischen Insel wurde bereits 2006 das erste Rennen gefahren. Das Finale 2010 wird ebenso wie in diesem Jahr in Abu Dhabi stattfinden. Dort wurde eine neue Rennstrecke direkt am Hafen der Metropole der Vereinigten Arabischen Emirate gebaut. Im nächsten Jahr wird es noch keine neue Rennstrecke geben, alle Standorte aus dieser Saison werden auch 2010 wieder berücksichtigt. Der GP in Valencia soll aber 2010 schon Ende Juni starten, Mitte Juli soll es doch wieder in England ein Formel 1-Rennen geben und Ende Juli auf dem Hockenheimring. Der GP Japan wird 2010 auf der Rennstrecke von Suzuka stattfinden, die Toyota-eigene Teststrecke, der Fuji International Speedway, am Fuße des Fuji-Gebriges will den finanziellen Aufwand nicht mehr bewältigen.
Für 2011 haben sich zwei neue Rennstrecken für die Formel 1 beworben: Südkorea und Indien. Die Korea Auto Vally Operation (KAVO) wird die neue Strecke Mitte 2010 einweihen, um dann 2011 einen gut vorbereiteten Grand Prix zu starten. Der 5,6 Kilometer lange Rennkurs liegt etwa 300 Kilometer südlich von Seoul. Einen Rennen in Indien ist zum heutigen Zeitpunkt noch fraglich, denn das indische Sportministerium ist gegen ein Formel 1 – Rennen in Indien.
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WTCC verabschiedet sich aus Europa
Von Sascha Kröschel | 13.September 2009
Am kommenden Wochenende (19.09.-20.09.2009) endet die Europa-Saison der FIA World Touring Car Championship mit den Läufen 19 und 20 in Imola (IT). Die BMW Länderteams reisen nach Siegen von BMW Team UK Fahrer Andy Priaulx (GB) und Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany beim Heimspiel in Oschersleben (DE) mit großem Selbstvertrauen zum „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“. Farfus liegt mit 90 Punkten nur noch einen Zähler hinter WM-Spitzenreiter Gabriele Tarquini (IT, SEAT). In der Herstellerwertung konnte BMW bisher 234 Punkte sammeln und bis auf einen Zähler an SEAT heranrücken.
Imola hat sich allerdings im vergangenen Jahr als schwieriges Pflaster für die BMW Piloten erwiesen. Lediglich Farfus’ Teamkollegen Jörg Müller (DE) gelang dort 2008 der Sprung auf das Podest. Auf den schnellen Geraden des Traditionskurses kann die Konkurrenz von SEAT den Drehmomentvorteil ihrer Turbodiesel-Motoren voll ausspielen. Mit jeweils 40 Kilogramm Kompensationsgewicht an Bord möchten sich Farfus, Priaulx, Müller und Sergio Hernández (ES) vom BMW Team Italy-Spain dennoch in eine gute Ausgangsposition für die letzten vier Läufe in Übersee bringen. Gleiches gilt auch für Hernández’ Teamkollege Alessandro Zanardi (IT), der bei seinen Heimrennen 20 Kilogramm aus seinem BMW 320si WTCC mit sequenziellem Getriebe ausladen darf.
Historie und Hintergrund:
Das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari” von Imola ist nach Curitiba die zweitschnellste Strecke im WM-Kalender 2009. Der Kurs wurde im vergangenen Jahr aufwändig umgebaut und feierte im WTCC-Rahmen sein Comeback auf der internationalen Motorsport-Bühne.
Die Berg-und-Tal-Strecke ist rhythmisch zu fahren und weist drei Schikanen auf, die aggressiv angegangen werden müssen. Die Fahrzeuge müssen die zum Teil hohen Randsteine gut wegstecken, damit die Piloten möglichst früh beschleunigen können.
Die Motorsporttradition der 66.000 Einwohner zählenden Stadt in der Emilia Romagna reicht bis in die 1940er Jahre zurück, damals fanden erste Rennen auf öffentlichen Straßen statt. 1950 erfolgte die Grundsteinlegung für die erste Rennstrecke, auf der ab 1952 gefahren wurde.
Am 21. April 1963 starteten erstmals Formel-1-Fahrzeuge in Imola. Noch immer gehörten öffentliche Straßen zum Parcours, dies änderte sich erst 1979. Von 1980 bis 2006 fand in Imola jedes Jahr ein Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft statt. Rekordsieger ist Michael Schumacher (DE), der sieben Mal in Imola gewann.
Am 1. Mai 1994 verunglückte der dreimalige Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna (BR) auf dem „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ tödlich. Zum 15. Todestag der Rennfahrer-Legende weist Augusto Farfus mit Aufklebern auf dem Helm und seinem BMW 320si WTCC auf die Ausstellung „15th Ayrton Senna Anniversary“ hin, die zeitgleich zum Rennwochenende der Tourenwagen-WM in der brasilianischen Botschaft in Rom (IT) stattfindet.
Alessandro Zanardi tritt an diesem Wochenende (12.09.2009-13.09.2009) in Bogogno (IT) bei der zweiten Para-Cycling Straßen-Weltmeisterschaft an. Im Zeitfahren belegte der 42-Jährige am Donnerstag den 15. Platz in der Klasse C.
(Quelle: BMW-Motorsport)
TV-Zeiten:
Sonntag, 20. September 2009
08:30 Uhr Eurosport FIA Tourenwagen-WM: WTCC Imola (I); Qualifikation (Aufzeichnung)
09:00 Uhr Eurosport FIA Tourenwagen-WM: WTCC Imola (I); Warm up (Live)
12:30 Uhr Eurosport FIA Tourenwagen-WM: WTCC Imola (I); 1. Rennen (Live)
14:30 Uhr Eurosport FIA Tourenwagen-WM: WTCC Imola (I); 2. Rennen (Live)
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Oldtimer: „Schloss Bensberg Classics“ hat Permiere
Von Sascha Kröschel | 12.September 2009
Liebhaber klassischer Automobile können am 26. und 27. September 2009 unter sich sein: Dann lädt das Grandhotel Schloss Bensberg zur Rallye Historique und zeigt 44 exklusive Klassiker im Concours d’Elegance. Unterstützt von der Volkswagen Group, sollen sich die „Schloss Bensberg Classics“ einen wichtigen Platz im Kalender der Freunde historischer Fahrzeuge sichern.
Für die 150 Kilometer lange Strecke quer durchs Bergische Land über Dohrgaul, Kürten und Schloss Lerbach haben sich Sportwagen vom Schlage Aston Martin DB5, Lamborghini 400 GT oder Porsche 356C gemeldet. Zusätzlich werden aufregende Cabrios wie ein Blower-Bentley oder ein Horch 930 V erwartet. Die Rallye Historique mit 60 Oldtimern startet um 11 Uhr am Schloss Bensberg. Am zweiten Tag präsentieren sich ab 9 Uhr 44 seltene und prachtvolle Klassiker im Innenhof des Grandhotels Schloss Bensberg. Mit von der Partie: ein Bugatti 57 SC Atalante, ein Cadillac V16, ein Glöckler Porsche sowie ein Karmann Pik As auf Audi-Basis. – Ein umfangreiches Rahmenprogramm während beider Tage wird auch Freunden von Fahrzeugen des 21. Jahrhunderts versprochen.
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Formel 1: GroĂźer Preis von Italien – Freies Training – BMW Sauber F1 Team
Von Sascha Kröschel | 12.September 2009
Wetter: trocken und sonnig, 25-27°C Luft, 28-38°C Asphalt
Das BMW Sauber F1 Team erlebte einen positiven Auftakt zum GroĂźen Preis von Italien in Monza. Beide Fahrer machten gute Fortschritte in den beiden 90-Minuten-Trainings am Freitag.
FĂĽr den Hochgeschwindigkeitskurs von Monza erhielt der F1.09 einen modifizierten FrontflĂĽgel und einen speziellen HeckflĂĽgel zur Reduzierung des Luftwiderstands.
Robert Kubica:
1. Training: 11., 1.24,813 min / 2. Training: 5., 1.24,622 min
„Wir haben heute Morgen ziemlich viel Zeit verloren, weil meine Bremsen nicht in Ordnung waren. Glücklicherweise waren wir in der Lage, die Bremsen zu wechseln, und ich konnte am Ende des Trainings eine Basisabstimmung herausfahren. Am Nachmittag arbeiteten wir weiter an der Abstimmung und haben versucht, die Reifenmischungen zu bewerten.“
 Nick Heidfeld:
1. Training: 5., 1.24,683 min / 2. Training: 7., 1.24,693 min
„Die Rundenzeiten sind nicht schlecht, zumal ich meine schnellste Runde im zweiten Training recht früh gefahren bin und sogar etwas Verkehr hatte. Die Balance des Autos ist besser als an manch anderem Freitag, aber da ist noch Potenzial für Verbesserungen. Es wird schwierig, eine Balance hinzubekommen, die im Qualifying und im Rennen passt. Wir haben den üblichen Reifenvergleich gemacht und sind sowohl mit den weicheren als auch mit den härteren Reifen Longruns gefahren. Die Höhe der neuen Randsteine ist eine deutliche Änderung. Man muss sich daran gewöhnen und schauen, wo man noch drüber fahren kann und wo man es besser vermeidet. Am Ende des zweiten Trainings habe ich ein paar Minuten früher aufgehört, weil ich in der Ascari-Schikane geradeaus gefahren war und das Auto sicherheitshalber kontrollieren lassen wollte.“
(Quelle: BMW-Motorsport)
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Verwirrung um Gasflaschen in Wohnmobilen und Caravans
Von Sascha Kröschel | 11.September 2009
Gasflaschen müssen beim Transport im Wohnmobil oder im Wohnwagen nicht mit aufgesetzter Schutzkappe und aufgeschraubter Verschlussmutter gesichert sein, wenn sie bereits an die Gasanlage angeschlossen sind. Es darf auch während der Fahrt Gas entnommen werden, um beispielsweise einen Kühlschrank zu betreiben. Anders ist es allerdings, wenn es sich bei den Flaschen um nicht angeschlossene Reserveflaschen handelt. Hier müssen die Flaschen gesichert werden. Der ADAC tritt damit Medienberichten entgegen, wonach die Polizei Camper auf dem Weg in den Urlaub beanstandet hat, weil die Gasflaschen nicht abgeklemmt worden waren.
Voraussetzung ist jedoch, dass die Gasanlage den gesetzlichen Anforderungen (z.B. DVGW Arbeitsblatt G 607 oder der EN 1949) genĂĽgt und ĂĽber eine gĂĽltige PrĂĽfung verfĂĽgt. Damit ist sicher gestellt, dass ausreichende MaĂźnahmen zur Verhinderung eines Gasaustrittes getroffen sind.
Der ADAC rät Campern das Flaschenventil vor jeder Fahrt zuzudrehen, wenn kein Gas benötigt wird. Das Entfernen des Schlauches ist jedoch weder vorgeschrieben noch droht hier ein Bußgeld.
(Quelle: ADAC)
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IAA 2009: Eintrittspreise und Ă–ffnungszeiten
Von Sascha Kröschel | 11.September 2009
Fachbesuchertage:
Donnerstag, 17. September und Freitag, 18. September 2009
Publikumstage:
Samstag, 19. September – Sonntag, 27. September 2009
Ă–ffnungszeiten:
09.00 – 19.00 Uhr
| Tageskarte | |
| Fachbesuchertage (17. oder 18.09.2009) | € 45,00 |
| Publikumstage (jeweils 19. bis 27.09.2009) | |
| – Wochenende (19. oder 20.09.; 26. oder 27.09.2009) | € 15,00 |
| – Werktags (jeweils tageweise vom 21. bis 25.09.2009) | € 13,00 |
| Behinderte mit Zusatz „B“ im Ausweis | Eintritt |
| (auch fĂĽr Begleitperson) | frei |
| Rollstuhlfahrer (unabhängig vom GdB) | Eintritt |
| (auch fĂĽr Begleitperson) | frei |
| Sonderkarten | |
| (jeweils pro Tag 19. bis 27.09.2009) | |
| SchĂĽler, Studenten, Auszubildende, | |
| Grundwehr- und Zivildienstleistende | € 7,50 |
| Feierabendticket | |
| (ab 15.00 Uhr pro Werktag der zweiten IAA-Woche, | |
| jeweils 21. bis 25.09.2009) | |
| Erwachsene | € 8,00 |
| Schüler | € 4,50 |
(Quelle: IAA/VDA)
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IAA 2009: Erste Ansicht des Wiesmann Roadster MF5
Von Sascha Kröschel | 11.September 2009
Die Sportwagenmanufaktur Wiesmann stellt auf der in der nächsten Woche startenden IAA erstmalig den Wiesmann Roadster MF5 vor. Medienvertreter dürfen schon heute einen ersten Blick auf den reinrassigen Sportwagen werfen, der in einer ganzen Reihe von Details weiterentwickelt wurde und doch auf den ersten Blick zeigt was er ist: Ein Wiesmann.
Mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 310 km/h, einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,9 Sekunden und dem Bauchkribbeln versprechenden Leistungsgewicht von 2,7 kg/PS ist der Wiesmann Roadster MF5 Stärke, Eleganz und Geschwindigkeit zugleich. Produziert in einer limitierten Stückzahl von nur 55 wird das exklusive Open-Air-Erlebnis nur Wenigen vorbehalten sein. Zu den weiteren technische Details gehören: 10 Zylinder V-Motor, 507 PS, 520 Nm Drehmoment, sequentielles 7-Gang SMG und ein ausfahrbarer Heckflügel.
Der Wiesmann Roadster MF5, erhältlich ab einem Grundpreis von 189.500 Euro, ist die aufregendste Kombination aus Leistungsstärke und offenem Fahrvergnügen, die die Manufaktur der Individualisten jemals gebaut hat.
(Quelle: Wiesmann)
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