Oldtimerausstellung-Legendäre deutsche Automarken auf der IAA 2009
Von Sascha Kröschel | 19.August 2009
Wer kennt „Röhr“ oder „Stoewer“? Das sind nur zwei von fast 500 Marken, die für die deutsche Automobilgeschichte stehen. Viele von ihnen können in den über 200 deutschen Automobil- und Technikmuseen bestaunt werden – mit dieser automobilen Museumsdichte ist Deutschland praktisch Weltmeister. Eine Auswahl der „fast vergessenen“ Markenvielfalt mit großer und manchmal auch kleiner Geschichte wird auf der 63. IAA PKW in Frankfurt den Besuchern vom Verband der deutschen Museen für Auto, Motor und Technik, bekannt als „Deutsche Museumsstraße“, gemeinsam mit dem VDA präsentiert.
Unter dem Titel „Legendäre deutsche Automarken“ werden in Halle 9 auf ca. 1000 Quadratmetern ausgesuchte historische Fahrzeuge deutscher Marken vorgestellt, die wohl vielen Besuchern kaum mehr bekannt sein dürften.
Der Pflege und dem Erhalt von Oldtimern widmen sich neben den vielen Enthusiasten in Oldtimerclubs auch der Automobilclub von Deutschland (AvD) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), die ebenfalls mit ihren Traditionsbereichen auf dem gemeinsamen Messestand präsent sind. Alt und Jung können auf dem Rundgang die Faszination Oldtimer erleben und erfahren, wie aufwändig es ist, damit die „Schätze“ nicht ihren Glanz verlieren. Und wenn ein Jugendlicher sich gleich in die „alten“ Autos verliebt, so bekommt er vor Ort kompetente Informationen zur geplanten neuen Ausbildung in Richtung Oldtimer-Restaurator.
(Quelle: IAA)
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ADAC GT Masters – ABT Sportsline will FĂĽhrung verteidigen
Von Sascha Kröschel | 18.August 2009
Die Sommerpause ist beendet: Mit dem ADAC GT Masters Weekend auf dem NĂĽrburgring (22. – 23. August 2009) beginnt fĂĽr das Team ABT Sportsline am kommenden Wochenende der Saison-Endspurt.
Vor dem fünften von insgesamt sieben Rennwochenenden des ADAC GT Masters liegt Christian Abt mit 48 Punkten an der Tabellenspitze, zwei Zähler dahinter folgt sein Teamkollege Jan Seyffarth.
Zusätzliches Selbstbewusstsein gibt das DTM-Rennen, das am vergangenen Wochenende ebenfalls auf dem Nürburgring ausgetragen wurde: Mit Martin Tomczyk, Timo Scheider und Mattias Ekström teilten sich drei Piloten des Audi Sport Team Abt Sportsline das Podium.
Das Team ABT Sportsline im ADAC GT Masters:
#6 Audi R8 LMS: Christian Abt (D), Jan Seyffarth (D)
#7 Audi R8 LMS: Peter Terting (D), Florian Gruber (D)
Die Rennen auf dem NĂĽrburgring werden am Samstag, 22.08.2009Â (14:40 Uhr) und Sonntag, 23.08.2009 (10:00 Uhr) ausgetragen und dauern jeweils etwa 60 Minuten.
(Quelle: Abt-Sportsline)
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ALMS-BMW M3 races to victory lane at Raod America with 1-2 BMW Rahal Letterman Racing Team GT2 finish
Von Sascha Kröschel | 18.August 2009
The BMW M3 returned to the American Le Mans Series winner’s circle with a 1-2 finish by the BMW Rahal Letterman Racing Team at Time Warner Cable Road Racing Showcase.
The No. 90 M3, driven by Joey Hand and Bill Auberlen, achieved the new M3 racing program’s first victory. Teammates Tommy Milner and Dirk Mϋller in the No. 92 M3 scored their fourth podium finish of the season.
As the race began, starting drivers Bill Auberlen, in the No. 90 M3, and Tommy Milner, in the No. 92 M3, took advantage of their front row starting positions and opened a lead on the GT2 class. Only 15 minutes in, an early yellow slowed the field, but instead of reducing the BMW M3’s lead to mere feet, it increased it to almost a full lap as both M3s received a wave-by when the pace car picked up the overall leader. Before the race went green again, both M3s were able to pit for fuel, and Milner picked up the lead through pitstop speed.
At the one hour mark Milner still held the lead over Auberlen, but as the race’s second caution period occurred a “race within the race” began. Pitting both M3s under yellow, the crew of the No. 90 M3 got Hand serviced just a tick of the watch ahead of Mϋller to take the lead. Unfortunately, too many men over the wall for the No. 92 M3 resulted in a 60 second penalty, putting Mϋller an additional minute behind Hand, but still in second place.
Pitting a second time under the race’s third caution period, the M3s cycled through two more fast stops for fuel and new Dunlop tires. Today, able to keep the competition in check, the two M3s stayed in front for the remainder the contest to open another winning chapter in the history of BMW Motorsport.
(Quelle: BMW-Motorsport)
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24h Rennen Zolder – Die Strecke
Von Sascha Kröschel | 17.August 2009
Vom 19.August 2009 bis 23.August 2009 findet wieder das 24 Stunden – Rennen von Zolder statt.
Der Circuit Zolder ist eine 3977 Meter lange Rennstrecke in dem Ort Zolder-Terlaemen bei Hasselt in Belgien. Sie wurde von dem Niederländer Hans Hugenholtz geplant und im Jahre 1963 vom lokalen Motorsportclub Zolder eröffnet. Zwischen 1973 und 1984 wurde hier insgesamt zehnmal der Große Preis von Belgien der Formel 1 ausgetragen.
Der Circuit Zolder ist vor allem dadurch bekannt geworden, dass auf dieser Rennstrecke der Kanadier Gilles Villeneuve durch einen Unfall während des Qualifikationstrainings zum Großen Preis von Belgien 1982 ums Leben kam. Anstelle der damaligen schnellen Rechtskurve existiert an der Unfallstelle jetzt die sogenannte Gilles-Villeneuve-Schikane.
2002 war auch die Deutsche Tourenwagen-Masters in Zolder zu Gast, aber heutzutage fahren hier ĂĽberwiegend Benelux-Rennserien (z. B. Belcar, 24h Zolder, Formel Ford, Formel Renault usw.).
Am 26. August 2007 wurde auf der leicht modifizierten Strecke ein Rennen der Champ-Car-Serie ausgetragen. Das Rennen gewann Sébastien Bourdais. Am 21. Oktober 2007 und am 19. Oktober 2008 fanden auf dem Kurs außerdem Läufe zur internationalen FIA GT-Meisterschaft statt.
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Formel 1 BMW Sauber – GroĂźer Preis von Europa – VorschauFormula 1 BMW Sauber – European Grand Prix – Preview
Von Sascha Kröschel | 15.August 2009
Nach der Rückzugsankündigung von BMW zum Saisonende eint die Rennmannschaft des BMW Sauber F1 Teams nun eine neue Motivation: Es gilt, möglichst gute Arbeit zu leisten, um sich für eine Zukunft in der Formel 1 zu empfehlen.
Der Stadtkurs von Valencia debütierte 2008 im Formel-1-Kalender. Obwohl Valencia in dem Circuito Ricardo Tormo eine permanente Rennstrecke besitzt, entschied man sich gegen deren Ausbau und für einen Parcours in der Stadt und am Hafen. Mit dem pittoresken Ambiente Monacos hat der Kurs indes wenig gemein. Vielmehr prägen moderne Bauten und verhältnismäßig breite Straßen mit relativ großzügigen Auslaufzonen das Bild. Die Fahrzeuge werden über 300 km/h schnell und passieren auch eine Brücke, welche die Nord- und Südmarina miteinander verbindet. Die Garagen der Teams sind in Hafengebäuden untergebracht.
Valencia hat längst sein früheres Industriehafen-Image abgestreift und sich zu einer der kulturellen Metropolen Europas entwickelt. Die Marina der mit rund 850.000 Einwohnern drittgrößten Stadt Spaniens hat sich anlässlich der Austragung des America’s Cup 2007 zu einem trendigen Areal gewandelt.
(Quelle: BMW-Motorsport)Following the announcement by BMW that it will be pulling out of Formula One at the end of the season, the members of the BMW Sauber F1 Team now have an extra source of motivation; performing as well as possible will promote their case for a future in the sport.
The Valencia street circuit made its debut on the Formula One calendar in 2008. Although Valencia already had a permanent race track – the Circuito Ricardo Tormo – it was decided that, rather than upgrading it, a course running through the city and along the harbour would provide the venue for the race. Despite being a street circuit, it has little in common with the picturesque surroundings of Monaco. Instead, it is characterised by modern buildings and relatively wide roads with reasonably generous run-off areas. The cars reach speeds of over 300 km/h and pass across a bridge that links the North and South Marina. The team garages are set up in port buildings for the race weekend.
Valencia has long cast off its former image of an industrial port city and has emerged as one of Europe’s cultural metropolises. The marina in Valencia – Spain’s third-largest city, with a population of around 850,000 – has been transformed into a trendy, modern complex on the back of the America’s Cup held there in 2007.
(Quelle: BMW-Motorsport)
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ALMS: Die letzte Unbekannte fĂĽr Pierre Kaffer
Von Sascha Kröschel | 13.August 2009
Am Sonntag den 16. August 2009 findet das siebte Rennen der American Le Mans Serie statt. Das Time Warner Cable Road Race Showcase featuring the American Le Mans Series Race startet um 14:05 Uhr (örtlicher Zeit) auf der Road America in Elkhart Lake, Wisconsin.
Dies wird in diesem Jahr die letzte unbekannte Rennstrecke der ALMS fĂĽr Pierre Kaffer sein, denn die letzten drei Kurse, Mosport (Kanada), Road Atlanta und Laguna Seca sind Pierre aus dem Vorjahr bereits bekannt.
Die Road America ist ein permanenter StraĂźenkurs. Seit 1955 hat diese Strecke zahlreiche Rennen unterschiedlichster Serien beheimatet. Der Kurs besitzt eine Länge von etwas mehr als vier Meilen oder umgerechnet circa 6,5 km und besteht aus insgesamt 14 Kurven. Daneben existieren mehrere Höhenunterschiede, die während einer Runde ĂĽberwunden werden mĂĽssen, sowie einer langen Start- und Zielgeraden, auf denen Geschwindigkeiten von bis zu 200 mph erzielt werden. Bekannt ist die Rennstrecke insbesondere fĂĽr ihre Gegengerade mit dem sogenannten „Kink“, einem Knick, der bereits vielen Rennfahrer zum Verhängnis wurde.
Nach dem Rennen in Mid-Ohio ist Pierre gleich weiter zu seinem nächsten Einsatz geflogen und wartet dort gespannt auf die letzte unbekannte Rennstrecke in dieser ALMS Saison.
Das Rennen kann unter www.americanlemans.com (unter dem Punkt Racehub) im Live Timing & Scoring verfolgt werden. 21:05 Uhr deutscher Zeit startet das Rennen und geht ĂĽber zwei Stunden und 45 Minuten.
(Quelle: Pierre Kaffer / Bosch Car Service Rhein-Berg)
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VLN – Auf Regen folgte Sonnenschein
Von Sascha Kröschel | 13.August 2009
Gesamtrang sieben und Klassenrang drei – trotz vieler Wetterkapriolen, die zu Reifenpokern zwangen – das Frikadelli-Racing-Team aus Barweiler ging zufrieden in die Sommerpause der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.
Illustre Verstärkung holte sich die Mannschaft der „wohl schnellsten Frikadelle der Welt“ zum Saisonhöhepunkt ins Cockpit des dienstältesten 997-Porsche der Langstreckenmeisterschaft. Neben den Stammfahrern Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Dr. Edgar Althoff, gesellte sich Porsche-Werksfahrer Martin Ragginger ins Cockpit des in Früh-Kölsch-Farben lackierten Publikumslieblings.
Die Trainingszeit war 8:35 Minuten – Die Frikadelli-Mannschaft ist auf dem richtigen Weg.
Unter solch guten Vorzeichen ging es in den längsten Saisonlauf. Das 6h-Rennen sollte es in sich haben. Wolken in allen Farbnuancen zwischen hellweiß und tiefschwarz wechselten sich am Himmel über der längsten Asphalt-Achterbahn der Welt ab. 24369 Meter GP-Kurs Kurzanbindung und Nordschleife bedeuten auch die Gefahr von mehreren Wetterzonen. Höhenunterschiede von 300 Metern zwischen dem tiefsten und höchsten Punkt der Strecke machten Wetterprognosen auch nicht einfacher.
Entgegen dem Rennen zuvor hatte die Crew aus Box 8 samt Piloten an diesem Wochenende einen deutlich besseren Draht gen Himmel. Petrus wartete mit keinen bösen Überraschungen auf, das Wetter spielte für die Startnummer 125. So kannte der Friko-Porsche vom Start des Rennens an nur einen Weg: den nach vorne. Alle vier Piloten profitierten dabei von der guten technischen Vorbereitung, die das Team dem Ex-Supercup-Porsche in den Wochen zuvor im heimischen Barweiler angedeihen ließ. Ohne ein Murren zog der Wagen seine Kreise, von Startplatz 16 ging es vor bis auf den siebten Gesamtrang.
Dabei war das Ziel aller Teilnehmer beim Marathonrennen der Langstreckenmeisterschaft, erst einmal „Ankommen.“ Beim Frikadelli-Racing-Team trugen alle vier Piloten Ihren Teil dazu bei. Überlegt und im Zweifelsfall zurücksteckend, fuhren die „Frikadellen-Bändiger“ 38 Runden, ohne dass der Porsche einen Kratzer bekam.
(Quelle: Frikadelli-Racing-Team)
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Volkswagen feiert 60 Jahre Cabriolet
Von Sascha Kröschel | 13.August 2009
Am 13. August 2009 startet die Sachsen Classic. Vom 13. bis 15. August 2009 fahren knapp 180 Teams durch die herrliche Landschaft Tschechiens, Polens und Sachsens. Den Höhepunkt bildet die Fahrt durch die barocke Dresdener Altstadt vorbei an tausenden Zuschauern. Volkswagen ist Partner der siebten historischen Rallye durch Sachsen, die Fahrern und Beifahrern besondere Geschicklichkeit auf den 669 Streckenkilometern abverlangt.
Los geht es am Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau, wo Boxlegende Axel Schulz das Startsignal erteilt. Ăśber 135 Kilometer erstreckt sich die erste Etappe ĂĽber Reichenbach, den Sachsenring und Hohenstein-Ernstthal. Die zweite Etappe „Mittelsachsen“ startet am 14.August 2009 um 08:01 Uhr und fĂĽhrt die Fahrzeuge durch Freiberg, MeiĂźen, Moritzburg nach Dresden. Am dritten Tag der historischen Rallye gilt es, die Königsetappe von 245 Kilometer ĂĽber Radeberg und Bischofswerda durch das tschechische ÄŚeská Kamenice zu bestreiten. Ziel ist die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden, wo abschlieĂźend die Sieger der Sachsen Classic 2009 geehrt werden.
Volkswagen feiert 2009 das 60. Jubiläum des Käfer Cabriolets und tritt daher zur Sachsen Rallye mit offenen Klassikern an, unter anderem mit dem Käfer Cabriolet, Karmann Ghia Cabriolet und dem Golf Cabriolet. Das älteste Volkswagen Cabriolet der Sachsen Classic ist das Typ 3 1500er Cabriolet von 1961 (Prototyp). Zudem schickt Volkswagen einen der 10 000 Golf I ins Rennen, die 1978 in die DDR importiert wurden.
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