Formel 2 – Henry Surtees (†18), Sohn Sohn von John Surtees stirbt nach Unfall in Brands Hatch
Von Sascha Kröschel | 20.Juli 2009
Henry Surtees, Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters John Surtees, wurde beim Formel-2-Rennen in Brands Hatch nach dem Unfall eines anderen Fahrers schwer verletzt und starb wenig später. Das abgerissene Rad von Jack Clarke flog nach dessen Dreher und Einschlag durch die Luft und traf den 18-Jährigen während der Fahrt am Kopf. Der bewusstlose Surtees fuhr daraufhin ungebremst in eine Barriere.
Die Rettungskräfte waren schnell zur Stelle und brachten den Fahrer ins medizinische Zentrum, von wo aus er zur weiteren Versorgung ins Londoner Hospital geflogen wurde. Wenig später erlag er dort seinen Verletzungen, wie ein Sprecher des Krankenhauses mitteilte.
Henry Surtees war noch am Samstag erstmals mit einem dritten Rang aufs Podium gefahren, nachdem er aus der Formula Renault in die neue F2 gewechselt war.
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WTCC – Doppelsieg fĂĽr Chevrolet im 1. Rennen in Brands Hatch
Von Sascha Kröschel | 20.Juli 2009
Alain Menu und Rob Huff sorgten beim letzten Rennen der FIA Tourenwagen-WM vor der Sommerpause für einen Doppelsieg. Menu gewann den ersten Lauf in Brands Hatch souverän, während Huff für seinen zweiten Rang hart arbeiten musste – er stand in den letzten Runden unter Dauer-Attacken vom dreimaligen Weltmeister Andy Priaulx.
Menu war von der Pole aus ins Rennen gegangen, hatte Huff aber in der spektakulären ersten Kurve den Vortritt gelassen. Beim Neustart nach der Safety-Car Phase übernahm Menu das Kommando und zog an der Spitze unwiderstehlich davon.
Huff musste in den letzten Runden gegen die Angriffe von Andy Priaulx alles geben – nachdem der Weltmeister einmal einen Weg an Gabriele Tarquini vorbei gefunden hatte, dessen Reifen am Ende waren.
Nicola Larini schien dahinter lange Zeit auf Kurs eines Startplatzes in der ersten Startreihe für Rennen 2 zu sein. Doch in der letzten Runde wurde der Italiener auf Start/Ziel unvermittelt langsamer – und musste seinen Chevrolet Cruze mit einem Reifenschaden vorn links abstellen.
(Quelle: Chevrolet)
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WTCC – BMW Pilot Farfus macht WM-Kampf mit Sieg in Brands Hatch spannendWTCC – BMW driver Farfus wins in Brands Hatch and gains ground in the title fight
Von Sascha Kröschel | 20.Juli 2009
Mit seinem dritten Saisonsieg hat Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany in der FIA World Touring Car Championship Boden auf Spitzenreiter Yvan Muller (FR) gutgemacht. In Brands Hatch (GB) gewann der 25-Jährige den 16. Lauf des Jahres. Dank des zweiten Platzes seines Teamkollegen Jörg Müller (DE) feierte BMW den dritten Doppelsieg in dieser Saison. BMW Team UK Fahrer Andy Priaulx (GB) sorgte als Dritter des ersten Rennens dafür, dass nach beiden Läufen BMW Piloten auf dem Podium vertreten waren.
(Quelle: BMW-Motorsport)Thanks to his third win of the 2009 FIA World Touring Car Championship, BMW Team Germany’s Augusto Farfus (BR) successfully reduced the gap to championship leader Yvan Muller (FR). At Brands Hatch (GB) the 25-year-old won the 16th round of the year. As Farfus’ team-mate Jörg Müller (DE) finished second, BMW was able to celebrate its third one-two finish of the season. Andy Priaulx (GB) of BMW Team UK was BMW driver number three on a podium, after coming third in the first race of the day.
(Quelle: BMW-Motorsport)
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TĂśV-Plakette nur in Deutschland erneuerbar
Von Sascha Kröschel | 18.Juli 2009
Über eine halbe Million Deutsche leben zurzeit im europäischen Ausland. Wer sich längere Zeit mit seinem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug außerhalb der Heimat aufhält, muss die Haupt- und Abgasuntersuchung trotzdem von einer Prüfstelle in Deutschland vornehmen lassen. Darauf weist TÜV Rheinland hin. Da die TÜV-Plakette und die Eintragung der erfolgreichen Haupt- und Abgasuntersuchungen staatlich geregelte Aufgaben darstellen, ist ein ausländisches Prüfprotokoll in Deutschland nicht gültig.
Wird die Fahrzeuguntersuchung beispielsweise während eines mehrmonatigen Aufenthaltes in Spanien fällig, kann die Plakette nur auf deutschem Staatsgebiet erneuert werden. Autofahrer sind zwar nicht sofort nach Ablauf der Frist gefordert, nach Deutschland zurückzukehren. Nach dem Grenzübertritt zur Bundesrepublik müssen sie jedoch ohne Verzögerung die nächste Möglichkeit zur fällig gewordenen Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung wahrnehmen.
Grundsätzlich ist die technische Fahrzeugüberwachung national geregelt. Das heißt, ein Fahrzeug wird von den örtlichen Prüfstellen in demjenigen Land überprüft, in dem es angemeldet ist. Die Zulassung eines Autos oder Motorrads wiederum richtet sich nach dem Wohnsitz seines Halters. Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen, die länger im Ausland gefahren werden, müssen in Deutschland abgemeldet und können dann in dem jeweiligen Land zugelassen werden. (Quelle: TÜV-Rheinland)
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Ex-Werksfahrer starten mit Porsche-Rennwagen bei der Ennstal-Classic 2009
Von Sascha Kröschel | 17.Juli 2009
Das „Rollende Museum“ von Porsche ist zu Gast in Österreich: Morgen (18. 7. 2009) starten um 13 Uhr die Ex-Werksfahrer Hans Herrmann, Sir Derek Bell und Dr. Helmut Marco mit den siegreichsten Rennwagen des Unternehmens im „CHOPARD-Grand Prix“ der Ennstal-Classic 2009 in Gröbming.
Sir Derek Bell lenkt den 540 PS starken Porsche 936/77 Spyder, Baujahr 1977. Mit drei Siegen in Le Mans zählt der eigens für die Sportwagen-Weltmeisterschaft entwickelte 936 zu den erfolgreichsten Porsche-Rennwagen. Hinter dem Lenkrad des Porsche 718 RS 60 Spyder nimmt Rennlegende Hans Herrmann Platz. Herrmann ist mit diesem 160 PS-Boliden bestens vertraut: Bei den 12 Stunden von Sebring 1960 holte er gemeinsam mit Olivier Gendebien in diesem Fahrzeug den ersten Porsche-Gesamtsieg in den USA. Dr. Helmut Marco wird mit dem Porsche 908/02 Spyder, Baujahr 1969, an den Start gehen. Porsche konnte mit dem 350 PS starken Rennwagen erstmals die Markenweltmeisterschaft nach Zuffenhausen holen.
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Neue NĂĽrburgring Werbung – Ein Skandal – NĂĽrburgring GmbH ruft zum krank feiern auf
Von Sascha Kröschel | 17.Juli 2009
Jetzt, wo der Krankenstand in Deutschland so niedrig ist wie schon lange nicht mehr, schaltet die NĂĽrburgring GmbH bei „Wirtschaftwoche online“ und dem Motorsport-Portal „Racing1“ eine seltsame Banner-Werbung und schaltet eine ganzseitige Anzeige in der „Auto Zeitung“ (Ausgabe vom 8. Juli). „Mach Dich auf was gefasst. Der neue NĂĽrburgring.“ Man solle das Wochenende doch einfach dort verbringen und sozusagen die „Kuh fliegen lassen“. Und weil man da auch ĂĽber die Stränge schlagen darf, gibt es den hoch offiziellen Tipp fĂĽr den Kater danach: „Meld Dich Montag einfach krank“.
Da rennt die Politik gegen Sozialmissbrauch an, die Wirtschaftskrise tut ein Übriges, und die Nürburgring GmbH ruft zum krank feiern auf. Das ist nicht zu fassen. Das ist nicht witzig, zumal die Nürburgring GmbH mit ihrem Erlebnispark-Projekt wegen windiger Finanzierung in die Schlagzeilen in die Schlagzeilen geraten ist. Eigentlich hätte SPD-Ministerpräsident Kurt Beck da schon früher einen Riegel vorschieben müssen. Das hat er nach eigenem Bekenntnis zu spät getan. Und jetzt muss der Sozialdemokrat und Ex-Parteichef , der stets ein Herz für die Benachteiligten der Gesellschaft hat, erleben, dass „seine“ Nürburgring GmbH nun in der Werbung – letztlich mit dem Geld des Steuerzahlers – zum blau machen aufruft. Das darf man getrost einen Skandal nennen.
„Offensichtlich hat die Moral nun einen weiteren Tiefpunkt erreicht“, teilte Alexander Licht, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion gestern in einer Presseerklärung mit. Es sei kaum zu glauben, dass mit Geld des Landes durch eine Gesellschaft, die dem Land gehört, und einen GeschäftsfĂĽhrer, den die Landesregierung berufen habe, zum „blau machen“ aufgerufen werde. GeschäftsfĂĽhrer Walter Kafitz habe einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er ungeeignet sei.
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Formel 1 – Grosser Preis von Ungarn auf dem Hungaroring
Von Sascha Kröschel | 17.Juli 2009
Nach Landpartien in Northampton und der Eifel steht für die Formel 1 jetzt wieder ein Auftritt in Hauptstadtnähe an. Der Große Preis von Ungarn findet vom 24. bis 26. Juli 2009 auf dem winkligen Hungaroring vor den Toren Budapests statt.
Auf dem Hungaroring wird 2009 der 24. Große Preis von Ungarn ausgetragen. Die Rennstrecke liegt etwa 20 Fahrminuten nordöstlich der Innenstadt von Budapest. Die Hauptstadt ist gleichzeitig die größte Stadt Ungarns und wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum des Landes. In Budapest leben rund 1,7 Millionen Menschen. Vor allem die Donau als Handelsstraße, aber auch zahlreiche heiße Quellen haben zum Aufstieg der Stadt beigetragen. 1873 wurden die bis dahin eigenständigen Städte Buda, Pest und Óbuda vereinigt. Die Kettenbrücke (Bauzeit 1839-49) zwischen dem hügeligen, westlichen Buda und dem flachen, östlichen Pest ist ebenso ein Wahrzeichen der Stadt wie das barocke Königsschloss auf der Buda-Seite.
Zahlen und Fakten:
Strecke/Datum: Hungaroring / 26. Juli 2009
Startzeit (lokal/UTC): 14:00 Uhr / 12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 4,381 km / 306,630 km (70 Runden)
Kurven: 8 Rechts- und 6 Linkskurven
Sieger 2008: Heikki Kovalainen, McLaren Mercedes, 1:37.27,067 Stunden
Poleposition 2008: Lewis Hamilton, McLaren Mercedes, 1.20,899 min
Schnellste Runde 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari, 1.21,195 Minuten
Daten 2008:
Volllastanteil: 58 %
Topspeed: 291 km/h
Längste Volllastpassage: 11 sec / 750 m
Gangwechsel pro Runde: 50
ReifenverschleiĂź: mittel bis hoch
BremsverschleiĂź: hoch
Abtriebslevel: sehr hoch
(Quelle: BMW-Motorsport)
FernsehĂĽbertragung / TV-Zeiten:
Freitag, 24. Juli 2009
10:00 Uhr DSF Formel 1 GP Ungarn: 1. Freies Training (Live)
14:00 Uhr DSF Formel 1 GP Ungarn: 2. Freies Training (Live)
Samstag, 25. Juli 2009
09:45 Uhr DSF Formel 1 GP Ungarn: 1. Freies Training (Wiederholung)
12:45 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Warm up (Live)
13:00 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Freies Training (Live)
13:45 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Qualifying (Live)
17:00 Uhr DSF Formel 1 GP Ungarn: Qualifying (Aufzeichnung)
20:30 Uhr DSF Formel 1 GP Ungarn: Qualifying (Wiederholung)
Sonntag, 26. Juli 2009
12:30 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Warm up (Live)
13:00 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Countdown (Live)
14:00 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Rennen (Live)
15:45 Uhr RTL Formel 1 GP Ungarn: Siegerehrung und Highlights (Live)
17:45 Uhr DSF Formel 1 GP Ungarn: Rennen (Aufzeichnung)
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24 Stunden Rennen Spa 2009 FIA GT-Sangari Team Brasilien startet mit Corvette
Von Sascha Kröschel | 16.Juli 2009
Ab dem Total 24 Stunden in Spa am 25. – 26. Juli 2009 startet eine weitere GT1 Corvette C6.R in der FIA GT Weltmeisterschaft.
Die Corvette C6.R wird von DKR Engineering in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Unternehmen Sangari aufgebaut. In Spa tritt das Team mit der Bezeichnung Sangari Team Brazil mit den Fahrern Enrique Bernoldi, ehemaliger Arrows Formel 1 Pilot, Roberto Streit und Xavier Maassen an.
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