Doppelsieg fĂŒr Chevrolet zur MarkteinfĂŒhrung des neuen Cruze
Von Sascha Kröschel | 19.Mai 2009
Die ErfolgsstrÀhne von Chevrolet in der Tourenwagen-WM hÀlt an. Auch beim heimlichen Saisonhöhepunkt, dem Stadtrennen in der französischen PyrenÀenstadt Pau, landete das Werksteam einen Doppelsieg: Rob Huff gewann Lauf 1, Alain Menu den zweiten Durchgang.
Da hat die Truppe Rund um Eric NĂšve alles richtig gemacht. Am Samstag wurde der neue Cruze bei den HĂ€ndlern prĂ€sentiert und kurz drauf am Sonntag gewinnt das Auto zwei Rennen. Ich bin mal gespannt ob das die VerkĂ€ufe des neuen Chevrolet beflĂŒgelt. Ganz nach der Devise „Win on Sunday sell on Monday“. (Quelle: Chevrolet)
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Bosch Unternehmensgeschichte (Teil 5)
Von Sascha Kröschel | 19.Mai 2009
5. Neue Herausforderungen der Globalisierung
Die fĂŒnfte Phase der Bosch-Geschichte begann um 1990 und dauert bis heute an. Sie ist durch die Ăffnung der osteuropĂ€ischen MĂ€rkte, das rapide Wachstum asiatischer WirtschaftsrĂ€ume und die weltweite Vernetzung von Entwicklung, Produktion und Vertrieb geprĂ€gt. 1993 ĂŒbergab Marcus Bierich den Vorsitz der GeschĂ€ftsfĂŒhrung an Hermann Scholl. In dieser Zeit war die Phase des Kalten Krieges beendet und die Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes befanden sich in einem Demokratisierungsprozess, der fĂŒr Bosch auch neue Chancen und MĂ€rkte bedeutete. Die Weltwirtschaft litt allerdings seit 1992 an einer Rezession, die sich fĂŒr Bosch ab Sommer 1992 drastisch bemerkbar machte. Ihre Auswirkungen waren RationalisierungsmaĂnahmen und ein Personalabbau an deutschen Bosch-Standorten zwischen 1992 und 1994.
Wachsende MĂ€rkte in Osteuropa und Asien
Gleichzeitig aber setzten verstĂ€rkte BemĂŒhungen um die ErschlieĂung der sich öffnenden MĂ€rkte in Asien und Osteuropa ein. So stieg der Anteil am Umsatz auĂerhalb Deutschlands, der 1993 noch 49 Prozent betragen hatte, bis 2000 auf 72 Prozent. Neben dem Abschluss von wichtigen Gemeinschaftsunternehmen in China und Korea gelang vor allem die BĂŒndelung der Bosch-AktivitĂ€ten in Japan durch die Ăbernahme der Mehrheitsbeteiligung an der Zexel Corporation 1997 bis 1999. Auch in Indien, wo Bosch seit 1919 vertreten ist und wo seit 1951 Bosch-Produkte unter der Marke Mico gefertigt werden, konnten 1997 durch die GrĂŒndung der Regionalgesellschaft Robert Bosch India Ltd. Schritte zur Neuorganisation der Bosch-AktivitĂ€ten auf diesem Wachstumsmarkt eingeleitet werden. Gleichzeitig erfolgte der Aufbau eines Vertriebsnetzes und von Fertigungen in zahlreichen ost- und mitteleuropĂ€ischen MĂ€rkten.
Neuerwerb und Ausbau
Der Erwerb des BremsengeschĂ€fts von AlliedSignal Inc war 1996 eine wichtige Investition in der Kraftfahrzeugtechnik. 1999 erfolgte die GrĂŒndung eines Gemeinschaftsunternehmens mit der ZF Friedrichshafen zur Produktion von Lenksystemen fĂŒr Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Zur Sicherung der Weiterentwicklung des Unternehmens diente jedoch auch der Ausstieg aus zwei GeschĂ€ftsfeldern. Erstens wurden die AktivitĂ€ten von Bosch im Bereich der Kraftfahrzeugbeleuchtung in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Magneti Marelli, die Automotive Lighting Holding, eingebracht, aus der sich Bosch schrittweise zurĂŒckzog. Zweitens erfolgte im Jahr 2000 der RĂŒckzug aus den Produktbereichen Ăffentliche Netze, Private Netze und EndgerĂ€te im Unternehmensbereich Telekommunikation.
Wichtige Akzente in den Unternehmensbereichen GebrauchsgĂŒter und GebĂ€udetechnik sowie Industrietechnik setzten die Ăbernahme des Hydraulikspezialisten Mannesmann Rexroth AG (2001) und des Heiztechnikherstellers Buderus (2003). Diese ZukĂ€ufe stĂ€rkten nicht nur die Marktpositionen von Bosch in diesen Sektoren. Sie trugen auch zur Ausbalancierung des durch Kraftfahrzeugtechnik dominierten Unternehmensportfolios bei.
Diese Politik setzt Franz Fehrenbach, der den Vorsitz der GeschĂ€ftsfĂŒhrung 2003 von Hermann Scholl ĂŒbernahm, konsequent um. Unter seiner FĂŒhrung wurden darĂŒber hinaus die Themen âerneuerbare Energienâ, âEnergieeffizienzâ und âEmissionen senkende Technologienâ stark ausgebaut. Am Ende des Jahres 2000 beschĂ€ftigte Bosch erstmals weltweit mehr als 200 000 Mitarbeiter; 2006 waren es gut 260 000. Im Jahr 2004 ĂŒbersprang der Umsatz die 40-Milliarden-Euro-Marke. Der Auslandsanteil am Umsatz, der 1993 noch 49 Prozent betragen hatte, lag 2006 bei 74 Prozent und damit auf einem Wert, den Bosch zuletzt vor dem Ersten Weltkrieg erreicht hatte.
(Quell: Bosch)
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WTCC Pau – Franz Engstler und das Safety-Car
Von Sascha Kröschel | 18.Mai 2009
Viel Schrott gab es beim 8. Lauf zur WTCC in Pau. Engstler verlor seine Siegeschancen durch eine Kollision mit dem Safety Car in der 2. Runde.
Das zweite Rennen in Pau begann chaotisch. In der ersten Kurve kam es zur Kollision zwischen Priaulx und MĂŒller, der mit einer gebrochenen RadaufhĂ€ngung die Box ansteuern musste. Priaulx konnte auf Rang fĂŒnf weiterfahren. Farfus profitierte von diesem Zwischenfall und schob sich vom siebten auf den vierten Rang vor. Zanardi erwischten den besten Start: Der Italiener machte vom 20. Platz neun Positionen gut. HernĂĄndez war ebenfalls gut gestartet, schied jedoch nach einem Unfall mit FĂ©lix Porteiro (ES) auf Platz vier liegend aus.
Als nach all diesen ZwischenfĂ€llen das Safety-Car auf die Strecke fuhr, kam es zu einer gefĂ€hrlichen Situation: Der in FĂŒhrung liegende BMW Privatfahrer Franz Engstler (DE) konnte dem Safety-Car nicht mehr ausweichen, das aus der Boxengasse direkt auf die Ideallinie gefahren war. Alle Beteiligten ĂŒberstanden den Unfall unbeschadet, fĂŒr Engstler war das Rennen jedoch vorbei.
„Ich war gerade auf der Start/Ziel-Gerade als ich hörte, dass das Safety Car auf die Strecke kommt“, sagte Engstler auf Eurosport. „Daraufhin habe ich Tempo herausgenommen. Das Safety Car zog direkt in meine Linie und ich hatte keine Chance. Keine Ahnung warum der Fahrer des Safety Cars das gemacht hat. Ich hab versucht noch auszuweichen, dies war allerdings nicht mehr möglich.“
Wer jetzt Schuld an der Kollision von Franz Engstler mit dem Safety-Car hat kann man meiner Meinung nicht genau sagen. Wahrscheinlich sowohl Engstler der das Tempo noch mehr hĂ€tte reduzieren können aber auch der Fahrer des Saftey-Cars. Fakt ist, auf so einer kurzen Strecke wie Pau ist das Safety-Car viel zu spĂ€t auf die Strecke hinaus gefahren. Hinzu kommt noch, dass der Fahrer viel zu weit nach links auf die Strecke eingebogen ist. Was mich am meisten daran stört sind ein paar andere Dinge. Wie man in der Formel 1 sehen kann ist es wichtig einen professionellen Safety-Car Fahrer zu haben, der auch professionell ausgestattet ist. Das heiĂt, die FIA stellt sehr strenge Auflagen fĂŒr die Teams die an einer Motorsport â Veranstaltung teilnehmen hinsichtlich der Sicherheit fĂŒr Fahrer und Fahrzeug. Und die FIA selbst ?? Schickt einen Safety Car Fahrer auf die Strecke im kurzĂ€rmeligen Hemd, ohne Helm und ohne jegliche Sicherheitsausstattung wir Fahreranzug etc.. Ganz zu schweigen von dem Fahrzeug das nichts anders war als ein Serienfahrzeug mit montiertem gelben Rundumlicht. Ich bin der Meinung das die FIA die gleichen AnsprĂŒche die sie an Fahrer und Fahrzeuge stellt auch an die Safety-Car Fahrer und Fahrzeuge stellen sollte. Also der Fahrer muss eine Qualifikation nachweisen und entsprechend ausgestattet sein.Die ersten 10 des 8. Laufes in Pau (Frankreich):1. Alain Menu (Chevrolet)
2. Augusto Farfus (BMW)
3. Robert Huff (Chevrolet)
4. Andy Priaulx (BMW)
5. Alessandro Zanardi (BMW)
6. Gabriele Tarquini (Seat)
7. Yvan Muller (Seat)
8. Eric Cayrolle (Seat)
9. Nicola Larini (Chevrolet)
10. Kristian Poulsen (BMW)
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WTCC Pau – Neun Piloten verlieren ihre Qualifying-Zeiten
Von Sascha Kröschel | 17.Mai 2009
Nach einer technischen Untersuchung der maximalen Motordrehzahlen, durch die FIA , wurden in der WTCC sieben Piloten nach dem Qualifying fĂŒr das Stadtrennen in Frankreich die besten Zeiten aberkannt.Â
Diese Piloten wurden bestraft:
SEAT Sport – Yvan Muller: schnellste Runde gestrichen
BMW Team UK – Andy Priaulx: alle Zeiten gestrichen
BMW Team Italy-Germany – Sergio HernĂĄndez: alle Zeiten gestrichen
Chevrolet – Alain Menu: alle Zeiten gestrichen
Chevrolet – Robert Huff: alle Zeiten gestrichen
Chevrolet – Nicola Larini: alle Zeiten gestrichen
SUNRED Engineering – Tom Coronel: alle Zeiten gestrichen
Proteam Motorsport – FĂ©lix Porteiro: alle Zeiten gestrichen
Wiechers-Sport – Stefano D’Aste: die vier schnellsten Zeiten gestrichen
Themen: Motorsport |
WTCC Pau – Erste Pole fĂŒr BMW Fahrer Prilaux
Von Sascha Kröschel | 16.Mai 2009
Pau, 16. Mai 2009. Im Qualifying zum siebten Lauf der FIA World Touring Car Championship in Pau (FR) hat sich BMW Team UK Pilot Andy Priaulx die Poleposition gesichert. In einer Zeit von 1:22,462 Minuten verwies der dreimalige Weltmeister Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany auf den zweiten Platz. Rang drei belegte SEAT-Fahrer Tom Coronel (NL). FĂŒr Priaulx ist es die erste Poleposition seit Macau (MO) 2006 und die fĂŒnfte in seiner WTCC-Karriere. Bereits in Puebla (MX) hatten Priaulx und Farfus in diesem Jahr nebeneinander in der ersten Reihe gestanden, damals jedoch in umgekehrter Reihenfolge.
(Quelle: BMW-Motorsport)
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Sechs Porsche-Werksfahrer starten bei Eifel-Marathon
Von Sascha Kröschel | 16.Mai 2009
Auch bei der 37. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens NĂŒrburgring am 23./24. Mai ist Porsche erneut eine der populĂ€rsten Marken bei den Teilnehmern. Insgesamt stehen bei der gröĂten Motorsportveranstaltung in Deutschland voraussichtlich 29 Porsche-Fahrzeuge am Start.
Als Titelverteidiger gehen mit Startnummer 1 die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Romain Dumas (Frankreich) sowie Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco) ins Rennen. Sie steuern einen 480 PS starken Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing. 2008 hatte die Mannschaft von Olaf Manthey den Hattrick geschafft und das 24-Stunden-Rennen NĂŒrburgring zum dritten Mal in Folge gewonnen. Timo Bernhard möchte es dabei allerdings nicht bewenden lassen: âZum vierten Mal hintereinander zu gewinnen, wĂ€re ein Traum. Doch die Ănderungen im technischen Reglement haben unseren 911 GT3 RSR erheblich eingebremst. Vor allem auf den BergaufstĂŒcken, den Geraden und im Ăberrundungsverkehr spĂŒrt man den Leistungsverlust gegenĂŒber dem Vorjahr deutlich. Es wird nicht einfach, mit den teils erheblich leistungsstĂ€rkeren Konkurrenten mitzuhalten.â
Ebenfalls drei Porsche-Werksfahrer sind auf dem zweiten Fahrzeug von Manthey Racing, einem 445 PS starken Porsche 911 GT3 Cup S genannt. Emmanuel Collard (Frankreich), Richard Lietz (Ăsterreich) und Wolf Henzler (NĂŒrtingen) teilen sich das Cockpit der Startnummer 2 mit Profi-Pilot Dirk Werner (KissenbrĂŒck). âWĂ€hrend Emmanuel und Dirk bereits ĂŒber reichlich Nordschleifen-Erfahrung verfĂŒgen, sind Richard und ich auf dieser tollen Strecke noch Neulinge. Wir sind erst ein Rennen zur Langstreckenmeisterschaft gefahrenâ, erlĂ€utert Wolf Henzler. âDoch abgesehen von ihrer LĂ€nge Ă€hneln die Kurven auf der Nordschleife durchaus der einen oder anderen Strecke in der American Le Mans Series. Ich bin zuversichtlich, dass ich die Besonderheiten des Rings schnell lernen werde.â
Auch die beiden Porsche-Junioren Marco Holzer (Bobingen) und Martin Ragginger (Ăsterreich) gehen jeweils mit einem Porsche 911 GT3 des Teams Manthey Racing an den Start. Holzers Teamkollegen im Wagen mit Startnummer 4 sind Frank KrĂ€ling, Marc Gindorf und Peter Scharmach. Ragginger unterstĂŒtzt Georg Weiss, Peter-Paul Pietsch und Michael Jacobs im Auto mit der Nummer 5.
âDass hier sechs Porsche-Werksfahrer und beide Porsche-Junioren am Start sind, zeigt wie beliebt das Rennen bei den Fahrern ist, unterstreicht aber auch die Bedeutung, die Porsche dieser groĂartigen Motorsportveranstaltung zumisstâ, sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. âDie Konkurrenz im Kampf um den Gesamtsieg ist in diesem Jahr gröĂer denn je. Ich hoffe, dass der Trumpf unserer Kundenteams erneut die sprichwörtliche ZuverlĂ€ssigkeit des Porsche 911 GT3 ist.â
Die 37. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens NĂŒrburgring startet am 23. Mai um 16.00 Uhr. Die Zielflagge fĂ€llt am 24. Mai um 16.00 Uhr.
Am Rande sei noch erwÀhnt, dass beim Historischen Rennen des 24 Stunden-Rennens im Vorprogramm um 9.50 Uhr Charles Voggenreiter auf 911 RSR 3,0 und Marcus Kroll und ich auf meinem 911 ST 2,0 beim 3-Stunden-Rennen starten.
(Quelle: Porsche Club Rheinland / Porsche AG)
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Das ING Renault F1 Team fÀhrt auf Elektro-Rollern von Vectrix vorneweg
Von Sascha Kröschel | 15.Mai 2009
FĂŒr eine saubere Umwelt: Das ING Renault F1 Team kooperiert mit Vectrix, dem internationalen MarktfĂŒhrer fĂŒr leistungsstarke emissionsfreie Elektro-MotorrĂ€der.
Beim GroĂen Preis von Spanien in Barcelona kamen sie erstmals zum Einsatz, zukĂŒnftig stellen die in den Farben des ING Renault F1 Teams lackierten Vectrix VX-1-Motorroller bei allen Grands Prix der laufenden Saison den besonders umweltfreundlichen Transport von Fahrern und Teammitgliedern an der Strecke sicher.
Der Vectrix widerlegt sĂ€mtliche Vorurteile bezĂŒglich mangelnder Geschwindigkeit oder Reichweite von Elektro-Mobilen. Dank modernster Technologie bietet er fĂŒr sowohl fĂŒr den Weg zur Arbeit als auch in der Freizeit eine ebenso schnelle wie saubere Fortbewegungsalternative im attraktiven Design. Der elektrische âPionierâ bezieht seine Energie von einer eingebauten Nickel-Hybrid-Batterie. Damit beschleunigt er in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 80 km/h und erreicht eine beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h â ĂŒber mangelnde Leistung braucht sich das ING Renault F1 Team also keine Sorgen zu machen.
Das patentierte DAART-System des VX-1 generiert durch die RĂŒckgewinnung der beim Bremsen und beim Zudrehen des Gasgriffs frei werdende Energie zusĂ€tzliche Leistung und erhöht die Reichweite der Roller. Kinetische EnergierĂŒckgewinnungssysteme werden zur Zeit sonst nur im Motorsport eingesetzt â entsprechende Systeme fĂŒr die Serienproduktion befinden sich noch in der Entwicklung. Der Vectrix ist damit aktuell das einzige straĂenzugelassene Fahrzeug, das ĂŒber diese Technologie verfĂŒgt.
Weitere ausgefeilte Konstruktionsmerkmale des Vectrix sind unter anderem sein hoch effektives Getriebe und Antriebstrang, seine gewichtssparende und langlebige Aluminiumkonstruktion sowie sein besonderes aerodynamisches Design.
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Gutes Klima im Auto
Von Sascha Kröschel | 14.Mai 2009
Die Klimaanlage ist mittlerweile die beliebteste Zusatzausstattung. Kaum ein Neuwagen wird heute noch ohne Klimaanlage ausgeliefert. Sie hilft nicht nur im Sommer, einen kĂŒhlen Kopf zu bewahren und damit konzentrierter Auto zu fahren, sondern kann im FrĂŒhjahr auch Allergikern gute Dienste leisten. FĂŒr die optimale Wirksamkeit ist aber die richtige Bedienung ebenso wichtig wie die regelmĂ€Ăige Klima-Wartung.
Mindestens einmal pro Jahr sollte geprĂŒft werden, ob die Klimaanlage noch ausreichend kĂŒhlt. Nur so können SchĂ€den durch zu groĂen KĂ€ltemittelverlust verhindert werden. Der ADAC geht von einem jĂ€hrlichen Diffusionsverlust von acht bis zehn Prozent aus. Um den gröĂten Problemen vorzubeugen, sollte die Klimaanlage regelmĂ€Ăig – auch bei niedrigeren Temperaturenâ einmal in der Woche mindestens zehn Minuten eingeschaltet werden. Dadurch bleibt das KĂ€ltemittel im KĂŒhlkreislauf und das Austrocknen der Dichtungen wird verhindert.
Wir empfehlen, auch bei vorhandener Klimaanlage das Auto im Hochsommer möglichst im Schatten zu parken. Das spart spĂ€ter Energie, sprich Kraftstoff, beim AbkĂŒhlen. Aus demselben Grund sollten vor Fahrtantritt bei groĂer Hitze TĂŒren und Fenster kurz geöffnet werden, damit die heiĂe Luft aus dem Innenraum entweichen kann. Zum Start sind die Klimaanlage und die LĂŒftung auf Maximalleistung zu stellen, um optimale Wirkung zu erzielen.
In der ersten Phase sollte man den Umluftschalter betĂ€tigen. Dann muss die Klimamaschine nicht die heiĂe AuĂenluft kĂŒhlen, sondern nur noch die schon kĂŒhlere Luft im Fahrzeuginneren. Der kĂŒhlende Luftstrom wirkt nach ADAC-Angaben am besten, wenn er ĂŒber die Schultern der vorne Sitzenden hinweg streicht. Nicht nur aus KostengrĂŒnden, sondern auch aus medizinischer Sicht, sollte der Temperaturunterschied zwischen drinnen und drauĂen nicht zu groĂ sein.
Gerade im FrĂŒhjahr trĂ€gt auch ein Innenraumfilter zu mehr Komfort und zum Schutz der Klimaanlage bei. Aktivkohle-Innenraumfilter halten nach Angaben von Bosch bis zu 100 Prozent aller festen und schĂ€dlichen gasförmigen Stoffe zurĂŒck und sind vor allem Allergikern zu empfehlen. Durch den Luftsog und die Abgase des Vordermannes kommt es zum so genannten Tunneleffekt, der dazu fĂŒhrt, dass im Fahrzeuginneren die Konzentration an Pollen, Ozonpartikel und Feinstaub bis zu sechsmal höher ist als auĂerhalb des Fahrzeugs. Ein Aktivkohle-Innenraumfilter filtert nahezu 100 Prozent der Pollen, Schmutz und BakterienstĂ€mme sowie schĂ€dliche Gase wie Ozon und Stickoxide aus der Luft heraus. Ein weiterer Effekt ist der Schutz der Klimaanlage vor eindringenden Staub- und Schmutzpartikeln, wodurch sich deren Lebensdauer und FunktionsfĂ€higkeit erhöht. Bosch rĂ€t, den Innenraumfilter alle 15 000 Kilometer, mindestens aber einmal im Jahr zu wechseln. Ein Austausch empfiehlt sich gerade nach dem Winter, da der gesammelte Schmutz und die Feuchtigkeit im Herbst und Winter einen NĂ€hrboden fĂŒr Bakterien und Schimmelpilze bietet, was zu einer zusĂ€tzlichen Klimabelastung im Fahrzeug fĂŒhrt. Dabei kann auch vom herkömmlichen Filter problemlos auf einen in den MaĂen gleichen Aktivkohle-Innenraumfilter umgerĂŒstet werden.
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