Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    ADAC GT Masters: Gewichtige Aufgabe fĂŒr Fischer Racing in Oschersleben

    Von Sascha Kröschel | 29.April 2013

    Einfach ist im Motorsport nichts, aber beim Saisonstart des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben lag vor Fischer Racing ein im wahrsten Sinne des Wortes schwere Aufgabe, denn das Gewicht spielte eine große Rolle. Mit dem ehemaligen FIA GT-Champion Gabriele Gardel aus der Schweiz und seinem Landsmann Lorenz Frey trat Fischer Racing mit dem Aston Martin V12 Vantage auf der Strecke bei Magdeburg. FĂŒr Gardel und Frey war der Start in Oschersleben ein Testeinsatz, um die Serie kennenzulernen und mehr Erfahrung mit dem V12 Vantage zu sammeln.

    „Unser Einsatz in Oschersleben wurde leider etwas durch ein Recht hohes Zusatzgewicht getrĂŒbt,“ erklĂ€rte Fischer Racing-Teamchef Hardy Fischer. „Über die „Balance of Performance (BoP)“, die fĂŒr Chancengleichheit im Feld sorgt, mĂŒssen wir 50 kg zuladen. Leider addieren sich dazu nochmals weitere 20 kg als Fahrerhandicap, da Lorenz Frey ĂŒber den Winter vom Amateurfahrer zum Halbprofi hochgestuft wurden, ohne dass dies plausibel begrĂŒndet wurde. Damit hatte unser Aston Martin in Oschersleben ein Ballast von 70 kg an Bord. Also so, als wenn man einen Beifahrer mitnimmt.“

    Das erste Rennen beendeten Gardel/Frey auf Rang 17, das zweite nach einem kleinen Ausrutscher in der Schlussphase als 22. „Wir sind neu im ADAC GT Masters und mĂŒssen erst noch die Serie und die Reifen kennenlernen“, so Gardel. „Es war kein einfaches Wochenende und das Ergebnis spiegelt sicherlich nicht das wieder, was wir und das Auto können.“

    „Gabriele und Lorenz sind zwei solide Rennen gefahren, haben bis auf einen harmlosen Ausrutscher keine Fehler gemacht und das Auto gerade bei schwierigen Bedingungen am Samstag ohne Kratzer ins Ziel gebracht“, lobt Teamchef Hardy Fischer. „Das Auto ist fĂŒr beide Fahrer noch recht neu, aber im Vergleich zur Performance unserer Gegner fĂ€llt negativ ins Gewicht, dass unser Auto sehr schwer ist. Darauf sollten die Veranstalter fĂŒr das nĂ€chste Rennen nochmals ein Auge werfen.“

    Topics: ADAC GT Masters |