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VLN: Doppeltes Pech fĂŒr Car Collection Motorsport beim Saisonauftakt
Von Sascha Kröschel | 1.April 2014
Drei Rennwagen im Einsatz, nur einer davon kommt ins Ziel: So klingt die Kurzfassung des ersten Rennens der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2014 fĂŒr Car Collection Motorsport. Bereits im samstagmorgendlichen Zeittraining verunfallten die beiden Porsche 997 GT3 Cup beinahe zeitgleich. Das Fahrzeug von Don Stephano und Ronnie Saurenmann wurde nach dem Bericht von Fahrer Saurenmann im Bereich Pflanzgarten II / Stefan-Bellof-S beim Ăberholen von einem BMW M235i touchiert und beendete das Training nach einem Dreher schwer beschĂ€digt in der Leitplanke. Diese wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Rennen aufgrund der Reparaturarbeiten erst eine Stunde spĂ€ter als geplant gestartet werden konnte. Quasi wĂ€hrenddessen rutschte Ingo Vogler im Qualifying auf einer Ălspur auf dem Grand-Prix-Kurs aus. Er konnte den zweiten Porsche jedoch mit leichten Kampfspuren zur Box bringen und spĂ€ter das Rennen mit dem Zuffenhausener Boliden aufnehmen. âEs wurde keine Schmutzflagge geschwenkt, obwohl schon mehrere Fahrer vor mir an dieser Stelle Probleme mit ihren Autos bekamen, wie ich dann erfuhrâ, Ă€uĂerte sich Vogler kritisch ĂŒber den ĂŒberflĂŒssigen Vorfall.
Top 20 fĂŒr den Mercedes SLS. Fast.
Als das Rennen um 13 Uhr bei strahlendem Sonnenschein aufgenommen wurde, startete der Mercedes SLS AMG GT3 von Car Collection mit Peter Schmidt am Steuer von Platz 39 aus in die vierstĂŒndige Hatz durch die GrĂŒne Hölle. Trotz sehr starken Werksaufgebotes konnten Schmidt und seine Kollegen Klaus Koch und Johannes Siegler das Flaggschiff des Teams bis auf den 19. Gesamtrang vorfahren. Dann jedoch musste die Crew in der letzten Rennrunde auf dem in der Box installierten Fernseher mit ansehen, wie der SLS in langsamer Fahrt hinter die Streckenbegrenzung der Grand-Prix-Kurzanbindung rollte. Siegler berichtete im Anschluss, dass ihm wie aus heiterem Himmel ein kleineres Fahrzeug auf das rechte Hinterrad gefahren sei. âWahrscheinlich hat sich der andere Fahrer verbremstâ, so Siegler frustriert. Der waidwunde SLS lieĂ sich mit querstehendem Rad zwar bis ins Parc FermĂ© retten, ohne ZielĂŒberquerung gibt es jedoch keine Wertung fĂŒr die erreichte Leistung.
Die gute Nachricht zum Schluss: Ingo Vogler und das Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Sebastian Kemper legten im Rennen mit dem Cup-Porsche einen fehlerfreien Durchgang hin und erreichten Platz 6 in der Klasse SP7. âTrotz allen Pechs waren unsere Fahrer sehr zufrieden. Die Stimmung im Team war super und die Autos hervorragend vorbereitet. In zwei Wochen greifen wir wieder an!â sagt Teamchef Peter Schmidt.
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