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WEC: Young Driver AMR will weiteren Schritt zum WM-Titel machen
Von Sascha Kröschel | 29.Oktober 2014
Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC startet in den Endspurt: Die Sechs Stunden von Shanghai markieren am Wochenende (31.10-02.11.2014) den Auftakt zu einem intensiven November. Drei Rennen in China, Bahrain und Brasilien entscheiden im November ĂŒber den WM-Titel und Young Driver AMR hat in der entscheidenden Phase der Meisterschaft gute Chancen. Der von Aston Martin Racing eingesetzte Young Driver AMR-Aston Martin Vantage GTE fĂŒhrt in der Teamwertung der GTE-Am-Klasse, Kristian Poulsen und David Heinemeier Hansson sind TabellenfĂŒhrer in der GTE-Am-Fahrerwertung und zudem noch die bestplatzierten Aston-Martin-Piloten in der Weltcup-Wertung fĂŒr GT-Fahrer. Der âDĂ€nen Expressâ wird in China von Richie Stanaway aus Neuseeland verstĂ€rkt, da Stammfahrer Nicki Thiim am Wochenende eine TerminĂŒberschneidung mit dem Porsche Supercup hat. Stanaway startet in diesem Jahr zum dritten Mal fĂŒr Young Driver AMR und stand mit dem Team bereits in Spa und in Austin auf dem Podium.
Nach einer bisher nahezu perfekten Saison hat Young Driver AMR auch in China einen Podiumsplatz im Visier, um dem ultimativen Ziel, dem WM-Titel, um weitere Punkte nÀher zu kommen. Im vergangenen Jahr holte Young Driver AMR auf der technisch anspruchsvollen, 5,4 km langen Formel-1-Strecke in Shanghai die Klassen-Pole-Position und dominierte das Rennen, sah allerdings keine Zielflagge.
âIn der Meisterschaft sieht es derzeit sehr gut fĂŒr uns aus. Wir haben einen sehr soliden Vorsprung und waren in Shanghai im vergangenen Jahr sehr schnell, aber wir mĂŒssen weiterhin vorsichtig seinâ, sagt Jan Struve von Young Driver AMR. âNach den beiden Rennen zuletzt in den USA und in Japan erwarte ich, dass auch in China das Schwesterauto von Aston Martin Racing unser hĂ€rtester Konkurrent wird. Unsere Teamkollegen haben uns schon bei den LĂ€ufen zuletzt ein heiĂes Rennen geliefert. FĂŒr uns heiĂt es weiterhin unser Ziel im Fokus zu haben und jedes Details zu verbessern, denn bis zum Saisonende liegen immerhin noch 18 Stunden Rennen vor uns.â
Poulsen ist optimistisch in China zum sechsten Mal in dieser Saison auf das Podium zu fahren: âAn diesem Wochenende fehlen zwei unserer ĂŒblichen Konkurrenten in der Klasse, das ist in dieser Phase der Meisterschaft fĂŒr unsere Titelambitionen nicht ganz so schlecht. Es wĂ€re schön in China ein weiteres Mal auf dem Podium zu stehen, aber das ist nicht unser erstes Ziel. In unserer Tabellensituation mĂŒssen wir punkten. Wir mĂŒssen das Rennen beenden, alles Weitere wird sich zeigen.â
David Heinemeier Hansson kennt den Shanghai International Circuit aus der Perspektive eines Le-Mans-Prototypen und fĂ€hrt dort am Wochenende erste Runden im GT-Auto. âShanghai ist eine Strecke, die viel SpaĂ macht. Es ist aber nicht einfach, die Strecke zu lernen und dort schnell zu sein. Ich habe dort keine Erfahrung im GT-Auto, daher muss ich die Linie und Bremspunkte dort lernen.â
Heinemeier Hansson hat eine klare Strategie fĂŒr das Rennen in China: âWir sind in der Meisterschaft mittlerweile in einer Situation, in der es wichtig ist, erst einmal ins Ziel zu kommen. Wir werden absolut kein Risiko eingehen. Das heiĂt aber nicht, dass wir nicht versuchen werden, am Ende ganz oben auf dem Podium zu stehen. Es sind am Wochenende weniger Teams am Start als ĂŒblich, dazu ist die Strecke recht lang. Das bedeutet, wir können schneller fahren, ohne im Verkehr zu viel Risiko eingehen zu mĂŒssen. Wir werden auch in Shanghai nicht nur im Kreis fahren, sondern angreifen.â
Eurosport ĂŒbertrĂ€gt die finalen 90 Minuten des Sechs-Stunden-Rennen am Sonntag (02.11.2014) live ab 08:30 Uhr. Das Rennen wird in voller LĂ€nge im kostenpflichtigen Livestream auf der Website der FIA WEC (www.fiawec.com) am Sonntag ab 04:00 Uhr ĂŒbertragen.
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