Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    WEC: Belgien-Blues f├╝r Toyota Racing

    Von Catharina Roosen | 4.Mai 2015

    Toyota Hybrid-Rennwagen TS030 WEC SilverstoneToyota Racing erlebte in der FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps ein Wochenende zum Vergessen, mit einem zutiefst entt├Ąuschenden Resultat. Die Probleme begannen schon am Donnerstag, als sich Kazuki Nakajima bei einem Trainingsunfall auf regennasser Piste einen Wirbel brach, was, in Kombination mit einem dann schwierigen Renntag wenig dazu beitrug, die Stimmung im Team zu heben.

    Mit einem R├╝ckstand auf Audi und Porsche, der gr├Â├čer ausfiel als erwartet, geriet das Rennen zu einem Musterbeispiel in Schadensbegrenzung. Doch selbst die verbliebene Hoffnung, wenigstens in der Weltmeisterschaft in Schlagdistanz zu bleiben, endete frustrierend. Alex Wurz, St├ęphane Sarrazin und Mike Conway erzielten in ihrem TS040 HYBRID mit der Startnummer 2 mit Rang f├╝nf noch das beste Resultat f├╝r Toyota, w├Ąhrend die Weltmeister Anthony Davidson und S├ębastien Buemi mit technischen Problemen zu k├Ąmpfen hatten und am Ende ├╝ber Rang acht nicht hinauskamen.

    Dabei sah direkt nach dem Start alles noch gut aus, als sich S├ębastien und Alex auf dem sechsten, respektive siebten Platz, wiederfanden. Alex schob sich dann vor seinen Teamkollegen und eroberte durch ein hartes Man├Âver in Kurve eins sogar kurzfristig den vierten Rang bevor er zur├╝ckfiel.

    Einige Zwischenf├Ąlle wirbelten die Reihenfolge im Feld der LMP1 immer wieder durcheinander, wovon zun├Ąchst beide TS040 HYBRID profitieren konnten. Nach dem ersten Fahrerwechsel fand sich die Startnummer 2, nun mit St├ęphane am Steuer, auf dem f├╝nften Platz wieder, einen Rang vor der Nummer 1, die jetzt von Anthony gesteuert wurde. Ungl├╝cklicherweise aber blieb auch die Nummer 1 von den Problemen in der LMP1 an diesem Tag nicht verschont. Schwierigkeiten mit der Elektrik zwangen zu zwei Boxenstopps, die insgesamt ├╝ber 20 Minuten beanspruchten. So fand sich S├ębastien mit 14 Runden R├╝ckstand auf Rang 14 wieder, als er endlich auf die Piste zur├╝ckkehren konnte.

    W├Ąhrenddessen gaben St├ęphane und Mike alles, um den f├╝nften Platz zu behaupten. Zwei Stunden vor Ende des Rennens machte auch S├ębastien Positionen gut und hatte bald wieder die Top-Ten im Visier.

    Anthony und Alex ├╝bernahmen dann wieder ihre jeweiligen Fahrzeuge f├╝r den letzten Stint und die Nummer 1 machte gegen die langsameren LMP2-Autos Position um Position gut. Schlie├člich beendete Alex ein technisch problemfreies Rennen auf Rang f├╝nf, drei Runden hinter der Spitze, w├Ąhrend Anthony auf Platz acht einlief.

    Mit diesem Resultat liegt Markenweltmeister TOYOTA nach zwei Rennen mit 47 Punkten auf Platz drei der Konstrukteurswertung, w├Ąhrend Alex, St├ęphane und Mike mit jeweils 22 Punkten in der Fahrerwertung ebenfalls den dritten Rang belegen.

    Entschlossen sich deutlich zu verbessern, legt Toyota Racing legt nun den vollen Fokus auf das n├Ąchste Rennen, die 24 Stunden von Le Mans, am 13. Und 14. Juni. Die Vorbereitungen dazu beginnen am 31. Mai, mit dem offiziellen Testtag an der Sarthe.

    Topics: WEC |