Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    Blancpain Endurance Series: Bentley Team HTP ohne GlĂŒck in Silverstone

    Von Catharina Roosen | 26.Mai 2015

    Bentley Continental GT3 - Luca Stolz / Jeroen BleekemolenDer zweite Lauf der Blancpain Endurance Series in Silverstone/England brachte dem Bentley Team HTP kein GlĂŒck. Das Fahrertrio Harold Primat (CH), Vincent Abril (F) und Mike Parisy (F) hatte beim Heimrennen von Bentley alle Chancen auf ein Top-10-Ergebnis im Continental GT3. Doch Probleme mit der Bremse fĂŒhrten zu einem Reifenschaden und so zu einem vorzeitigen Ende des Rennens.

    Am Start meisterte Abril von Startposition 20 die Herausforderung im 60 Fahrzeuge großen Feld, dem grĂ¶ĂŸten Startfeld bei einem Drei-Stunden-Rennen in der Geschichte der BES, erfolgreich. Abril hielt den Continental GT3 in den Top-20 und arbeitete sich stetig nach vorn, ehe das Bentley Team HTP in einer Gelbphase nach 40 Rennminuten taktisch klug agierte. Das Team nutzte die Gelbphase um einen Boxenstopp und Fahrerwechsel von Abril auf Parisy vorzuziehen und verschaffte sich so einen strategischen Vorteil. Von dem konnte das Bentley-Trio aber nicht profitieren. Nach einem Bremsproblem, der einen Reifenschaden zur Folge hatte, musste Parisy den Bentley an der Box abstellen.

    „Es ist extrem schade, dass wir das Rennen so vorzeitig aufgeben mussten und so unsere gute Performance in Silverstone nicht beweisen konnten“, so Bentley Team HTP-Teamchef Norbert BrĂŒckner. „Im Rennen war unser Speed gut und wir hĂ€tten durch gute Taktik Chancen auf ein Top-Ergebnis gehabt. Nun können wir ganz kurz verschnaufen, ehe wir am ersten Juni-Wochenende bei einem Doppeleinsatz beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring und bei der Blancpain Sprint Series in Zolder erstmals an einem Wochenende vier Bentley Continental GT3 im Einsatz haben werden.“

    „Der Ausfall ist eine große EnttĂ€uschung, denn wir hatten nicht nur ein gutes Auto, sondern auch eine hervorragende Strategie“, sagte Mike Parisy. „Damit wĂ€ren wir heute zu einem sehr guten Ergebnis gefahren. In einer Gelbphase in der ersten Rennstunde hat unser Ingenieur Renaud Dufour sofort reagiert und die Taktik angepasst. Doch leider konnten wir daraus keinen Nutzen ziehen.“

    Topics: Motorsport |