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ADAC GT Masters: Gounon/Keilwitz sorgen fĂŒr ersten Sieg der neuen Corvette
Von Sascha Kröschel | 2.Mai 2016
Jules Gounon (21) und Daniel Keilwitz (26, Callaway Competition) haben das zweite Rennen des ADAC GT Masters 2016 am Sachsenring fĂŒr sich entschieden. Damit bescherte das Duo der neuen Corvette C7 den ersten Sieg in der Sportwagenserie. Nach einer dramatischen Schlussphase belegten Philip Geipel (29) und Rahel Frey (30, YACO Racing) Rang zwei vor Florian Stoll (34) und Laurens Vanthoor (24, APR Motorsport) – beide Paarungen im Audi R8 unterwegs.
Nach der Freigabe des Rennens verteidigte Polesetter Luca Ludwig zunĂ€chst seine FĂŒhrungsposition. Ein Blitzstart gelang Keilwitz, der sich von Rang neun auf Platz drei nach vorn schob und in der zweiten Runde auch Laurens Vanthoor hinter sich lieĂ. Daniel Abt (23, Team ABT), im Bentley Continental von Rang zwei gestartet, folgte auf der vierten Position. Vier Sportwagen von vier verschiedenen Marken bildeten in der Anfangsphase die Spitzengruppe. Keilwitz prĂ€sentierte sich in der Folge weiterhin in Bestform: In Runde sieben schob er sich mit einem sauberen Ăberholmanöver vorbei an Ludwig in FĂŒhrung und legte sofort einige Sekunden zwischen sich und den Ă€rgsten Verfolger. In der 13. Rennrunde musste Ludwig ebenso Vanthoor ziehen lassen.
Nach den Pflichtfahrerwechseln lag Jules Gounon, Teamkollege von Keilwitz, weiterhin in FĂŒhrung. Seinen zwischenzeitlichen Vorsprung von mehr als sieben Sekunden verlor er aufgrund einer Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher von Andreas Weishaupt (43, Bentley Team ABT). Aber auch durch diesen Zwischenfall lieĂ sich der junge Franzose, der seine erste Saison im ADAC GT Masters bestreitet, nicht aus der Ruhe bringen und gewann schlussendlich souverĂ€n mit einem Vorsprung von viereinhalb Sekunden. Platz eins im Gesamtklassement war gleichbedeutend mit dem Sieg in der Junior-Wertung.
FĂŒr groĂen Jubel auf den TribĂŒnen des Sachsenrings sorgte Philip Geipel. Der Lokalmatador aus Plauen ĂŒberquerte die Ziellinie nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf Rang zwei und bescherte damit sich, seiner Teamkollegin Rahel Frey, die in der ersten RennhĂ€lfte gute Vorarbeit geleistet hatte und seinem Team YACO Racing den ersten Podesplatz der Saison. In einem packenden Kampf in den beiden letzten Runden um die dritte Position behaupteten sich Florian Stoll/Laurens Vanthoor und fuhren ihr zweites Top-Drei-Ergebnis der Saison ein.
FĂŒr das beste Saisonergebnis des Bentley Team ABT sorgten Christer Jöns (28) und Daniel Abt auf Rang vier. Ăhnlich viele PlĂ€tze wie Geipel/Frey machten Luca Stolz (20) und Gerhard Tweraser (27, GRT Grasser-Racing-Team) gut und landeten als bestes Lamborghini-Duo auf dem fĂŒnften Platz. Hinter dem Audi-Duo Daniel Dobitsch (31)/Edward Sandström (37, APR Motorsport) verteidigten die Markenkollegen Connor De Phillippi (23) und Christopher Mies (26, Land-Motorsport) ihre FĂŒhrung in der Fahrerwertung hauchdĂŒnn vor den Titelverteidigern Sebastian Asch (29) und Luca Ludwig (27, AMG-Team Zakspeed), die Achte wurden. Norbert Siedler (33) und Jaap van Lagen (39, HB Racing WDS Bau) in einem weiteren Lamborghini HuracĂĄn und Christiaan Frankenhout (34)/Christopher Haase (28, Car Collection Motorsport) im Audi R8 komplettierten die Top Ten.
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