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    DTM: Norisring – das Highlight im Rennkalender

    Von Kerstin Prange | 22.Juni 2018

    Norisring - das Highlight im Rennkalender

    PK am Freitag: Mike Rockenfeller [Audi], Augusto Farfus [BMW], Paul Di Resta [Mercedes-Benz-AMG] v.l.n.r. | foto: aos

    Norisring – das Highlight im Rennkalender. Die k├╝rzeste DTM-Strecke liegt┬ámit 2,3 km im Herzen von N├╝rnberg. Sie ist bei Fahrern und Fans gleicherma├čen beliebt und das besondere Flairs macht sie zum „fr├Ąnkischen Monaco“.

    Wie in jedem Jahr ist der Asphalt ein wichtiges Thema am Norisring, ├╝ber den normalerweise der Stadtverkehr rollt. Der Fahrbahnbelag ist nicht einheitlich, sondern vielfach repariert und aufgef├╝llt worden und besteht aus verschiedenen Asphaltarten. Der Untergrund ist zu Beginn des Rennwochenendes schmutzig, die Ideallinie wird aber sehr schnell frei gefahren. Der Asphalt ist im Allgemeinen glatt und geschlossen. Es gibt keinen nennenswerten Reifenverschlei├č. Durch die Verringerung des aerodynamischen Abtriebs wird auch die grunds├Ątzliche Belastung der Reifen geringer.

    Von 250 km/h auf 60 runter bremsen…

    Kaum eine andere Strecke fordert die Bremsen der DTM-Fahrzeuge mehr als der Stadtkurs in N├╝rnberg. Auf schnelle Geraden folgen enge Kurven und Kehren. Die Fahrer m├╝ssen teilweise von gut 250 bis auf 60 Kilometer pro Stunde abbremsen. Wegen der vielen Bodenwellen ist es dabei besonders schwierig, den exakten Bremspunkt zu erwischen. Die Teams k├Ânnen mit verschiedenen Luftdr├╝cken und Fahrzeug-Setup auf die Unebenheiten des Fahrbahnbelags regaieren. Bei den vielen Brems- und Beschleunigungsvorg├Ąngen sind auf dem glatten Asphalt am Norisring eine gute Bodenhaftung und viel Traktion n├Âtig. Nur so kann das Rutschen vermieden und die Reifen f├╝r einen Stint perfekt eingeteilt werden.

    Norisring – das Highlight im Rennkalender

    Aber nicht nur das An- und Ausbremsen ist auf dem Norisring bei offiziell acht Kurven extrem wichtig. Die Piloten m├╝ssen vor allem am Ausgang des „Sch├Âller-S“ die richtige Linie treffen. Und nicht wie in der Vergangenheit, die „Wall of Shame“ treffen. Dabei haben schon die Erfahrensten Piloten [z. B. Mattias Ekstr├Âm] ihren R├╝ckspiegel eingeb├╝├čt. Hier sind die Fans so nah am Renngeschehen dran, so dass ihre Nackenhaare dauerhaft kerzengerade nach oben zeigen.

    Wetterkapriolen – auf Sonne folgt gern auch mal heftiger Regen

    Nicht selten erlebten Fahrer und Fans auf dem Stadtkurs im Herzen N├╝rnbergs starke Wetterumschw├╝nge. So folgte hier auf hei├če Sonne, auch schon mal heftiger Regen mit einem drastischen Temperatursturz. F├╝r dieses Ph├Ąnomen sind die Teams ger├╝stet. Sie legen ihren Schwerpunkt auf eine ausgeglichene Fahrzeug-Balance und ein sicheres Regenradar. Die „Kunst“ liegt hier im Spagat zwischen ausgeglichener Balance und vom Piloten gew├╝nschte Flexibilit├Ąt, dann kann auf m├Âgliche Wetterver├Ąnderungen auch reagiert werden.

    Topics: DTM |