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    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe

    Von Kerstin Prange | 5.Oktober 2019

    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe

    „Altmeister“ im Grid am Samstag | foto: aos

    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe und mit jede Menge Donuts fĂŒr die Fans. Schon die Startaufstellung war spektakulĂ€r. Champions-Alarm im Grid! Die „Altmeister“ haben sichtlich das Bad in der Menge genossen.

    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe

    Emerson Fittipaldi, Keke Rosberg, Nico Rosberg – v.l.n.r. | foto:aos

    Rast hat im Vorfeld bereits von seiner persönlichen Entspanntheit gesprochen und wie schön es doch sei, endlich ohne Druck fahren zu können. Dennoch gab es eine Zweikampf-Action! Der von P2 gestartete Wittmann hat Rast zeitig unter Druck setzen wollen und die Fans sahen Szenen harter Fights. Rast behielt dennoch die Nase vorn und konnte den Sieg zum siebten Mal in dieser Saidon fĂŒr sich einstreichen. Als Dritter sah Audi-Pilot Rockenfeller die Zielflagge und komplettierte somit das Podium.

    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe

    Start zum Samstagrennen in Hockenheim | foto: aos

    Der Fokus in diesem ereignisreichen Rennen lag mit Sicherheit auf dem Gaststart der drei japanischen Hersteller aus der Super GT. Und fĂŒr die Fans war der frĂŒhere Formel-1-Weltmeister Jenson Button das beliebteste Fotomotiv. Bereits im Qualifying konnte der Honda-Pilot ĂŒberzeugen. Mit dem sechsten Startplatz hat er schon mal ein Zeichen gesetzt. Im Rennen ĂŒberquerte der Brite dann die Ziellinie auf dem neunten Platz. Button hatte eine gute Startposition und konnte sich auch im forderen Starterfeld lange Zeit behaupten. Knackpunkt fĂŒr ihn war der ungewohnte Pflicht-Boxenstopp. Hier verlor er wertvolle Sekunden. Was wiederum sehr deutlich machte, dass das Team hier richtig hart trainieren muß, um auch dort „Topspeed“ zu erreichen. ZurĂŒck auf der Strecke lieferte er sich packende Duelle mit den DTM-Piloten um die PunkterĂ€nge. Auch wenn laut Reglement Gaststarter nicht punktberechtigt sind, packt dann der Ehrgeiz zu und jeder Meter wird hart verteidigt.

    Gaststarter aus Japan

    Hinter Button fuhr Super-GT-Kollege Hirakawa mit seinem Lexus LC 500 auf die 13. Position. Hier wurde eine riskante, aber dennoch eine bekannte Strategie gewĂ€hlt. Der Undercut! Aus der letzten Startreihe zu starten lĂ€sst einen schon mal mutige Entscheidungen treffen. Der frĂŒhe Boxenstopp nach der ersten Runde und ein zweiter wĂ€hrend der Safety-Car-Phase brachten Hirakawa auch nicht mehr entscheidend nach vorne.

    Matsuda, der dritte Japan-Vertreter, im Nissan Nismo GT-R hatte bereits wÀhrend der Formationsrunde Pech. Die Kardanwelle versagte und er musste seinen GT-R zunÀchst wieder in der Box parken. Sein Team legte eine Reparaturphase ein und hauchten dem Boliden erneut Leben ein. Zur zwölften Runde nahm dann Matsuda verspÀtet das Rennen auf und kam auf P18 ins Ziel.

    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe…

    Erstes Rennen endete fĂŒr Rast ohne Schuhe

    Wittmann, Rast – ohne Schuhe, Rockenfeller | foto: aos

    Unerwartet, aber zur Freude der Fans, brannte Rast Donuts in den Asphalt und dann stieg er aus, zog seine Rennfahrerschuhe aus und warf sie im hohen Bogen zu den Fans auf der SĂŒdtribĂŒne. Das Rennen in unerwartet trockenen Bedingungen beendeten hinter dem Podest-Trio die beiden Audi-Piloten Frijns und Duval auf P4 und P5. Glock, Di Resta und Spengler komplettierten die Top-8.

    Was sonst noch passierte…

    Glock weiterhin im Pech. Ab der neunten Runde wurde er zu akrobatischen Übungen verpflichtet. Seine TĂŒr war halb offen und er musste sie sogar von Hand zuhalten! Irgendwann ließen dann wohl die KrĂ€fte nach und in Runde 10 ließ er beim Reifenwechsel auch gleichzeitig noch die TĂŒr richten.

    Safety-Car-Phase in Runde 19. Durch den Ausfall von Eng wurde so entschieden und die Fans bekamen wieder einmal den beliebten Restart zu sehen. Und dann berĂŒhrten sich beim Restart noch die WRT-Teamkollegen Fittipaldi und Aberdein. Fittipaldi erhielt eine Durchfahrtsstrafe und beide fielen weit zurĂŒck.

    Bitter! Aston Martin hatte bereits einen Boliden in der Box stehen. Von Habsburg ging als Zwölfter aus dem Qualifying hervor, aber technische Probleme ließen einen Start im heutigen Rennen nicht zu. In Runde 20 kam dann Juncadella ebenfalls in die Box, um sein ArbeitsgerĂ€t vorzeitig abzustellen.

    Ergebnisse – Tabelle

     

    Topics: DTM |