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    24h-Rennen Dubai 2023: Haas RT mit knapper FĂĽhrung vor Vorjahressieger WRT (nach 6h)

    Von Sascha Kröschel | 14.Januar 2023

    • Serien-Neueinsteiger HAAS RT von Startplatz 43 aus nun mit knapper Führung an der Spitze
    • Valentino Rossi und Team WRT auf Rang fünf trotz Fast-Einschlag in die Reifenstapel
    • Red Camel-Jordans.nl führt 992-Klasse an, schwerer Abflug in der Anfangsphase für HRT Performance
    • razoon-more than racing souverän in GTX; Simpson Motorsport knapp vorne in GT4

    Dubai (14. Januar 2023) – Nach die ersten vier aktionsreichen Stunden bei den 24h-Dubai 2023 hält HAAS RT eine denkbar knappe Führung vor Vorjahressieger Team WRT. Nachdem das Team wegen eines Motorproblems im Zeittraining nur von Rang 43 ins Rennen gegangen war, wurde das HAAS RT (#21, Maxime Soulet / Mathieu Detry / Olivier Bertels / Benjamin Mazatis / Frédéric Vervisch) als die erste von bislang drei Code-60-Phasen ausgerufen wurde, bereits an zwölfter Stelle in der Gesamtwertung geführt. Dank einer cleveren Boxenstoppstrategie hält sich das Team bislang in der Spitzengruppe. Während der jüngsten Boxenstoppphase überholte HAAS RT den Team WRT BMW M4 GT3 (#7, Mohammed Saud Fahad Al Saud / Diego Menchaca / Jean-Baptiste Simmenauer / Jens Klingmann / Dries Vanthoor). Die Gesamtsieger des Vorjahres haben aktuell jedoch nur sechs Sekunden Rückstand auf die Spitze.

    Nach einer ähnlich beeindruckenden Aufholjagd vom 13. Startplatz belegt der Herberth Porsche 911 GT3 R (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Alfred Renauer / Robert Renauer) aktuell Rang drei, weitere neun Sekunden hinter den Spitzenreitern. Das bayerische Team führt aktuell die GT3-PRO/AM-Wertung an und hält rund eine Minute Vorsprung auf den nächsten Rivalen in de Klasse, den BMW M4 GT3 des Teams Poulsen Motorsport (#14, Kristian Poulsen / Roland Poulsen / Kasper H. Jensen / Gustav Birch). Das zweite Auto des Team WRT, in dem der neunmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi an diesem Wochenende seine Premiere bei der Veranstaltung erlebt, komplettiert bislang die Top Fünf. Das belgische Team erlebte rund 2,5 Stunden nach dem Start eine Schrecksekunde, als der BMW M4 GT3 (#46, Timothy Whale / Valentino Rossi / Sean Gelael / Max Hesse / Maxime Martin) nach einem Ausrutscher auf Öl in Kurve sechs in die Streckenbegrenzung schlitterte. Erstaunlicherweise sieht es danach aus, als ob der BMW den Zwischenfall mit nur minimalem Schaden überstanden hat.

    Nach einem Start aus der ersten Reihe verteidigten Pole-Sitter Al Manar Racing by HRT (#777, Luca Stolz / Fabian Schiller / Axcil Jefferies / Martin Konrad) und Abu Dhabi Racing by HRT (#4, Hubert Haupt / Khaled Al Qubaisi / SĂ©bastien Baud / Jules Gounon) ihre Positionen in den ersten Runden, trotz massigem Druck vom Team WRT. Zeitverlust in der Tankzone war allerdings der Grund, dass die beiden vom Haupt Racing Team eingesetzten Mercedes-AMG GT3 nun von der Spitze auf die Positionen sechs bzw. neun abgerutscht sind. Dazwischen rangieren der Team GP-Elite Porsche 911 GT3 R (#32, Lucas Groeneveld / Jesse van Kuijk / Daan van Kuijk / Thierry Vermeulen), nachdem die Mannschaft bereits einen Fahrertausch wegen einer Verletzung sowie mehrere Zeitstrafen verbuchen musste, sowie der Pure Rxcing Porsche 911 GT3 R (#911, Sven MĂĽller / Aliaksandr Malykhin / Joel Sturm / Harry King).

    Das letztgenannte Auto rangierte in der Anfangsphase sogar auf dem dritten Gesamtrang. Der Saintéloc Junior Team-Audi R8 LMS GT3 EVO II (#26, Christian Kelders / Simon Gachet / Erwan Bastard / Antoine Doquin / Gregoire Demoustier) komplettiert aktuell die Top Ten. Nachdem das Team sich während der ersten Code-60-Neutralisierung für eine bessere Position auf der Strecke und somit gegen einen vorgezogenen Tankstopp entschieden hatte, führte der Tresor Attempto Racing Audi R8 LMS GT3 EVO II (#99, Alex Arkin Aka / Finlay Hutchison / Andrey Mukovoz / Dylan Pereira) in den ersten beiden Stunden lange Zeit das Feld an, ist aber seitdem bis ans Ende des Feldes zurückgefallen, nachdem das Auto vermutlich durch Antriebsprobleme auf der Strecke ausgerollt war.

    Auch das European GT Trophy-Gewinnerteam Phoenix Racing (#1, Michael Doppelmayr / Pierre Kaffer / Elia Erhart / Christer Jöns) hat sich von Startplatz 15 aus in die Top Ten vorgearbeitet, verlor aber über 25 Minuten in den Boxen, nachdem eine Kollision, verursacht von der gleichen Ölspur die auch schon dem WRT-BMW mit der Startnummer 46 fast zum Verhängnis wurde, für Schaden an der hinteren Aufhängung verursachte. Das deutsche Team brachte das Auto wieder zurück auf die Strecke, ist aber aus den Top 40 herausgefallen.

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