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Fondmetal – Wer oder Was ist das ?
Von Sascha Kröschel | 18.Mai 2023
Gerade sitze ich im BĂĽro und es kommt ein Fax rein. An Sonn- und Feiertagen kann es nur ein Werbe – Fax sein. Und richtig … ein Werbe – Fax fĂĽr Alufelgen, oder wie der Kenner sagt – Leichtmetallfelgen. Eigentlich nichts Besonderes, aber in dem Fall fĂĽr mich schon – Denn die Ăśberschrift „Fondmetal“, ich bin eigentlich gerade im 24h-Modus, lässt mich schnell Nachdenken. Ach ja „Fondmetal“ das war doch mal ein Formel 1 Rennstall. Schnell mal bei Wikipedia vorbeigeschaut und richtig da gab es folgendes zu lesen:
„Fondmetal war ein italienischer Formel-1-Rennstall, der aus dem Turiner Team Osella hervorgegangen war und in den Saisons 1991 und 1992 antrat. Das Team erzielte keine WM-Punkte.“
und weiter…….
„Fondmetal ist ein italienischer Felgenhersteller, der bis 1984 Felgenlieferant fĂĽr die Teams Williams, Ligier und Tyrrell in der Formel 1 war. Seit 1983 war Fondmetal persönlicher Sponsor von Piercarlo Ghinzani. Zunächst kam das kleine Team Osella in den Genuss der UnterstĂĽtzung. In der Folgezeit sponserte Fondmetal alle Teams, in denen Ghinzani fuhr – darunter Zakspeed –, blieb aber gleichzeitig weiterhin einer der Sponsoren Osellas. 1989, als Ghinzani fĂĽr eine letzte Saison zu dem Turiner Team zurĂĽckkehrte, ĂĽbernahm Fondmetal erstmals Anteile an der Osella Squadra Corse. Dieser Schritt war in dieser Zeit ĂĽberlebenswichtig fĂĽr Osella. Mit den Mitteln Fondmetals gelang es dem Team, erstmals seit 1983 wieder ein vollständig neues Auto zu entwickeln. 1990 wurde Fondmetal MehrheitseigentĂĽmer Osellas, und 1991 schlieĂźlich ĂĽbernahm es alle Anteile von Enzo Osella. In der Formel-1-Saison 1991 trat das Team als Fondmetal Corse in der Formel-1-Weltmeisterschaft an. Das neue Team – Werk wurde in Palosco bei Bergamo errichtet; gleichzeitig eröffnete Fondmetal ein KonstruktionsbĂĽro in GroĂźbritannien, in dem kĂĽnftig die Formel-1-Fahrzeuge des Teams entwickelt werden sollten. Teamchef und -besitzer war Gabriele Rumi, der GrĂĽnder von Fondmetal. Das Formel-1-Engagement dauerte lediglich eineinhalb Jahre. Im Spätsommer 1992 beendete Rumi wegen anhaltender Erfolglosigkeit den Einsatz seines Teams.
In den 1990er Jahren war Fondmetal in erster Linie als Sponsor von Tyrrell (1995) und Minardi (ab 1996) präsent; zudem unterhielt das Unternehmen in Italien einen Windkanal, in dem Teams wie Tyrrell wiederholt Forschungsarbeiten erledigen ließen.
1997 war der Fondmetal-Gründer Gabriele Rumi an der Rettung des finanziell angeschlagenen Teams Minardi beteiligt. Zusammen mit Flavio Briatore, Alessandro Nannini und einigen weiteren Geschäftsleuten übernahm er die Anteilsmehrheit an dem Team aus Faenza. Ein Jahr später übernahm Rumi die Anteile seiner bisherigen Geschäftspartner und führte das Team zusammen mit Giancarlo Minardi bis Ende 2001. Anfänglich war daran gedacht worden, das Minardi-Team in Fondmetal umzubenennen; letzten Endes hielt Rumi aber am etablierten und geschätzten Namen Minardi fest. Unter Rumis Führung konsolidierte sich die Lage Minardis, bis sich Rumi infolge einer Krebserkrankung Ende 2000 vom Motorsport zurückzog. Seine Anteile übernahm der Australier Paul Stoddart.“ (Gefunden auf Wikipedia, Stand: Mai 2023)
Fondmetal ist bis heute als Felgenhersteller aktiv.Â
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