Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    ADAC GT Masters 2023: Gehrsitz und MĂŒller holen weiteren Erfolg fĂŒr Porsche

    Von Sascha Kröschel | 12.Juni 2023

    ADAC GT Masters, 1. + 2. Rennen Hockenheimring, Festival of Dreams 2023

    – ADAC Förderfahrer Finn Gehrsitz feiert 1. Sieg und Pirelli-Junior-Wertung
    – Tolles Racing: Gelungener Auftakt  beim „Festival of Dreams”
    – Zimmermann und Evans fĂŒhren die Meisterschaftswertung an

    Finn Gehrsitz (Stuttgart) und Sven MĂŒller (Bingen) gewannen am Hockenheimring Baden-WĂŒrttemberg das zweite Saisonrennen des ADAC GT Masters. Beim „Festival of Dreams“ bescherte das Fahrerfeld aus 15 Nationen den Zuschauern auf den gut gefĂŒllten TribĂŒnen einen spannenden Meisterschaftslauf. Der erst 18-jĂ€hrige Gehrsitz jubelte am Ende ĂŒber seinen Premieren-Pokal. „Es ist absolut unglaublich, den ersten Sieg im ADAC GT Masters zu feiern. Sven und ich sind ein super Team, das konnten wir unter Beweis stellen. Am Ende als Erster ĂŒber die Ziellinie zu fahren, war ein einzigartiger Moment. Auf dieses Ergebnis habe ich hart hingearbeitet und bin sehr stolz, dass der Knoten schon so frĂŒh in der Saison geplatzt ist“, beschrieb Gehrsitz, der auch Rang eins in der Pirelli-Junior-Wertung belegte. Hinter dem Porsche 911 GT3 R kam der Mercedes-AMG GT3 Evo von Petru Umbrarescu (RO) und Arjun Maini (IND/beide Haupt Racing Team) ins Ziel. Den dritten Rang sicherten sich am Sonntag der Kölner Salman Owega und Elias Seppänen (FIN/beide Landgraf Motorsport) im zweiten Mercedes-AMG.

    Am Sonntag prĂ€sentierte sich das Wetter in der Schwetzinger Hardt erneut von seiner besten Seite: Die Piloten fanden mit Sonnenschein und 28 Grad Celsius optimale Bedingungen vor. Den Start entschied Pole-Setter Maini fĂŒr sich. Schon frĂŒh im 60-minĂŒtigen Sprintrennen setzte sich der AMG-Pilot ab und gab die FĂŒhrung bis zum Pflichtboxenstopp nicht mehr her. Zwar bog Teamkollege Umbrarescu danach als FĂŒhrender wieder auf die 4,574 Kilometer lange Strecke, doch zuvor ereignete sich beim Boxenstopp die ausschlaggebende Situation des Rennens. Durch ein Vergehen beim Fahrerwechsel wurde das Mercedes-AMG-Duo mit einer Penalty-Lap bestraft und fiel auf den zweiten Rang zurĂŒck. Gehrsitz, der das Steuer von MĂŒller ĂŒbernahm, profitierte von dieser Situation und fuhr als Erster ĂŒber die Ziellinie. Umbrarescu behauptete in der Schlussphase noch Rang zwei. Sein Fahrerkollege Maini freute sich dennoch ĂŒber den Pokal fĂŒr den zweiten Platz. „Trotz des fĂŒr uns turbulenten Ausgangs ĂŒberwiegt bei mir das Positive. Mit der neuen Rekordrunde im Qualifying, der Pole-Position und dem Pokal fĂŒr Platz zwei bin ich happy und vor allem stolz auf die gesamte Mannschaft“, erklĂ€rte Maini.

    Platz drei ging an Owega und SeppĂ€nen. Die beiden Youngster hielten ihre ersten TrophĂ€en im ADAC GT Masters bei der Siegerehrung in die Höhe. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Podium. Dass ich meinen ersten Pokal mit nach Hause nehmen darf, ist ein tolles GefĂŒhl. Am Ende habe ich nochmal alles gegeben, aber die Reifen haben aufgrund der heißen Temperaturen abgebaut“, sagte Owega. Mit Rang vier belohnten sich Eduardo Coseteng (PHL) und der Brite Ben Green fĂŒr ihren Einsatz. Das BMW-Duo von Schubert Motorsport begann den zweiten Lauf des ADAC GT Masters 2023 von Startplatz sechs. Dahinter sahen die Besucher auf den TribĂŒnen des ehemaligen Formel-1-Kurs spannende Duelle und zahlreiche PositionskĂ€mpfe. Den fĂŒnften Platz holte sich in der Schlussphase durch ein gelungenes Überholmanöver Tim Zimmermann (Langenargen) im Porsche 911 GT3 R. Am Samstag zelebrierte er gemeinsam mit Jaxon Evans (NZ) den ersten ADAC GT Masters-Sieg fĂŒr Huber Racing.

    Mit Rang sechs legten Jannes Fittje (Langenhain) und Nico Menzel (Kelberg) mit dem Porsche 911 GT3 R eine tolle Aufholjagd hin. Das Duo von Huber Motorsport verbesserte sich um vier Positionen. Siebter wurden der Chilene Benjamin Hites und Marco Mapelli (I/beide GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracån GT3 Evo2. Dahinter folgten auf Position acht Kim-Luis Schramm (Meuspath) und Igor Walilko (PL/beide FK Performance Motorsport) mit dem BMW M4 GT3. Auf Rang neun reihten sich Alain Valente (CH) und Ralf Aron (EST) im zweiten Mercedes-AMG des Haupt Racing Teams ein. Den letzten Top-Ten-Platz machten der erst 17-jÀhrige Dylan Yip (MAC) sowie Kwanda Mokoena (ZAF/beide Liqui Moly Team Engstler) mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo2 klar.

    Das 2. Rennwochenende der Saison 2023 findet vom 7. bis 9. Juli am Norisring statt. Erstmals kehrt das ADAC GT Masters nach 15 Jahren wieder auf den spektakulĂ€ren Stadtkurs in NĂŒrnberg zurĂŒck. Zimmermann und Evans reisen mit 38 Punkten als FĂŒhrender in der Meisterschaft an die mit 2,3 Kilometern kĂŒrzeste Strecke im Kalender. 

    Topics: ADAC GT Masters |