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    DTM 2023: Durchzogenes Wochenende fĂŒr Emil Frey Racing in Zandvoort

    Von Sascha Kröschel | 26.Juni 2023

    DTM, 3. + 4. Rennen Zandvoort 2023

    Nach einem gelungenen DTM-Auftakt in Oschersleben gelang es Emil Frey Racing nur bedingt, an diese Leistung anzuknĂŒpfen. Albert Costa Balboa beendete das erste Rennen in Zandvoort (NL) auf Position 8. Seinen Teamkollegen Thierry Vermeulen hinderten technische Probleme dran, das Rennen zu Ende zu fahren. Der Sonntag lief nicht wie gewĂŒnscht und so schieden beide Piloten noch wĂ€hrend des Rennens aus.

    Das erste Qualifying begann am Samstag um 9.37 Uhr mit wenigen Minuten VerspĂ€tung. Nach nur einer AufwĂ€rmrunde kehrten beide Fahrer an die Box zurĂŒck. Albert Costa Balboa, der frischgebackene Le Mans-Sieger, fĂŒhlte sich im seinem Ferrari 296 GT3 auf Anhieb wohl und beendete das Qualifying auf dem soliden fĂŒnften Platz. Nur Maro Engel, Sheldon van der Linde, Marco Wittmann und Franck Perera gelang es, sich vor dem Spanier einzureihen. Alberts Teamkollegen Thierry Vermeulen hingegen lief es auf der herausfordernden DĂŒnenstrecke weniger gut. Es schloss das Qualifying auf Platz 26 ab.

    Beide Fahrer gingen mit den vom Qualifying angefahrenen Reifen an den Start des ersten Rennens. Wenig Traktion beim Start kostete Albert Costa Balboa bereits drei PlĂ€tze in der ersten Rennrunde. Dank eines frĂŒhen und schnellen Boxenstopps und mit einem spektakulĂ€ren Überholmanöver gelang es ihm den 8. Gesamtrang zu einzufahren. Thierry Vermeulen hingegen hatte wĂ€hrend des Rennens mit technischen Problemen zu kĂ€mpfen, sodass er schliesslich in der zweiten RennhĂ€lfte aufgeben musste. Thierrys Boxenstopp und der seines Teamkollegen gehören mit nur 6.5 Sekunden zu den schnellsten des gesamten Rennens, und Emil Frey Racing konnte somit die Pit Stop Challenge des ersten Tages fĂŒr sich entscheiden.

    Das Qualifying am Sonntag verlief etwas harzig. FĂŒr beide Fahrzeuge kam eine rote Flagge neun Minuten vor Schluss sehr ungelegen. Albert Costa Balboa konnte sich in der letzten Runde noch auf den 11. Platz retten. Die Zeit von Thierry Vermeulen reichte fĂŒr den 24. Startplatz.

    Beim Rennen erwischten beide Fahrer einen guten Start und konnten gleich zu Beginn PlĂ€tze gutmachen. Leider traten danach bei beiden Fahrzeugen unerwartet technische Probleme auf. Ausgelöst durch das Problem prallte wenig spĂ€ter Albert Costa Balboa mit der #75 von Laurin Heinrich zusammen und musste den Ferrari am Streckenrand abstellen. Thierry Vermeulen wurde sicherheitshalber frĂŒhzeitig aus dem Rennen genommen und parkte sein Fahrzeug in der Box.

    «Es war das erste Mal, dass wir in Zandvoort mit den brandneuen Ferraris an den Start gingen und entsprechend hatten wir zu Beginn etwas MĂŒhe, das richtige Setup zu finden. Auf das erste Qualifying waren wir aber wieder bereit und Albert konnte mit einem 5. Startplatz eine gute Ausgangslage herausfahren. Leider ĂŒberschatteten technische Probleme die Performance an diesem Wochenende. Drei AusfĂ€lle in zwei Rennen ist sehr Ă€rgerlich. Wir werden das Problem genau analysieren und stĂ€rker zurĂŒckkehren. », so das Fazit von Lorenz Frey-Hilti, Team Principal.

    «Ich bin dankbar und stolz, dass das Team an mich geglaubt hat und ich dieses Wochenende mein DTM-Debut geben durfte. Leider waren es zwei schwierige Tage. Es gelang uns nicht, den nötigen Speed zu erreichen und die technischen Probleme heute waren sehr unglĂŒcklich. Nichtsdestotrotz bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe meine besten gegeben und hoffe, bald wieder an den Start gehen zu dĂŒrfen», sagt Albert Costa Balboa.

    „Erstes DTM-Heimrennen erfolgreich absolviert. Am Ende war es nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir sind mit einem guten GefĂŒhl ins Wochenende gegangen und haben gehofft, ganz vorne mitfahren zu können. Es war ein wichtiges Wochenende fĂŒr mich, fĂŒr das Team und fĂŒr Albert. Es war eine tolle Erfahrung, dass Albert im anderen Auto sitzt, denn in der GT World Challenge fahren wir im gleichen Auto. Ein grosses Dankeschön an alle niederlĂ€ndischen Fans, die an die Strecke gekommen sind. Es war toll, diese fantastische AtmosphĂ€re zu erleben, in der sich alle bei meinem Heimrennen gegenseitig unterstĂŒtzen. Aus meiner Sicht bin ich vor allem von mir selbst enttĂ€uscht. Ich konnte das Auto im freien Training und im Qualifying nicht optimal nutzen und meine Leistung war nicht gut genug. Deshalb muss ich hart arbeiten, um das beim nĂ€chsten Mal auf der Strecke zu verbessern. Ich werde weiter daran arbeiten und versuchen, nĂ€chstes Wochenende weiter vorne zu sein. In den Rennen hatten wir einige technische Probleme, die das Wochenende fĂŒr mich noch frustrierender gemacht haben. Wir mĂŒssen an diesen Dingen arbeiten, denn so etwas sollte auf diesem Niveau nicht passieren. Ich vertraue meinem Team Emil Frey Racing und zusammen mit Ferrari werden wir diese Probleme lösen und am Norisring stĂ€rker zurĂŒckkommen“, sagte Thierry Vermeulen.

    Topics: DTM |