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ADAC GT Masters: Gelungener Gaststart fĂŒr Schnitzelalm Racing
Von Sascha Kröschel | 23.Oktober 2023
Zur Vorbereitung auf die neue Motorsportsaison 2024, in der Schnitzelalm Racing ein umfangreiches Motorsportprogramm mit DTM-Einstieg plant, hat die Mannschaft aus Niederzissen in Zusammenarbeit mit Arnold NextG einen gelungenen Gastauftritt im ADAC GT Masters hingelegt. Beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring fuhr das Team von Thomas Angerer mit beiden Mercedes-AMG GT3 in die Top-5 des Gesamtklassements und gewann zweimal die Trophy-Wertung.
âWir sind mit unserem Gaststart im ADAC GT Masters sehr zufrieden, vor allem weil wir noch einmal viele Daten und Erfahrungswerte fĂŒr die kommende Saison sammeln konnten. In den nĂ€chsten Wochen stehen nun finale GesprĂ€che an, um das Engagement fĂŒr 2024 endgĂŒltig zu fixieren, ehe ab Januar die GT Winter Series zur weiteren Vorbereitung folgtâ, so Angerer.Â
Obwohl fĂŒr Schnitzelalm Racing beim ADAC GT Masters-Wochenende auf dem Hockenheimring in erster Linie die Testarbeit im Vordergrund stand, gelang es der Mannschaft einige Ausrufezeichen zu setzen. So positionierte Marcel Marchewicz den #11 Mercedes-AMG GT3 im ersten Qualifying gleich auf einem starken vierten Rang. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Moritz Wiskirchen lieferte er im Anschluss zwei fehlerfreie Rennen ab, die das Fahrerduo auf den PlĂ€tzen sechs (Lauf 1) und fĂŒnf (Lauf 2) im Gesamtklassement beenden konnte. In der Junioren-Wertung reichte es am Sonntag zudem mit Platz drei fĂŒr die beiden Piloten zum Podium.
Das Schwesterfahrzeug von Luca Arnold und Christer Jöns (#99 Mercedes-AMG GT3) setzte sich vor allem im Samstagsrennen gut in Szene. Von Startposition acht aus arbeitete sich Arnold bei seinem DebĂŒt im ADAC GT-Masters bis in die Top-5 nach vorne. Eine solide Grundlage des GT3-Rookies, auf der sein Coach und Teamkollege Jöns im zweiten Teil des Rennens weiter aufbauen konnte. Schlussendlich wurde das Fahrerduo auf dem fĂŒnften Platz im Gesamtklassement abgewinkt, was gleichzeitig neben dem Sieg in der Trophy-Wertung auch Rang vier bei den Junioren bedeuten sollte. Im Sonntagsrennen reichte es fĂŒr Arnold und Jöns trotz eines unglĂŒcklichen Reifenschadens in der Endphase noch zu Platz sieben im Gesamtklassement sowie zur Wiederholung des Trophy-Sieges vom Vortag.
Stimmen:
Marcel Marchewicz (#11 Mercedes-AMG GT3): âEs war ein sehr lehrreiches Wochenende fĂŒr uns. WĂ€hrend wir bei unserem ersten ADAC GT Masters Gaststart auf dem NĂŒrburgring die Strecke natĂŒrlich bestens kannten, war es dieses Mal anders. Auf dem Hockenheimring bin ich zuvor nur bei nassen Bedingungen im GTC Race unterwegs gewesen, daher habe ich fahrerisch und auch von den AblĂ€ufen her enorm viel dazugelernt. Insgesamt haben wir uns ĂŒber das Wochenende hinweg trotz der wechselnden Streckenbedingungen gut gesteigert und können dementsprechend sehr viel fĂŒr die Wintersaison und das nĂ€chste Jahr mitnehmen.â
Luca Arnold (#99 Mercedes-AMG GT3): âDas war eine erfolgreiche Premiere. Wir konnten sehr viele Daten und Erkenntnisse sammeln fĂŒr die Entwicklung unseres multiredundanten ZentralsteuergerĂ€tes NX NextMotion von der Arnold NextG. Danke an das ganze Schnitzelalm Racing Team und meinen Fahrerkollegen Christer. Im ersten Qualifying haben wir einen sehr guten Job gemacht, nur drei Zehntel haben uns auf den schnellsten Mercedes gefehlt. Im Rennen ist es uns gelungen von Position acht auf Platz fĂŒnf vorzufahren. Auch im zweiten Rennen konnten wir gut mithalten und PlĂ€tze gewinnen. Schade, dass uns am Ende ein Reifenschaden zurĂŒckgeworfen hat, sonst wĂ€re erneut ein sehr gutes Ergebnis drin gewesen. Im ADAC GT Masters ist das Niveau deutlich höher und meine Lernkurve war enorm.â
Kevin Arnold, CEO der Arnold NextG GmbH: âDas ADAC GT Masters Wochenende war fĂŒr die Arnold NextG ein sehr guter Einstieg zur PrĂ€sentation unseres multiredundanten ZentralsteuergerĂ€tes NX NextMotion. Das Interesse an unserer Technologie, welche die Grundlage fĂŒr das autonom Fahren darstellt, war riesengroĂ. Die Rennstrecke ist ein ideales Entwicklungsumfeld. Wir legen hier die Grundlage und generieren Daten, die fĂŒr die zukĂŒnftige Entwicklung unabdingbar sind. Der nĂ€chste Schritt ist die Fahrzeugintegration von NX NextMotion, um dann mit der Steer-by-Wire-Lenkung im extremen Umfeld des Motorsports belastbare Daten zu ermitteln, zu testen und das System weiter zu optimieren. Luca hat in dieser Saison einen optimalen Einstieg in die GT3-Klasse geschafft und ist auf einem sehr guten Weg zum Entwicklungsfahrer. Danke an das gesamte Team von Schnitzelalm Racing, fĂŒr die super UnterstĂŒtzung bei diesem Einsatz.âÂ
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