Motorsport Magazin Rhein-Berg
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  • Formel 1: Pirelli mit Fokus auf solide Reifen

    Von Sascha Kröschel | 9.August 2010

    Derzeit laufe bei Pirelli die Entwicklungsarbeit fĂĽr den Einstieg in die Formel 1 in der nächsten Saison auf Hochtouren. Ein Online – Portalwill erfahren haben, dass die Strecke in Mugello (I) fĂĽr entsprechende Probefahrten gebucht ist. Vier verschiedene Mischungen nach dem Vorbild des bisherigen Exklusivlieferanten Bridgestone wolle man den Teams präsentieren. Als sicher gelte, dass Pirelli keine Risiken eingehen wird. Ein solider, haltbarer Reifen wird erwartet.

    Themen: Formel 1 |

    DTM 2010: Ergebnis NĂĽrburgring Top Ten

    Von Sascha Kröschel | 8.August 2010

    1. Bruno Spengler (Kanada) AMG-Mercedes C-Klasse
    2. Paul di Resta (GroĂźbritannien) AMG-Mercedes C-Klasse
    3. Gary Paffett (GroĂźbritannien) AMG-Mercedes C-Klasse
    4. Timo Scheider (Braubach) Abt-Audi A4
    5. Jamie Green (GroĂźbritannien) AMG-Mercedes C-Klasse
    6. Ralf Schumacher (Kerpen) AMG-Mercedes C-Klasse
    7. Mattias Ekström (Schweden) Abt-Audi A4
    8. Maro Engel (MĂĽnchen) AMG-Mercedes C-Klasse
    9. Mike Rockenfeller (Neuwied) Phoenix-Audi A4
    10. David Coulthard (GroĂźbritannien) AMG-Mercedes C-Klasse

    Themen: DTM |

    BMW Motorsport zieht Zwischenbilanz fĂĽr 2010

    Von Sascha Kröschel | 6.August 2010

    Am vergangenen Wochenende ( 30.07.- 01.08.2010) hat das Team BMW Motorsport mit dem BMW M3 GT2 in Spa-Francorchamps (BE) das dritte 24-Stunden-Rennen in dieser Saison absolviert. Parallel dazu feierte Andy Priaulx (GB) mit dem BMW 320si WTCC in BrĂĽnn (CZ) den 50. Sieg fĂĽr die Marke in der FIA World Touring Car Championship.

    Im Interview zieht BMW Motorsport Direktor Mario Theissen eine Zwischenbilanz zu den Aktivitäten von BMW im Tourenwagen- und GT-Sport 2010.

    Herr Theissen, wie lautet Ihr Fazit nach den drei Einsätzen des BMW M3 GT2 bei europäischen 24-Stunden-Klassikern?

    Mario Theissen: „Wir sind mit unseren Starts auf dem Nürburgring, in Le Mans und in Spa-Francorchamps insgesamt zufrieden. Der Höhepunkt war natürlich gleich der erste Einsatz in der Eifel. Obwohl die Vorbereitungszeit mit dem BMW M3 GT2 extrem knapp war, konnten wir unseren 19. Gesamtsieg bei diesem Klassiker feiern. Der Schlüssel zum Sieg war zweifelsohne die Zuverlässigkeit unserer Autos. Wir waren nicht unbedingt die Schnellsten, konnten jedoch bis zum Ende des Rennens konstante Zeiten fahren. Das ist bei einem solchen Marathon ein entscheidendes Kriterium.“

    In Le Mans stand das 17. BMW Art Car im Mittelpunkt des Interesses…

    Theissen: „Ganz richtig. Es war faszinierend zu sehen, welche Aufmerksamkeit der Start mit dem von Jeff Koons gestalteten BMW M3 GT2 Art Car auf sich zog. Zudem war es schön, zum ersten Mal nach unserem Gesamtsieg mit dem BMW V12 LMR 1999 wieder bei dieser beeindruckenden Veranstaltung dabei zu sein. Sportlich lief es leider nicht wie geplant. Mit dem BMW M3 GT2 in der ACO-Spezifikation hatten wir noch weniger Zeit zur Vorbereitung als vor dem Rennen auf dem Nürburgring. Zudem mussten wir mit einem kleineren Luftmengenbegrenzer antreten, was uns das Leben zusätzlich schwer gemacht hat. Platz sechs in der LM GT2-Klasse war am Ende nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Dennoch konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln, die in die Weiterentwicklung des BMW M3 GT2 eingeflossen sind.“

    Wie groß ist Ihre Enttäuschung nach dem knapp verpassten Sieg in Spa-Francorchamps?

    Theissen: „Für jeden im Team war es hart, den Sieg 40 Minuten vor dem Ziel aus der Hand geben zu müssen. Aber im Motorsport gleicht sich meistens alles aus. Am Nürburgring hatten wir ein wenig Glück und konnten am Ende jubeln. In Spa-Francorchamps waren wir sehr gut vorbereitet und sehr schnell unterwegs. Dass wir die Führung gewissermaßen auf der Zielgerade noch verloren haben, ist zwar schade. Dennoch kann die ganze Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein. Das Team, die Fahrer und unser Reifenpartner Dunlop haben den BMW M3 GT2 im Lauf der vergangenen Monate zu einem Siegertyp geformt.“

    Wo werden wir den BMW M3 GT2 in diesem Jahr noch im Einsatz sehen?

    Theissen: „Zunächst kämpft der BMW M3 GT2 natürlich in der American Le Mans Series weiter um den Titel in der GT-Klasse. Aktuell sieht es dort für das BMW Rahal Letterman Racing Team viel versprechend aus. In der Fahrerwertung belegen unsere Piloten die Plätze zwei und drei, in der Team- und Herstellerwertung fehlt uns lediglich ein Punkt auf den Spitzenreiter. Vor den abschließenden vier Saisonrennen sind wir also in einer aussichtsreichen Position, um den ersten Titel in der ALMS seit 2001 ins Visier nehmen zu können. Zudem tritt BMW im neuen Intercontinental Le Mans Cup an. Neben dem Petit Le Mans in Road Atlanta, das zur ALMS zählt, werden wir in Silverstone und Zhuhai am Start sein. Nach dem jüngsten Aufwärtstrend bin ich zuversichtlich, dass wir auch in dieser Serie eine gute Figur abgeben können.“

    Die Tourenwagen-WM befindet sich in einer fünfwöchigen Sommerpause. Wie sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

    Theissen: „Andy Priaulx befindet sich für das BMW Team RBM nach 14 Rennen mitten im Titelrennen. In Brünn konnte er den 50. Sieg für BMW in dieser Meisterschaft seit 2005 erringen. Es war ein besonders wichtiger Triumph, da Andys direkte WM-Konkurrenten gleichzeitig Punkte liegen gelassen haben. So konnte er sich in der Fahrerwertung bis auf 16 Punkte an die Spitze heranarbeiten. Außerdem freut es mich, dass einmal mehr auch BMW Fahrer in privater Mission auf sich aufmerksam machen konnten. Allen voran ist sicherlich Colin Turkington zu nennen, der in sechs Rennen bisher drei Mal auf das Podium fahren konnte.“

    Was erwarten Sie von den vier abschlieĂźenden Veranstaltungen?

    Theissen: „Andys Ausgangsposition für die kommenden Rennen in Oschersleben, Valencia, Okayama und Macau ist gut. Im vergangenen Jahr haben wir auf jeder dieser vier Strecken mindestens einen Sieg gefeiert. Wenn uns das auch 2010 gelingt, können wir ein Wort um den Titel mitsprechen. Sollte Andy wie erhofft mit einer WM-Chance nach Macau reisen, dann kann dort bekanntlich alles passieren.“

    Wie beurteilen Sie die Premierensaison des BMW Z4 GT3?

    Theissen: „Mit jedem Rennen gelingt es unseren Kundenteams in Zusammenarbeit mit BMW Motorsport, den BMW Z4 GT3 zu verbessern. In der FIA GT3 Europameisterschaft hat diese Arbeit bereits Früchte getragen: Schubert Motorsport konnte in Jarama den ersten Sieg für unser jüngstes Kundensport-Fahrzeug erringen. Wir sind auf einem sehr guten Weg, was die Leistungsfähigkeit des Autos angeht. Ich bin überzeugt, dass uns der BMW Z4 GT3 in dieser Saison noch häufig Freude bereiten wird.“

    Themen: Motorsport |

    Formula Student Germany: Plattform fĂĽr den Nachwuchs

    Von Sascha Kröschel | 6.August 2010

    Gestern (04.08.2010) startet auf dem Hockenheimring die fünfte Runde der „Formula Student Germany“, des Konstruktionswettbewerbs für Studenten. Hochschulteams aus aller Welt präsentieren ihre Rennboliden einer Jury aus Experten der Automobil-, Motorsport- und Zulieferindustrie. Über 2.000 technikbegeisterte Studenten stellen ihr Know-how unter Beweis.

    Neben Schnelligkeit kommt es bei der Rennwagenkonstruktion auch auf Finanzplanung, Verkaufsargumente und Wirtschaftlichkeit an. 76 internationale Hochschulteams treten in acht Disziplinen gegeneinander an. In der erstmals ausgetragenen „Formula Student Electric“ sind nur Rennwagen mit elektrischem Antriebskonzept zugelassen. Insgesamt 15 Teams stellen sich dieser Herausforderung.

    Damit bietet der vom VDI ausgerichtete Wettbewerb dem Ingenieurnachwuchs neben Spaß auch die optimale Plattform, um ihr Talent den Unternehmen zu präsentieren.

    Bereits im Januar konnte das Team der TU Eindhoven beim „Audi Contest Formula Student Electric“ 15.000 Euro Siegesprämie einfahren. Die optimale Grundlage, um das Konzept umzusetzen und damit in den kommenden vier Tagen auf dem Hockenheimring um den Sieg mitzufahren.

    Themen: Motorsport |

    Jaguar beim Oldtimer-Grand Prix 2010 auf dem NĂĽrburgring

    Von Sascha Kröschel | 4.August 2010

    Beim 38. AvD-Oldtimer-Grand Prix (13. – 15. August 2010) auf dem NĂĽrburgring feiert Jaguar sein 75-jähriges Markenjubiläum. Man schrieb 1935, als der legendäre SS 100 als erstes Modell der bereits 1922 gegrĂĽndeten Swallow Sidecar Company mit der Zusatzbezeichnung „Jaguar“ geadelt wurde. Mit dem S.S. Jaguar assoziierten Kenner bald Kraft und Geschmeidigkeit; nach dem zweiten Weltkrieg wurde das GĂĽtesiegel dann zur Bezeichnung fĂĽr das gesamte Unternehmen erhoben. Die im Jaguar Ausstellungsbereich an der Coca Cola-Kurve ausgestellten Exponate geben einen spannenden Ăśberblick ĂĽber 75 Jahre Jaguar Motorsport. Sie spannen den Bogen von erfolgreichen Rekordfahrzeugen ĂĽber Le Mans-Sieger bis hin zur Formel 1. Abgerundet wird die Show durch einen wunderschönen SS 100 Baujahr 1938, der mit Schauspieler JĂĽrgen Vogel erst kĂĽrzlich erfolgreich die „Silvretta Classic“ absolvierte. Beim 38. AvD-Oldtimer-Grand Prix (13. – 15. August 2010) auf dem NĂĽrburgring feiert Jaguar sein 75-jähriges Markenjubiläum. Man schrieb 1935, als der legendäre SS 100 als erstes Modell der bereits 1922 gegrĂĽndeten Swallow Sidecar Company mit der Zusatzbezeichnung „Jaguar“ geadelt wurde. Mit dem S.S. Jaguar assoziierten Kenner bald Kraft und Geschmeidigkeit; nach dem zweiten Weltkrieg wurde das GĂĽtesiegel dann zur Bezeichnung fĂĽr das gesamte Unternehmen erhoben. Die im Jaguar Ausstellungsbereich an der Coca Cola-Kurve ausgestellten Exponate geben einen spannenden Ăśberblick ĂĽber 75 Jahre Jaguar Motorsport. Sie spannen den Bogen von erfolgreichen Rekordfahrzeugen ĂĽber Le Mans-Sieger bis hin zur Formel 1. Abgerundet wird die Show durch einen wunderschönen SS 100 Baujahr 1938, der mit Schauspieler JĂĽrgen Vogel erst kĂĽrzlich erfolgreich die „Silvretta Classic“ absolvierte.

    Die 1922 von William Lyons und Williams Walmsley zunächst als Swallow Sidecar gegründete und nach 1945 in Jaguar Cars Ltd. umgetaufte Marke gilt in der Automobilwelt als Synonym für britische Eleganz und Sportlichkeit. Seit Jahrzehnten vereinen die Modelle mit dem edlen Signet der Raubkatze zeitloses, sinnliches Design mit hochwertiger Technik, stilvollem Luxus und einem sportlichen Fahrerlebnis. Mit den aktuellen Limousinen XJ und XF sowie der als Coupé und Cabrio erhältliche Sportwagen XK deckt Jaguar ein breites Kundenspektrum im Luxuspremium-Bereich ab. Motoren wie die leistungsstarken V8-Benziner oder die verbrauchsgünstigen 3,0-Liter-V6-Diesel verkörpern ebenso moderne Technologie wie die komplett in Aluminium gefertigte Karosserie des neuen Jaguar XJ.

    Die Jaguar-Geschichte wird von zahlreichen Design-Meilensteinen flankiert: Der im Oktober 1948 in London vorgestellte XK 120 veränderte die bis dahin geltenden Vorstellungen von einem Sportwagen grundlegend. Er war revolutionär im Design und das erste Jaguar-Modell mit dem XK-Doppelnockenwellen-Motor. Den E-TYPE von 1961 halten viele Automobilhistoriker noch heute für einen der aufregendsten Sportwagen aller Zeiten. Seine Position als Ikone des Automobilbaus dokumentierte 1996 das „Museum of Modern Art“ in New York, das ein E-Type Cabrio als nur eines von drei Modellen in seine Dauerausstellung aufnahm. Aber auch der noch von Sir William Lyons gezeichnete erste XJ von 1968 gilt als zeitlose Skulptur des Luxuswagen-Segments.

    Auch technologisch profilierte sich die Marke aus Coventry immer wieder als Vorreiter: So setzte Jaguar beispielsweise als erster Hersteller Scheibenbremsen ein: 1953 gaben sie in Le Mans ihr Renndebüt, nur vier Jahre später profitierte schon der 210 PS starke XK 150 als erstes Serienmodell von der damals bahnbrechenden Technologie. 1999 bot Jaguar als erster Hersteller die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC an, und 2002 wurde der XJ – als erstes Modell weltweit – mit einer selbsttragenden Aluminiumkarosserie vorgestellt. Diese im Automobilbau bis heute völlig neue Fertigungstechnologie basiert auf einer Niet- und Klebetechnik, die erstmals in der Raumfahrt Anwendung fand. Im neuen XJ kommt sie nun schon in zweiter Generation zum Einsatz.

    Die beim Oldtimer-GP ausgestellten Exponate bieten einen faszinierenden Querschnitt durch eine 75jährige Sport- und Motorsportgeschichte. Den Anfang macht ein S.S. 100 3 ½ litre von 1938, gefolgt von einem XK120, mit dem im August 1952 vier Piloten (darunter Stirling Moss) in MonthlĂ©ry neun internationale Geschwindigkeits-Weltrekorde aufstellten. Mit dem D-TYPE und dem XJR-9 stehen die Le Mans-Sieger von 1955-57 und 1988 auf dem Laufsteg, flankiert vom Tourenwagen-Europameister 1984, einem XJ-S, und einem offenen E-Type, mit dem Privatteams 1974/75 auf US-Rennstrecken siegten. Komplett macht das Jaguar Sportstudio der „R3“ – ein 2002 von Eddie Irvine gesteuerter Formel 1.

    Themen: Motorsport |

    Peugeot beim Oldtimer-Grand Prix – GroĂźes Clubtreffen zum 200. Markengeburtstag

    Von Sascha Kröschel | 4.August 2010

    Peugeot feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen des Unternehmens. Beim 38. Oldtimer-Grand Prix (OGP) auf dem Nürburgring, der vom 13. bis 15. August 2010 stattfindet, wird die Löwenmarke sich aus diesem Anlass mit einem echten Leckerbissen präsentieren. Dazu wird Peugeot Deutschland beim OGP erstmals mit einem eigenen Stand im neuen Fahrerlager der Eifel-Rennstrecke vertreten sein.

    Auf einer Präsentationsfläche wird ein Peugeot 402 Darl’Mat ausgestellt – ein Sportwagen mit einer 24h-Historie. In Le Mans war ein solcher Bolide Sieger der 2.0 Liter Klasse im Jahr 1938. Sein neuzeitliches Pendant steht gleich daneben: das rassige Sport-Coupé RCZ in seiner Rennversion. Der RCZ mit der Startnummer „201“ war beim diesjährigen 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der unter Kennern ehrfurchtsvoll „Grüne Hölle“ genannt wird, das schnellste Dieselfahrzeug. Gleich bei seinem ersten Renneinsatz erzielte der RCZ einen Klassensieg.
    Clubtreffen auf dem Markenclubareal Traditionell gehört zum Oldtimer-Grand Prix auch ein großes Markenclubtreffen auf den eigens eingerichteten Parkplätzen außerhalb der Rennstrecke. Peugeot-Liebhaber versammeln sich dieses Mal, mit Unterstützung der „Amicale Peugeot Deutschland“, eine von Peugeot Deutschland ins Leben gerufene Plattform für die Liebhaber klassischer Peugeot, auf dem Parkplatz B3 direkt an der Bundesstraße B 258. Dort erwartet der Peugeot 504 Coupé-Cabrio-Club e. V. Young- und Oldtimer der Löwenmarke. Dieses Treffen, zu dem mehr als 60 Fahrzeuge erwartet werden, dient den Fans der klassischen Autos zum Erfahrungsaustausch und geselligen Beisammensein – und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, in nächster Nähe spannenden Motorsport mit historischen Rennwagen auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings zu erleben.

    Themen: Werkstatt |

    VLN 2010: rent2Drive-racing: Das wäre der Sieg in der V6 gewesen

    Von Sascha Kröschel | 4.August 2010

    Langstreckenpokal 6 Stunden Rennen VLN Nürburgring NordschleifeAm vergangenen Samstag (31.07.2010) hieß es für das rent2Drive-racing-Team den 6h-Langstreckenklassiker am Nürburgring zu bestreiten. Mit zwei BMW’s wurde bereits Freitags angereist um die Boliden für das Saisonhighlight zu testen und Taxifahrten zu absolvieren. Doch bereits in der ersten Runde kam es bei dem E46 zu einem Motorschaden. Das Team von Scheid Motorsport samt Mechaniker-Crew legte eine Nachtschicht ein und verpasste dem M3 einen neuen Motor. Da keine Zeit für die Leistungsmessung der Serienfahrzeuge blieb, startete der rent2Drive-E46 beim 7. VLN-Lauf in der wesentlich leistungsstärkeren Klasse SP6.

    Das Zeittraining verlief für beide BMW’s normal. Erstmals startete der BMW M3 E46 in der SP6 und belegte mit einer Zeit von 09.28.085 min, die von David Ackermann gefahren wurde, den 6. Platz in der Klasse. VLN-Neueinsteiger Christian Schmitz konnte gegen Ende des Zeittrainings eine 09.43.510 min. in den Asphalt der Nordschleife brennen, was den 7. Startplatz in der Klasse V5 bedeutete. Beide Trainingszeiten waren die bislang schnellsten Runden auf diesen Fahrzeugen.

    Zum zweiten Mal in diesem Jahr griff Michael Küchenmeister ins Lenkrad des BMW E46. Als Startfahrer sollte er den BMW über die ersten Runden des Langstreckenklassikers bringen, bevor er an den Italiener Francesco Rizzi übergab. Francesco drehte souverän seine Runden, bevor er dann „Bergkönig“ Mario Ketterer das Steuer des E46 übergab. Durch eine solide Fahrleistung brachte dieser den BMW im Gesamtklassement nach vorne und übergab in Runde 22 an Teamchef David Ackermann. Den letzten Turn übernahm wiederum Küchenmeister, der als 4. in der SP6 und mit einem bravourösen 31. Platz in der Gesamtwertung ins Ziel fuhr.

    Sein erstes VLN Rennen bestritt der Koblenzer Raphael Klingmann, der als Startfahrer im E36 eine tolle Leistung abgab. Mit einer Rundenzeit von 9.58.915 min. zeigte er sofort sein Potential.

    In Runde 11 übergab Klingmann den BMW an Christian Schmitz, der wiederholt sein Können unter Beweis stellte. Mit einer Zeit von 09.50.135 min fuhr er die schnellste Rennrunde des BMW E36, bevor er an Steffen Keinath übergab. fuhr. Steffen zeigte genau wie Thomas Kugelmann, der den BMW anschliessend übernahm, eine souveräne Leistung bevor Christian Schmitz den Boliden über die Schlussphase pilotierte und als zehnter der Klasse V5 ins Ziel eintraf. Nach dem Rennen bedankte sich Christian Schmitz bei rent2Drive-racing und DMSB-Paten Johannes Scheid für zwei wundervolle Rennen.

    Themen: VLN / NLS |

    24h-Rennen Spa 2010: Team BMW Motorsport fährt auf die Plätze drei und vier

    Von Sascha Kröschel | 2.August 2010

    Das Team BMW Motorsport hat beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (BE) 2010 die Plätze drei und vier belegt. Dirk Werner (DE), Dirk Müller (DE) und Dirk Adorf (DE) legten insgesamt 540 Runden und knapp 3.400 Kilometer zurück, ehe der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 79 am Sonntag mit Werner am Steuer als Dritter und Sieger in der GTN-Klasse die Ziellinie überquerte. Das zweite Auto mit der Nummer 78 und den Fahrern Jörg Müller (DE), Uwe Alzen (DE) und Pedro Lamy (PT) kämpfte sich nach zwei Reparaturstopps noch bis auf Platz vier nach vorn.

    Dennoch war die Enttäuschung beim Team BMW Motorsport groß, denn der 22. Gesamtsieg für BMW in Spa-Francorchamps war buchstäblich zum Greifen nah. Nach einer erfolgreichen Startphase fuhren die beiden BMW M3 GT2 zeitweise auf den Plätzen eins und zwei, ehe heftige Regenfälle am Samstagabend für schwierige Bedingungen sorgten. Zwar hörte es relativ bald wieder auf zu regnen, dennoch blieb es noch lange zu nass, um auf Trockenreifen zu wechseln. Nachdem die 7,004 Kilometer lange Strecke wieder abgetrocknet war, festigte die Startnummer 79 ihre Spitzenposition und erarbeitete sich mit konstant schnellen Zeiten im letzten Renndrittel den nötigen Vorsprung auf die späteren Sieger im BMS Porsche 911 GT3 RS.

    Mit einem Vorsprung von mehr als zwei Runden im Rücken fuhr Schlusspilot Werner dem Sieg entgegen, als 40 Minuten vor dem Rennende links vorne die Spurstange brach und er in die Reifenstapel einschlug. Zwar schaffte es Werner zurück in die Box, aber die notwendige Reparatur warf den BMW M3 GT2 kurz vor dem Ziel auf den dritten Platz zurück. Nach zwei längeren Reparaturstopps lag der BMW M3 GT2 mit der Nummer 78 teilweise bis zu neun Runden hinter dem Schwesterauto auf Rang 14, kämpfte sich aber wieder auf den vierten Platz zurück.

    Damit bleibt es bei BMW bei 21 Gesamtsiegen bei diesem Langstreckenrennen, das in diesem Jahr zum 63. Mal ausgetragen wurde. Kein anderer Hersteller hat bei den 24 Stunden von Spa häufiger gewonnen als BMW. 45 Jahre nach dem ersten Triumph für BMW durch Pascal Ickx (BE) und Gérard Langlois (BE) mit einem BMW 1800 ti und 25 Jahre nach dem ersten Sieg für Schnitzer Motorsport bei einem 24-Stunden-Rennen überhaupt, verpassten BMW und die Mannschaft von Teammanager Charly Lamm (DE) in Belgien den 22. Sieg denkbar knapp. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) hatten 2010 Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy triumphiert. In Spa kämpften nun die damals geschlagenen Teamkollegen bis zum Schluss um den Sieg. (Quelle: BMW-Motorsport)

    Themen: 24h-Rennen |

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