Motorsport Magazin Rhein-Berg
  • Aktuelle Termine

  • 12h-Rennen 24 Stunden 24h 24h NĂĽrburgring 2010 2011 2023 2024 2025 Audi BMW Bosch Ergebnis F1 Ferrari FIA Formel 1 GrĂĽne Hölle GT1 GT3 Hockenheim Lamborghini Langstrecke Lausitzring Le Mans Live Mercedes Mercedes Benz Motorsport Nordschleife NRing NĂĽrburgring Oldtimer Oschersleben Peugeot Porsche R8 Reifen SLS Spa Toyota TV VLN WM Zandvoort

  • Oldtimer-Branche ist wichtiger Wirtschaftsfaktor

    Von Sascha Kröschel | 16.November 2009

    Oldies but Goldies: Seltene und gut gepflegte Oldtimer gelten als „Garagen-Gold“ und können Höchstpreise erzielen. Auf der Essen Motor Show, die vom 28. November 2009 bis 6. Dezember 2009 stattfindet, sind jede Menge dieser wertvollen Schätze zu sehen. Damit bietet die Messe den Fans von Classics und Prestige Automobilen eine außergewöhnliche Informations- und Einkaufsplattform.

    Die Wirtschaftskrise hat die Klassiker-Szene weitestgehend verschont, wie die Organisatoren des Classic-Bereiches der Essen Motor Show auf einer Pressekonferenz mitteilten. Im Gegenteil: Viele Anleger investieren jetzt lieber in krisensichere Sachwerte. Zum Beispiele ein VW Käfer 1303 Cabriolet, der heute mit 14.200 Euro rund 30 Prozent mehr kostet als vor fünf Jahren oder ein Mercedes Benz 300 SL. Wer den Flügeltürer 2004 für 243.000 Euro erwarb, kann ihn heute für 450.000 Euro verkaufen. Zu dem stellen Oldtimmer und Youngtimer einen wichtigen Wirtschaftsfaktor , nicht nur bei Werkstätten, dar. In der EU werden jährlich 16 Milliarden Euro im Bereich historischer Fahrzeuge umgesetzt; allein in Deutschland sind es über 5,5 Milliarden Euro.

    Themen: Werkstatt |

    WTCC: Interview mit Augusto Farfus vor dem Rennen in MacauWTCC: BMW title challenger Farfus: “Macau has produced a lot of surprises.”

    Von Sascha Kröschel | 15.November 2009

    Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany hat beim Saisonfinale der FIA World Touring Car Championship (WTCC) in Macau (CN) am 22. November 2009 die Chance, nach Roberto Ravaglia (IT, 1987) und Andy Priaulx (GB, 2005-2007) den fünften Fahrertitel in der Tourenwagen-WM für BMW zu erringen. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine bisherige Saison und die beiden abschließenden Rennen auf dem „Guia Circuit“.

    Augusto, mit welchen Gedanken reisen Sie zum WM-Finale nach Macau?

    Augusto Farfus: „Zunächst einmal bin ich froh, dass ich vor dem Finale noch eine Chance auf den WM-Titel habe. In der Herstellerwertung geht es ja sogar noch enger zu. Gemeinsam werden BMW und ich nun alles geben, um in Macau beide Titel nach München zu holen. Wir sind realistisch genug um zu wissen, dass dies nicht gerade einfach werden wird. Ich persönlich habe allerdings nichts zu verlieren und werde alles geben.“

    FĂĽnf Siege und drei Polepositions: Sind Sie mit Ihrer Leistung in der bisherigen Saison zufrieden?

    Farfus: „Ja, insgesamt kann ich mit meiner Performance zufrieden sein. Der schwarze Fleck auf meiner Saisonbilanz ist allerdings Brünn. Dort habe ich einen Fehler gemacht und wertvolle Punkte verloren. Ich denke aber, dass ich nicht der einzige Fahrer bin, dem so etwas passiert ist. Bei mir war es jedoch für alle sichtbar, da ich von der Poleposition gestartet war. Abgesehen davon waren meine Ergebnisse okay.“

    Wenn Brünn der Tiefpunkt des Jahres war, welches war der Höhepunkt?

    Farfus: „In Pau hatte ich ein sehr gutes Wochenende und habe mit zwei zweiten Plätzen 16 Punkte gesammelt. Für jeden Fahrer zählt jedoch ein Sieg noch mehr. Deshalb habe ich wohl in Brands Hatch meine stärkste Leistung gezeigt. Im ersten Rennen wurde ich in der ersten Kurve getroffen und fiel weit zurück. Alles schien verloren. Dann bin ich jedoch noch auf Platz acht nach vorn gekommen und habe Lauf zwei gewonnen. Das war immens wichtig, und der Druck war groß.“

    SEAT hat in der Fahrerwertung noch zwei Eisen im Feuer. Wie groĂź ist dieser Vorteil?

    Farfus: „Natürlich sind Gabriele Tarquini und Yvan Muller in der deutlich besseren Ausgangsposition. Aber wenn ich mich recht erinnere, hat es in Macau schon viele Überraschungen gegeben. 13 Punkte sind ein großer Rückstand. Aber ich werde versuchen, zur Stelle zu sein, wenn die beiden Fahrer vor mir eine Schwäche zeigen oder sich ins Gehege kommen.“

    Könnten die drei Chevrolet-Piloten das Zünglein an der Waage spielen?

    Farfus: „Chevrolet war in der Vergangenheit in Macau immer sehr stark. Ich hoffe, dass dies auch in diesem Jahr so sein wird. Jeder, der unseren Konkurrenten Punkte abnehmen kann, ist mir willkommen.“

    2006 sind Sie schon einmal als WM-Führender nach Macau gereist…

    Farfus: „Als ich damals mit Alfa Romeo noch Chancen auf den Titel hatte, war die Ausganglage eine andere. Ich musste mit 70 Kilogramm Handicapgewicht antreten und war deshalb in Macau nicht so konkurrenzfähig, wie ich es hätte sein müssen. Diesmal liegen sowohl die SEATs als auch wir bei 40 Kilogramm. Ich bin überzeugt, dass wir es mit ihnen auf der Strecke aufnehmen und aus eigener Kraft um Siege kämpfen können. Natürlich brauchen wir auch eine Portion Glück, um am Ende ganz oben zu stehen. Mit der Situation vor drei Jahren hat das wenig zu tun. Diesmal kämpfe ich nicht mit stumpfen Waffen.“

    (Quelle: BMW-Motorsport)When BMW Team Germany’s Augusto Farfus (BR) takes to the track in Macau (CN) on 22nd November for the finale of the 2009 FIA World Touring Car Championship, he still has a chance of following in the footsteps of Roberto Ravaglia (IT, 1987) and Andy Priaulx (GB, 2005-2007) by claiming the fifth drivers’ title for BMW in the World Touring Car Championship. In an interview, the 26-year-old speaks about his season so far and the final two races at the “Guia Circuit”.

    Augusto, what are your thoughts as you travel to the WTCC finale in Macau?

    Augusto Farfus: “Firstly, I am happy to go into the finale with a chance of winning the World Championship title. The situation in the Manufacturers’ Championship is even closer. BMW and I will do everything in our power to win both titles in Macau and bring them back to Munich. We are realistic enough to know that this will by no means be easy. Personally, however, I have nothing to lose and will give it my very best shot.”

    Five victories and three pole positions: are you happy with your performance so far this season?

    Farfus: “Yes, all in all I am happy with my performance. However, the one blot on my record this season is Brno. I made a mistake there and lost valuable points. I don’t think I am the only driver that has happened to this season though. Unfortunately in my case it was clear for everyone to see, as I had started from pole position. Apart from that, my results have been okay.”

    If Brno was the low point this year, what was the highlight?

    Farfus: “I had a very good weekend in Pau, where I finished runner-up twice and scored 16 points. However, victories always mean more to every driver. With that in mind, my strongest performance probably came at Brands Hatch. I was hit in the first corner of the first race and fell a long way back down the field. It seemed as though everything was lost. However, I improved to eighth place and then won the second race. That was immensely important, and there was a lot of pressure.”

    SEAT still has two irons in the fire. How much of an advantage is this?

    Farfus: “It goes without saying that Gabriele Tarquini and Yvan Muller are in a significantly better position. If I remember correctly, however, Macau has always produced a lot of surprises. Thirteen points is a large deficit, but I will be trying to ensure I am in the right position to take advantage if the two drivers ahead of me show any weaknesses or get in each other’s way.”

    Could the three Chevrolet drivers tip the scales?

    Farfus: “Chevrolet has always been very strong in Macau in the past. I hope that is also the case this year. I welcome anyone who can take points off our rivals.”

    In 2006 you lead the World Championship travelling to Macau…

    Farfus: “It was a different situation when I still had a chance of winning the title back then with Alfa Romeo. I had to race with 70 kilograms of handicap weight, which meant I was not as competitive in Macau as I needed to be. This time all title contenders will start with 40 kilograms. I am convinced we can mix it with SEAT on the track and use our own power to challenge for victories. Of course we will also need a bit of luck to come out on top. This has little in common with the situation three years ago. This time I am not going into battle with a blunt weapon.”

    (Quelle: BMW-Motorsport)

    Themen: Motorsport | WTCC: Interview mit Augusto Farfus vor dem Rennen in MacauWTCC: BMW title challenger Farfus: “Macau has produced a lot of surprises.” -->

    Peugeot 205 GTI feiert 25. Geburtstag

    Von Sascha Kröschel | 14.November 2009

    1984: 205 GTI wird rasant in den deutschen Markt eingefĂĽhrt

    Top-Modell der 205-Baureihe mit 128 PS sorgt fĂĽr Sportlichkeit

    Der GTI – ein Auto fĂĽr Männer unter 40 Jahre

    Der 205 feierte am 24. Februar 1983 seinen Geburtstag als Serienmodell in Frankreich, im September waren die ersten Fahrzeuge auch in Deutschland erhältlich. Der 205 GTI war von Beginn an als Top-Modell der 205-Baureihe eingeplant und deswegen parallel entwickelt worden. Die Karosserie: der erste Dreitürer der 205-Familie. Der Motor zum Marktstart: ein 1.6-Liter-Vierzylinder, der 105 PS bei 6.250 Umdrehungen leistete. Der Preis: 19.295 Deutsche Mark.

    Das Produkt: Ein Kraftzwerg, der auch optisch zeigte, worum es ihm vorrangig ging – Sportlichkeit.

    Doch die Kunden wollten noch mehr. So präsentierte die Löwenmarke Anfang Oktober 1986 das kleine Auto mit unglaublichen 128 PS. Damit war der Peugeot 205 GTI unangefochten der König der Sport-Minis. Insgesamt stellte Peugeot 332.942 GTI her. Heute hat der 205 Liebhaberstatus erreicht und ist noch oft auf deutschen StraĂźen zu sehen. So ĂĽberzeugend der GTI auch war, das obere Ende der 205-Baureihe markierte ein anderes Modell – der Peugeot 205 Turbo 16, eine Rennmaschine fĂĽr die StraĂźe mit 200 PS.

    Eine ausführliche Broschüre / Prospekt zum Peugeot 205 GTI finden Sie hier ! (pdf-Datei)

    (Quelle: Peugeot)

    Themen: Werkstatt | Peugeot 205 GTI feiert 25. Geburtstag -->

    Werkstatt Tipp: Xenonscheinwerfer zahlen sich aus

    Von Sascha Kröschel | 13.November 2009

    ADAC-Tester haben untersucht, ob sich die gegen Aufpreis erhältlichen Xenonscheinwerfer im Vergleich zu den serienmäßigen Halogenlichtern wirklich lohnen. Testkandidaten waren die Mercedes E-Klasse, der Nissan Qashqai, der Opel Insignia, der Superb von Skoda, der VW Golf sowie der Audi R8.

    Ergebnis: Der Vorteil von Xenonscheinwerfern ist enorm. Bei den getesteten Autos setzt sich das Xenonlicht deutlich vom Serien-Halogenlicht ab. Es leuchtet die StraĂźe besser aus. Einzige Ausnahme der Nissan Qashqai. Er kann beim Xenonlicht keine Vorteile gegenĂĽber seinem recht guten Halogenlicht aufweisen, weil ihm ein Linsensystem fehlt, welches das Licht in optimale Bahnen lenkt. Xenonlicht muss nicht immer teuer sein, beim Skoda Superb bekommt man ein gutes Xenonlicht zum angemessenen Aufpreis. Das Xenonlicht der Mercedes E-Klasse ist insgesamt nur etwas besser als das des Superb, kostet aber fast 700 Euro mehr.

    Die E-Klasse mit Xenonscheinwerfern gewinnt deutlich gegenüber dem gleichen Modell mit Halogenscheinwerfern. Lichthelligkeit, Reichweite, aber auch die seitliche Ausleuchtung sind deutlich besser. Der VW Golf dagegen holt aus dem Xenonlicht nicht das volle Potenzial heraus. Der Aufpreis für Xenon ist beim Golf mit 1.295 Euro außerdem recht hoch. Da aber das Halogenlicht beim Golf mit gerade einmal ausreichender Reichweite aufwartet und das Licht recht fleckig auf die Straße geworfen wird, ist hier die Xenonlösung unbedingt zu empfehlen. Das Halogenlicht beim Opel ist nur ausreichend. Die Reichweite ist zu kurz, die Lichtverteilung zu unausgeglichen und die Ausleuchtung in Kurven zu schwach. Ganz erheblich besser ist die Xenonvariante, denn sie bietet mehr Sicherheit. Das Geld für das Xenon-Paket ist beim Opel Insignia gut angelegt. Auf Wunsch kann Auf- und Abblenden des Xenonfernlichts ein Fernlichtassistent übernehmen. Das Ergebnis des Opel Insignia können wir vom Bosch Car Service Rhein-Berg durch einen eigenen Test bestätigen. Das Sicherheitsplus durch das Xenonlicht beim Opel ist besonders hoch.

    Der Audi R8 nimmt in diesem Test eine Sonderstellung ein. Er verfügt als erstes Serienfahrzeug über Voll-LED-Scheinwerfer. Diese werden in Zukunft die Halogenscheinwerfer ablösen. Übertreffen kann dieses Licht den Testsieger Mercedes E-Klasse nicht, trotzdem ist das Ergebnis beeindruckend. Der hohe Kontrast der ausgeleuchteten Umgebung gibt dem Fahrer ein hohes Sicherheitsgefühl. Noch eindrucksvoller ist die Wirkung des Fernlichts.

    (Quelle: ADAC / Bosch Car Service Rhein-Berg)

    Themen: Werkstatt |

    Oldtimer: Classic car Festival in Tokio

    Von Sascha Kröschel | 12.November 2009

    Automobile von gestern und morgen sind am 28.November 2009 in Tokio der Mittelpunkt des „Toyota Automobile Museum Classic Car Festival“. Dort trifft beispielweise ein De Dion-Bouton von 1899 auf den Toyota i-real. Die Studie für künftige individuelle Mobilität werden die Besucher ebenso in Bewegung erleben, wie rund 100 klassische Automobile aus dem Toyota Museum und von privaten Sammlern. Zu den Prunkstücken der Veranstaltung zählt der Rolls Royce des früheren japanischen Premierministers Shigeru Yoshida.

    Das Festival findet anlässlich des zwanzigsten Geburtstages des Jingu Gaien Museums in Tokio statt. Dort gastierte die Veranstaltung zuvor bereits zweimal. Neben der Ausstellung von automobilen Preziosen aus Japan, u.a. aus der über 70-jährigen Toyota Historie in Sachen Automobilbau, sowie aus Amerika und Europa bietet das Festival eine große und mehrere kleine Oldtimer-Paraden sowie Mitfahrgelegenheiten in verschiedenen Klassikern. In einer Sonderausstellung beleuchtet das Festival zudem die Entwicklung individueller Mobilitätslösungen der vergangenen hundert Jahre bis hin zum Toyota i-real.

    Mit der Veranstaltung will das Toyota Automobil Museum die lebendige Geschichte und Entwicklung japanischer Automobile aufzeigen. Zudem unterstĂĽtzt es damit die Kommunikation unter den Freunden klassischer Fahrzeuge.

    (Quelle: Toyota)

    Themen: Werkstatt |

    WTCC: Vorschau Macau

    Von Sascha Kröschel | 12.November 2009

    Insgesamt 22 Rennen der FIA World Touring Car Championship (WTCC) 2009 liegen bereits hinter den Fahrern der BMW Länderteams. Die Entscheidung im Titelkampf fällt am 22. November, wenn auf dem legendären „Guia Circuit“ von Macau (CN) die beiden abschließenden Läufe ausgetragen werden. In der Herstellerwertung liegt BMW mit 286 Punkten nur drei Zähler hinter SEAT und kann sich Hoffnungen auf den vierten Triumph seit 2005 machen. Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany bringt es vor dem Showdown in der ehemaligen portugiesischen Kolonie auf 102 WM-Punkte und belegt damit hinter den beiden SEAT-Piloten Gabriele Tarquini (IT/115) und Yvan Muller (FR/113) bei den Fahrern in Lauerstellung Rang drei.

    (Quelle: BMW)

    Themen: Motorsport | WTCC: Vorschau Macau -->

    Werkstatt-Tipp: Cabrio im Winter

    Von Sascha Kröschel | 12.November 2009

    Ein Cabrio ist gleichbedeutend mit Sommer: Denn zur Fahrt mit geöffnetem Verdeck gehören angenehme Temperaturen und ein blauer Himmel. Bekanntlich löst sich ein Cabrio aber im Herbst und Winter nicht in Luft auf.

    Was fĂĽr die Besitzer bedeutet, dass sie den Wagen während der kalten Jahreszeit geschĂĽtzt abstellen – oder sich mit Themen beschäftigen mĂĽssen, die Fahrern herkömmlicher Autos herzlich egal sind. Dabei geht es vor allem darum, ob die StoffmĂĽtze fĂĽr den Wagen bei Frost, Schnee und Eis eine besondere Behandlung benötigt. Zu klären ist auĂźerdem, wie die Hydraulik eines Klappdachs oder elektrischen Verdecks auf den Betrieb bei Minustemperaturen reagiert.

    Tatsächlich kommt es beim Umgang mit dem Cabrio auf verschiedene Details an. So ist zunächst zu klären, ob es sich um ein Kunststoffverdeck oder eines mit äußerer Stoffschicht handelt. Ebenfalls wichtig ist die Frage, ob die Heckscheibe aus Glas oder noch aus empfindlichem Kunststoff besteht.

    Auch wenn das Verdeck dicht bleibt, gilt bei Kunststoffscheiben besondere Vorsicht: Sind sie vereist, darf nicht zum Eiskratzer gegriffen werden – auch das fĂĽhrt zu Beschädigungen. Heckscheiben aus Glas können dagegen im Grunde wie jede andere Scheibe am Auto behandelt werden. Eine kleine Einschränkung gilt dennoch: Wird statt auf einen Eiskratzer auf Enteisungsspray gesetzt, sollte darauf geachtet werden, dass das Verdeck selbst möglichst wenig von dem Spray abbekommt – in der Regel wird zwar nichts passieren, aber Chemie ist grundsätzlich nicht gerade das, was einem dĂĽnnen Verdeck gut tut.

    Zur Vorbereitung auf den Winter ist auch den vielen Dichtungen des Daches etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Damit diese geschmeidig bleiben, sollten sie mit Pflegemitteln behandelt werden.. AuĂźerdem soll so das Festfrieren der TĂĽren an den Dichtungen verhindert werden – was beim Ă–ffnen zu Beschädigungen fĂĽhren kann.

    Bei Schnee und Eis ist besonders im Zusammenhang mit den weichen Stoff- oder Kunststoffverdecken Vorsicht geboten: Allgemein gilt, dass ein steif gefrorenes Dach nicht geöffnet werden sollte. Hat es geschneit und der Schnee liegt in einer dicken Schicht auf dem Verdeck, dann muss er – wie auch bei jedem anderen Auto – vor der Abfahrt erst einmal entfernt werden.

    Und kommt es im Winter nach langer ungemütlicher Phase auch einmal zu einem schönen Tag, darf ein Verdeck nicht einfach geöffnet werden, wenn es noch nass ist: Es kann sonst zu Stockflecken oder auch bleibenden Falten im Stoff kommen.

    Themen: Werkstatt |

    Die Entwicklung von Dieselgasmotoren geht weiter

    Von Sascha Kröschel | 11.November 2009

    Auch Dieselmotoren können mit Autogas betrieben werden. Da im Selbstzünder die Zündkerzen fehlen, die das Gas-Luft-Gemisch entzünden können, ist die Nachrüstung jedoch komplizierter als bei einem Benzinmotor.

    Der Automobilzulieferer Huber Group, aus Mühlhausen bei Stuttgart, arbeitet an einem neuartigen Dieselgas-System. Dabei saugt der Motor ein Autogasluftgemisch an, in das dann im Zylinder Dieselkraftstoff eingespritzt wird, um es zu entzünden. Für Lkw sind bereits Umrüstsätze serienreif. Es fehlen aber in Deutschland noch die entsprechenden Zulassungen. Dies könnte erst in zwei Jahren der Fall sein.

    Unter dem Namen „Simu-Fuel“ arbeitet das Unternehmen gegenwärtig an einer darauf aufbauenden Dieselgasanlage für SUV und Kleintransporter. Die Wortkombination leitet sich aus „simultaneous fueling“ ab und steht für gleichzeitige Verbrennung von Autogas und Dieselkraftstoff. Der Gasanteil beim Zündvorgang des Kraftstoffgemischs beträgt 40 Prozent. Laut dem Hersteller können die Grenzwerte für die Abgasnorm Euro 6 eingehalten werden.

    Themen: Werkstatt | Die Entwicklung von Dieselgasmotoren geht weiter -->

    « Vorangehende Artikel Nachfolgende Artikel »