Motorsport Magazin Rhein-Berg
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  • Porsche Supercup: Titelentscheidung am Persischen Golf

    Von Sascha Kröschel | 30.Oktober 2009

    Das Gastspiel des Porsche Mobil 1 Supercup in Abu Dhabi ist Premiere und Finale zugleich: Der Markenpokal startet erstmals auf der neuen Formel1-Strecke am Persischen Golf, wo bei den letzten zwei Saisonrennen am Wochenende auch der Titelkampf entschieden wird. Als neuer Meister kann sich entweder Titelverteidiger Jeroen Bleekemolen oder sein Herausforderer René Rast feiern lassen.

    Mit seinem Porsche 911 GT3 Cup, eingesetzt von Konrad Motorsport, ist Jeroen Bleekemolen der konstanteste Fahrer der Saison. Er holte nicht nur vier Siege, sondern fuhr in allen elf bisher ausgetragenen LĂ€ufen aufs Podium. Bei RenĂ© Rast vom Team VELTINS MRS Racing wechselten dagegen Licht und Schatten. Er hat zwar einen Sieg mehr auf dem Konto, kam aber nicht bei allen LĂ€ufen ins Ziel. Beim Finale im grĂ¶ĂŸten der sieben Vereinigten Arabischen Emirate mit einem Lauf am Samstag und einem am Sonntag hĂ€lt deshalb der NiederlĂ€nder alle TrĂŒmpfe in der Hand: Nur ein einziger Punkt fehlt ihm noch zur erfolgreichen Titelverteidigung – und den gibt es schon fĂŒr einen 15. Platz.

    (Quelle: Porsche-Motorsport/Bosch Car Service Rhein-Berg)

    Themen: Motorsport |

    Aston Martin DB2 fĂŒr 550.000 Pfund versteigert

    Von Sascha Kröschel | 30.Oktober 2009

    Das internationale Auktionshaus RM Auctions hat gemeinsam mit Sotheby’s in London 84 Autos aus elf LĂ€ndern zur Versteigerung gebracht. Seit 52 Jahren kam erstmals wieder ein 1950er Aston Martin DB2 Team Car unter den Hammer. Das Auto war bei der Mille Miglia genauso dabei wie in Le Mans und erzielte den Weltrekord-Preis von 550.000 britischen Pfund (rund 600.000 Euro). Auch dabei war ein 1969er Mercedes-Benz 600 Pullman Landaulet, der statt des Anfangsgebots von 60.000 GBP fĂŒr die Summe von 308.000 Pfund den Besitzer wechselte. Das höchste Gebot des Abends erzielte mit 616.000 Pfund (679.000 Euro) ein Mercedes-Benz CLK GTR Roadster, Bj. 2006, das einzige jemals mit Rechtslenkung gebaute Exemplar. Dicht gefolgt von einem Mercedes-Benz CLK GTR CoupĂ© , Bj. 2005, fĂŒr 522,500 GBP. Insgesamt wurden 73 SammlerstĂŒcke fĂŒr einen Gesamtwert von 10,9 Millionen Pfund versteigert.

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    VLN Krönender Abschluss einer packenden Saison

    Von Sascha Kröschel | 29.Oktober 2009

    Der 34. DMV MĂŒnsterlandpokal – von Insidern der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft NĂŒrburgring auch als ‚Schinkenrennen‘ bezeichnet – beschließt am kommenden Samstag (31.Oktober 2009) die 33. Saison der populĂ€rsten Breitensportserie Europas. Im Gegensatz zu den anderen Rennen, erhalten die Gesamt- und Klassensieger vom veranstaltenden MSC MĂŒnster nicht nur einen der begehrten Siegerpokale, sondern auch einen original westfĂ€lischen Schinken. Das will sich niemand entgehen lassen, dem entsprechend ist auch die Starterliste beim Saisonfinale eine bunte Mischung aus bekannten NordschleifengrĂ¶ĂŸen, willkommenen Heimkehrern und prominenten Gaststartern. Klangvolle Namen wie Claudia HĂŒrtgen, Vanina Ickx, Gianni Giudici, Tim Schrick und Johannes Stuck stehen nur stellvertretend fĂŒr die Fahrer der mehr als 180 Teams, die beim Saisonfinale die Herzen der Fans höher schlagen lassen.

    Im BMW Alpina GT3 kehrt Claudia HĂŒrtgen (Aachen) in die Langstreckenmeisterschaft zurĂŒck. Die Meisterin der Saison 2005 teilt sich zwei der giftgrĂŒnen Rennboliden mit Stian Sorlie (Norwegen) und Andreas Wirth (WaghĂ€usel). Auch Johannes Stuck (Liechtenstein) ist beim Saisonfinale wieder mit von der Partie. Der Youngster fĂ€hrt einen Audi R8 LMS von Phoenix-Racing zusammen mit Vater Hans-Joachim Stuck (Österreich) und Dennis Rosteck (Porta Westfalica). Das Schwesterfahrzeug wird von Frank Biela (Monaco), Marc Basseng (Leutenbach) und Frank Stippler (Bad MĂŒnstereifel) pilotiert. Ebenfalls in der GT3-Klasse am Start ist Ex-DTM-Haudegen Giani Giudici. Der Italiener wechselt sich am Volant der Dodge Viper des Vulkan-Racing-Team Mintgen-Motorsport mit seinem Landsmann Andrea Perlini und den beiden Stammfahrern Dirk Riebensahm und Christian Kohlhaas (beide Andernach) ab. Ex-DTM-Fahrerin Vanina Ickx nimmt zusammen mit Patrik Chaillet (beide Belgien) mit einem Seat Leon Supercopa wieder einmal die Nordschleife unter die RĂ€der. Der erste Renneinsatz auf der Nordschleife soll dem Aston Martin des Team Schrick rund um TV-Moderator Tim Schrick gelingen. Nach technischen Problemen beim 24h-Rennen wurde der britische Supersportler ĂŒberarbeitet und wird beim Schinkenrennen die ersten Testkilometer absolvieren.

    (Quelle: VLN / Bosch Car Service Rhein-Berg)

    Themen: VLN / NLS |

    Blaupunkt kehrt zurĂŒck zu seinen Wurzeln – Kompetenz aus 75 Jahren Unterhaltungselektronik

    Von Sascha Kröschel | 28.Oktober 2009

    Die Hildesheimer Blaupunkt-Gruppe gewinnt im Zuge einer umfangreichen Restrukturierung neue Gestalt. KĂŒnftig wird sich das Unternehmen neben dem traditionsreichen GeschĂ€ft mit Autoradios und Komponenten zunehmend auf das zweite Standbein Unterhaltungselektronik konzentrieren und damit zu seinen unternehmerischen Wurzeln zurĂŒckkehren. Keimzelle des Unternehmens war die 1923 gegrĂŒndete Berliner Radiotelefon- und Apparatefabrik Ideal. Diese produzierte zunĂ€chst Kopfhörer, die mit einem „blauen Punkt“ als PrĂŒfsiegel gekennzeichnet wurden. Bald fragten die KĂ€ufer nur noch nach den „Blaupunkt-Kopfhörern“. 1924 wurde aus dem ursprĂŒnglichen QualitĂ€tssymbol das Markenzeichen Blaupunkt.

    1952 entstand bei Blaupunkt das erste UKW-Autoradio der Welt und 1969 das erste Stereo-Autoradio. 1974 stellte man das erste Autoradio mit VerkehrsfunkempfĂ€nger ĂŒber ARI vor, 1988 baute man das erste Autoradio mit RDS.

    2009 zeigen sich die neuen Blaupunkt Autoradios San Francisco 300 und Toronto 400BT wieder innovativ und traditionsbewusst zugleich. Blaupunkt setzt auf den bewĂ€hrten Codem III Tuner. Hierdurch kann sich Blaupunkt ein weiteres Mal ĂŒber die von Insidern seit Jahrzehnten geschĂ€tzte EmpfangsqualitĂ€t, die sogenannte Tunerkompetenz, von den Wettbewerbern in der jeweiligen Preisklasse absetzen. Zudem verbinden diese GerĂ€te die von den Kunden geschĂ€tzte QualitĂ€t und ZuverlĂ€ssigkeit mit zeitgemĂ€ĂŸen Schnittstellen wie iPod und USB. Die Integration einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung erhöht die Sicherheit beim mobilen Telefonieren wĂ€hrend der Autofahrt. Nicht zuletzt vermittelt das schlichte moderne Design die QualitĂ€tsanmutung, die der anspruchsvolle Kunde bei den bunt-verspielten sĂŒdostasiatischen Wettbewerbsmodellen nicht finden wird.

    Neben den KerngeschĂ€ftsfeldern Autoradio, Antenne und Car HiFi will die Traditionsmarke Blaupunkt mit innovativen Produkten und Lifestyle Zubehör wie z.B. Kopfhörern oder Docking Stations fĂŒr iPods jetzt neue Akzente setzen und zu seinen Wurzeln in der Unterhaltungselektronik zurĂŒckkehren.
    (Quelle: Blaupunkt)

    Themen: Werkstatt |

    Finallauf der Peugeot TOTAL Langstreckentrophy

    Von Sascha Kröschel | 27.Oktober 2009

    Am kommenden Samstag (31. Oktober 2009)findet der letzte Lauf der Peugeot TOTAL Langstreckentrophy 2009 im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) statt. Beim Saisonfinale, dem „34. DMV MĂŒnsterlandpokal“ auf der NĂŒrburgring-Nordschleife, treten vier Peugeot 207 RC „VLN“ in der Klasse „Specials 2T“ an.

    Das Autohaus Lenzen hat die letzten beiden Trophy-Rennen fĂŒr sich entschieden und will die Siegesserie beim Saisonfinale nicht abreißen lassen. Die Mannschaft aus Alsdorf hat erfolgreich an der Abstimmung ihres Peugeot gearbeitet. Das bewies Michael Bohrer beim vergangenen Lauf eindrucksvoll mit einer neuen Bestmarke in der „GrĂŒnen Hölle“ fĂŒr die 207 RC von 9.51,942 Minuten. Neben Bohrer wird der zweite Lenzen-Stammpilot Timo Frings in das Steuer des rund 220 PS starken Peugeot greifen. In der Trophy-Tabelle belegen die beiden Rennfahrer die Positionen drei und vier.

    Rink Racing steht bereits seit dem achten Rennen der Peugeot TOTAL Langstreckentrophy 2009 als Meister fest – doch das ist kein Grund fĂŒr das Vater-Sohn-Gespann Ralph-Peter und Christopher Rink, beim finalen Rennen zurĂŒckzustecken:

    Fleper Motorsport hatte in diesem Jahr eine durchwachsene Saison und musste mit zahlreichen AusfĂ€llen kĂ€mpfen. Umso mehr hofft Teamchef Johannes Fleper auf ein Happy End: Das LennestĂ€dter Team reist am Wochenende mit dem schwarzen Peugeot 207 RC „VLN“ von Dr. Joachim Steidel und Herbert von Danwitz in die Eifel.

    In den vergangenen Trophy-LĂ€ufen steigerte sich das Team MĂŒller/Elmerhaus stetig und ist mit der Entwicklung zufrieden. Das Team wird beim Saisonfinale mit den Fahrern JĂŒrgen MĂŒller, Bernd Elmerhaus und Endo Shigeru antreten.

    (Quelle: Peugeot Motorsport)

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    WTCC: BMW LĂ€nderteams wollen in Japan Aufholjagd starten.WTCC: BMW national teams aim to close points gap in Japan

    Von Sascha Kröschel | 27.Oktober 2009

    Die FIA World Touring Car Championship (WTCC) 2009 biegt auf die Zielgerade ein. Am kommenden Wochenende (31.10.2009 – 01.11.2009) bestreiten die BMW LĂ€nderteams in Okayama (JP) die Saisonrennen 21 und 22. Drei Wochen spĂ€ter steht dann das Finale auf dem „Guia Circuit“ von Macau (CN) auf dem Programm. Um bis zum Schluss ein Wort im Titelkampf mitsprechen zu können, benötigen die BMW Piloten in Japan ein starkes Wochenende. Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany liegt aktuell mit 91 Punkten auf Platz drei der Fahrerwertung. Sein RĂŒckstand auf Spitzenreiter Gabriele Tarquini (IT/SEAT) betrĂ€gt 18 ZĂ€hler. Bei den Herstellern hat BMW 250 Punkte auf dem Konto, 21 weniger als SEAT auf Rang eins.

    Im Rahmen der WTCC-LĂ€ufe feiert die Asian Le Mans Series in Okayama ihre Premiere. Das BMW Rahal Letterman Racing Team schickt einen BMW M3 GT2 in die beiden Rennen, die jeweils auf drei Stunden angesetzt sind. Tommy Milner (US) und Dirk MĂŒller (DE), die das Fahrzeug bereits aus ihren EinsĂ€tzen in der American Le Mans Series kennen, werden sich am Steuer des GT-Sportwagens abwechseln. Außerdem trĂ€gt die Formula BMW Pacific an gleicher Stelle ihre Saisonrennen 13 und 14 aus und rundet damit die starke PrĂ€senz von BMW in Okayama ab.

    Historie und Hintergrund:
    Im vergangenen Jahr debĂŒtierte Okayama im Rennkalender der Tourenwagen-WM. Die Rennstrecke wurde 1992 unter dem Namen „Tanaka International Circuit Aida“ gebaut. 2003 wechselte der Kurs den Besitzer und wurde am 1. Mai 2004 umbenannt. Neben der Tourenwagen-WM gastieren auch die japanische Formel 3 sowie verschiedene nationale GT- und Tourenwagen-Championate auf der 3,703 Kilometer langen Strecke. Die beiden WTCC-Rennen werden jeweils ĂŒber 14 Runden ausgetragen. Dies entspricht einer Gesamtdistanz von 51,84 Kilometern.

    Der erste Lauf beginnt am Sonntag um 13.55 Uhr Ortszeit (5.55 Uhr MEZ), Rennen zwei startet um 16.05 Uhr (8.05 Uhr MEZ).

    (Quelle: BMW-Motorsport)The 2009 FIA World Touring Car Championship is approaching the finish line. This weekend sees the BMW national teams contest rounds 21 and 22 in Okayama (JP), with the final two races being hosted three weeks later by the Guia Circuit in Macau (CN).

    In order to take the fight to the last round, the BMW drivers need strong results in Japan. BMW Team Germany’s Augusto Farfus (BR) lies third in the drivers’ classification with 91 points, a deficit of 18 points on championship leader Gabriele Tarquini (IT/SEAT).In the Manufacturers’ Championship BMW has 250 points, 21 less than SEAT.

    Also on the weekend’s programme are races for the new Asian Le Mans Series, which makes its debut at Okayama. The BMW Rahal Letterman Racing Team has entered a BMW M3 GT2 for both three-hour races. Tommy Milner (US) and Dirk MĂŒller (DE), who have experience of the car from American Le Mans Series events, will be at the wheel of the GT sports car. In addition, Formula BMW Pacific will stage its 13th and 14th rounds of the season in Japan, completing the strong line-up for BMW this weekend.

    History and background:
    Last year Okayama made its debut on the World Touring Car Championship calendar, with four BMW drivers making it to the podium: Jörg MĂŒller finished the first race, held on a wet track, in second place, followed closely by Andy Priaulx; on a drying surface, Augusto Farfus amassed eight points in the second race with second place, while Sergio HernĂĄndez took third.

    The “Okayama International Circuit” is named after the Japanese region of the same name. The city of Okayama is situated sixty kilometres to the south, with the circuit actually falling within Mimasaka, which was only founded in 2005 after the amalgamation of numerous communities.

    The race track was built in 1992 as the “Tanaka International Circuit Aida”. It changed hands in 2003, with the renaming following on 1st May 2004. Beside the WTCC, the 3.703-kilometre circuit hosts Japanese Formula 3 as well as various national sports and touring car championships.

    Last year’s WTCC races were the first official FIA events at the OIC for 13 years. In 1994 and 1995 the circuit hosted two Formula One Grands Prix. Both Pacific Grand Prix races were won by Michael Schumacher (DE).

    Dirk MĂŒller and Andy Priaulx experienced the BMW M3 GT2 on 17th October, scoring a podium place in only the new car’s second race in Europe. The BMW works drivers finished second in the ninth round of the VLN Endurance Championship at the NĂŒrburgring-Nordschleife.

    Both WTCC rounds will be contested over 14 laps, equating to a distance of 51.84 kilometres. On Sunday the first race starts at 13:55hrs local time (04:55hrs GMT), with the second getting underway at 16:05hrs (07:05hrs GMT).

    (Quelle: BMW-Motorsport)

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    FIA-GT3-EM in Zolder: Matech GT Racing Team beendet Saison 2009 als Vizemeister in der Team-Wertung

    Von Sascha Kröschel | 26.Oktober 2009

    Nachdem das Team Matech GT Racing bereits 2008 in der FIA-GT3-Europameisterschaft den Titel in der Teamwertung gewann, hat die Mannschaft 2009 ein weiteres exzellentes Resultat erzielt und die Saison als Vize-Meister abgeschlossen.

    Das deutsch-brasilianische Duo Thomas Mutsch und Walter Salles belegte im Ford GT3 mit der Startnummer 1 beim Saisonfinale im belgischen Zolder einen sechsten Rang im ersten Rennen. Das zweite Fahrzeug mit Christian Mamerow und Eric de Doncker beendete das erste Rennen auf Platz elf und absolvierte den zweiten Lauf auf Platz drei. Damit errang die Schweizer Mannschaft die Vizemeisterschaft in der Teamwertung der FIA-GT3-Europameisterschaft.

    (Quelle: Matech / Bosch Car Service Rhein-Berg)

    Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier !

    Themen: Motorsport |

    Museum Prototyp mit Ausstellung ĂŒber Le Mans

    Von Sascha Kröschel | 26.Oktober 2009

    Zum ersten Mal widmet sich in Deutschland eine Ausstellung markenunabhÀngig dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans und zeigt mit Rennwagen verschiedener Epochen einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Àltesten Langstreckenrennens der Welt.

    Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Bereits zum 77. Mal fand dieses Jahr das traditionsreiche Langstreckenrennen, veranstaltet vom Automobile Club de l’Ouest (ACO), in der NĂ€he der französischen Stadt Le Mans statt. Seit 1923 stellen Automobilhersteller, Konstrukteure und Fahrer dort ihr Können unter Beweis und versuchen innerhalb von 24 Stunden, möglichst viele Runden auf dem knapp 14 Kilometer langen Rundkurs zu absolvieren und nach Ablauf der Zeit durchs Ziel zu fahren.

    Neben der Demonstration fahrerischen Könnens, großer Ausdauer und extremer Materialbelastung treten bis heute Teams mit modernsten Antriebstechnologien an, die in punkto ZuverlĂ€ssigkeit, Leistung und UmweltvertrĂ€glichkeit fĂŒr die gesamte Automobilindustrie wegweisend und seriennah sind.

    Mit der Sonderausstellung 24|77 prÀsentiert PROTOTYP, das Automuseum in der Hamburger HafenCity, vom 28. November 2009 bis MÀrz 2010 eine Hommage an den Mythos des 24-Stunden-Rennens von Le Mans.

    Historische Fahrzeuge aus den verschiedenen Epochen, wie der Bentley Speed 6, Alfa Romeo 8C 2300 LM, Deutsch Bonnett DB 2 von 1938 ĂŒber den Jaguar D-Type, Mercedes-Benz 300 SL (W194), Ford GT40, Porsche WSC bis hin zum modernen Audi R10 Diesel von 2008, lassen die Historie wieder aufleben und erzĂ€hlen Geschichten, die das Rennen auf dem knapp 14 Kilometer langen Rundkurs in der NĂ€he der französischen Stadt Le Mans so einzigartig machen. Besondere Höhepunkte werden der Howmet Turbinenwagen, der Ex-Steve McQueen-Wagen Porsche 908 und der GreenGT sein, der 2011 als erstes Elektroauto in Le Mans antreten soll. Einsteigen können die Besucher in einen Le Mans-Fahrsimulator, bei dem nicht nur schnelle Runden gedreht, sondern auch die Reifen in Rekordzeit gewechselt werden können.

    Eröffnet wird die Sonderausstellung am 28. November 2009 mit einem Symposium, zu dem Persönlichkeiten wie die Fahrer Tom Kristensen, Kurt Ahrens und Hans Herrmann, Teamchefs wie Reinhold Joest, Rennleiter Peter Falk, Hans Mezger – Konstrukteur des Porsche 917-Motors – sowie die Porsche-Le Mans-Veteranen Norbert Singer, Peter Falk und Manfred Jantke nach Hamburg eingeladen sind.

    Bis zum 31. MĂ€rz 2010 kann die Sonderausstellung 24|77 neben der Dauerausstellung bei PROTOTYP, Shanghaiallee 7, 20457 Hamburg besichtigt werden. Öffnungszeiten sind jeweils von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

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