Turbulentes fĂĽnftes Trophy-Rennen: Sieg fĂĽr Rink Racing
Von Sascha Kröschel | 29.Juni 2009
Ralph-Peter und Christopher Rink haben den ereignisreichen fĂĽnften Saisonlauf der Peugeot TOTAL Langstreckentrohy 2009 im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) gewonnen. Das Team MĂĽller/Elmerhaus ĂĽberquerte als Zweites die Ziellinie.
Ralph-Peter Rink verriet nach weit über drei strapaziösen Stunden auf der Nordschleife, dass der Sieg an einem seidenen Faden hing: „In der Schlussphase war das Auto beim Bremsen nur noch sehr schwer zu kontrollieren. In der Box haben wir festgestellt, dass ein Stoßdämpfer beschädigt war – ich bin froh, dass wir weiter fahren konnten.“ Auch die Verfolger waren glücklich, das Ziel erreicht zu haben. „Wir sind erleichtert, dass wir angekommen sind, denn ein kleiner Crash hat uns ausgebremst“, so Jürgen Müller. Er trat zusammen mit dem Japaner Endo Shigeru und dem Gastfahrer Markus Hupperich an.
Plötzlicher Regen und zahlreiche kleine Unfälle beendeten das 49. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen 20 Minuten vor dem geplanten Zieleinlauf. In der Division „Specials 2T“ erreichten zwei Peugeot 207 RC „VLN“ das Ziel. Am Streckenabschnitt Wehrseifen waren zu Beginn des Laufes die Peugeot vom Autohaus Lenzen und Fleper Motorsport in eine Massenkarambolage verwickelt. Der Auslöser: ein Unfall von zwei Konkurrenten, bei dem Kühlflüssigkeit auf der Strecke ausgelaufen war und infolge dessen nachkommende Fahrzeuge ins Schleudern gerieten.
(Quelle: Peugeot)
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Werkstatt Tipps fĂĽr die Urlaubsfahrt
Von Sascha Kröschel | 28.Juni 2009
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„Fusselige“ Dämpfer stoppen Bremsenquietschen Lösungsansatz kämpft gegen reibungsinduzierte Vibrationen
Von Sascha Kröschel | 27.Juni 2009
Ein italienischer Forscher hat dem Quietschen von Bremsen bei Autos den Kampf angesagt. Ein „fusseliger“ Dämpfer soll das lästige Geräusch eliminieren. „Fusselig ist dabei so zu verstehen, dass er wie ein Tierpelz durch eine sehr groĂźe Zahl kleiner Strukturen charakterisiert wird“, erklärt Oliviero Giannini von der Sapienza – UniversitĂ di Roma. Diese spezielle Struktur dient dazu, Vibrationen zu dämpfen, die beim Bremsen entstehen. Erste Labortests des Konzepts sind vielversprechend verlaufen. Giannini hofft, dass das System in einigen Jahren gĂĽnstig fĂĽr leisere Bremsmanöver der Autos auf den StraĂźen sorgen wird.
„Bremsenquietschen entsteht durch Vibrationen, die durch Reibungskräfte induziert werden“, sagt Giannini. Ein Dämpfungssystem, das auf das AusmaĂź der Reibung reagiert und Energie absorbiert, ohne den Bremsvorgang selbst zu stören, könnte seiner Ansicht nach instabile Vibrationen der Bremsscheibe verhindern und somit das hochfrequente Geräusch kreischender Bremsen komplett eliminieren. Genau das will Giannini mit seinem Ansatz erreichen und zumindest im Labor hat er bereits Erfolg gehabt. Nun sollen an realen Bremssystemen weitere Tests der zum Patent angemeldeten Lösung folgen. „Es ist aber noch etwas frĂĽh, abzuschätzen, wann die Lösung in Produktion gehen kann“, meint der Maschinenbauingenieur. Einige Jahre werde es wohl noch dauern. Er hofft auf eine gĂĽnstige Umsetzung. „Der Preis wird kein Problem gemessen an den Fahrzeugkosten – die Kunden werden ihn nicht bemerken“, ist er ĂĽberzeugt. Allerdings könnten die Kosten bei ungĂĽnstiger AusfĂĽhrung im Vergleich zu jenen der Bremse hoch ausfallen.
Giannini beschreibt seinen Ansatz im demnächst erscheinenden Beitrag „Squeal suppression through a tuned fuzzy damper: a numerical study“ in der 51. Ausgabe des International Journal of Vehicle Design.Ebenso steht die Veröffentlichung einer Arbeit von Utz von Wagner, Leiter des Fachgebiets Mechatronische Maschinendynamik an der TU Berlin, und seinem Mitarbeiter Stefan Schlager an. Sie haben ein mathematisches Modell entwickelt, dass der präzisen Erklärung des Entstehens von Bremsenquietschen dient. Auch ein spezielles System, das Ingenieuren Tests neuer Zugänge zum Kampf gegen das Geräusch erleichtert, ist an der TU Berlin entstanden.
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DTM Norisring am 2009 – Reifen stark beansprucht
Von Sascha Kröschel | 26.Juni 2009
Es ist traditionell der Höhepunkt der DTM-Saison: das Stadtrennen auf dem Norisring in Nürnberg. Dort startet die populärste Tourenwagenserie Europas am kommenden Wochenende (26. – 28. Juni 2009) zu ihrem dritten DTM-Lauf. Die nur 2,3 Kilometer lange Strecke verlangt von den Piloten ständig die volle Konzentration und beansprucht das Material extrem. „Am Norisring stehen die Belastungen durch Längskräfte im Fokus“, sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop. „Das ständige Wechselspiel zwischen maximaler Beschleunigung und maximalem Bremsen stellt große Anforderungen an den Reifen.“ Der Reifen muss einerseits auf der Geraden die maximale Performance bieten und anderseits vor den Kurven die bestmögliche Verzögerungsleistung garantieren, ehe aus den engen Passagen heraus sehr gute Traktion gefragt ist. Und das über eine Distanz von 80 Runden.
(Quelle: Dunlop)
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BMW Motorsport Direktor Mario Theissen zur aktuellen Lage in der Formel 1
Von Sascha Kröschel | 26.Juni 2009
„In den Diskussionen um die Ausrichtung der Formel 1 wurde gestern ein Durchbruch erzielt, was das Regelwerk und die Governance der Formel 1 angeht. Dies ist eine sehr gute Grundlage, im nächsten Schritt auch die noch offenen kommerziellen Fragen in eine langfristige Vereinbarung umzusetzen. Das wollen wir in den nächsten Tagen tun. Wir haben damit eine klare Perspektive für eine starke Formel 1 im Interesse aller Beteiligten.“
(Quelle: BMW)
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Deutscher Motor Sport Bund grĂĽndet Formel-1-Kommission
Von Sascha Kröschel | 26.Juni 2009
Am 10. bis 12. Juli findet auf dem Nürburgring der deutsche Lauf zur FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft statt. Mit der Ausrichtung hat die FIA den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) als nationale Sporthoheit beauftragt. Zur Umsetzung des „Großen Preis von Deutschland“ hat der DMSB die DMSB-Formel-1-Kommission gegründet, in der die Erfahrungen der beiden Trägervereine ADAC und AvD gebündelt werden.
Während der AvD in den vergangenen Jahren für die Ausrichtung des deutschen WM-Laufs auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg zuständig war, organisierte der ADAC in der Vergangenheit den Europa-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die neue Formel-1-Kommission des Deutschen Motor Sport Bundes kann nun auf den einzigartigen Erfahrungsschatz und die sporttechnischen Ressourcen beider Automobilclubs zurückgreifen.
(Quelle: DMSB)
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Wettbewerb der besten Tuner Europas am letzten Juni-Wochenende: Dunlop rĂĽstet sich zum Tuner-Grand-Prix
Von Sascha Kröschel | 25.Juni 2009
Wenn sich die besten Tuner Europas in Hockenheim treffen, um die schnellsten und besten Tuning-Fahrzeuge zu ermitteln, dann ist Dunlop nicht weit. Am letzten Juni-Wochenende (26./27. Juni 2009) ist der Hockenheimring der Schauplatz dieses einzigartigen Wettbewerbs. Dann gibt sich die europäische Tuning-Elite die Ehre. Allen voran das Team von Cargraphic: Porsche-Tuner aus Landau, dreimaliger Tuner-GP-Sieger und mit dem Besten ausgestattet, was die Dunlop-Tuningabteilung zu bieten hat.
Dunlop Sport Maxx GT fĂĽr die Supersportler
In der GT-Turbo-Klasse tritt Tourenwagen- und GT-Pilot Dominik Schwager auf einem Cargraphic 997 Turbo GT RSC 3,6 an. Die Fahrzeugdaten sind extrem beeindruckend: 624 PS und stattliche 826 Nm bei 3.770 1/min. bietet der Supersportler an – eine Leistung, die ihn in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultiert. Um diese Motorleistung auch in entsprechende Rundenzeiten umsetzen zu können, benötigt der RSC 3,6 ein von Cargraphic speziell abgestimmtes Bilstein-Fahrwerk und den Dunlop SP Sport Maxx GT. Auch in der GT-Saugmotor-Klasse hat Dunlop ein heißes Eisen im Feuer: Für den Cargraphic 997 GT3 RSC 4,0 mit Timo Kluck am Steuer sind ebenfalls Dunlop SP Sport Maxx GT vorgesehen. Zusammen mit den eindrucksvollen Eckdaten von 465 PS und einem Drehmoment von 485 Nm bei 5.500 1/min sollte die süddeutsche Tuning-Schmiede, die sich seit Jahren auf die Veredlung von Porsche-Modellen spezialisiert hat, für den Wettbewerb gut gerüstet sein.
Tuner-Grand-Prix mit neuem Reglement
Der Tuner-Grand-Prix gilt als die Leistungsschau der europäischen Tuning-Szene. Die Bandbreite der Fahrzeuge reicht vom rund 200 PS starken Mini Cooper S über potente Kompaktwagen und sportliche Limousinen bis zum weit über 600 PS starken Porsche Turbo. Bei der 17. Auflage des Traditionsevents wurden auch die Regeln einem Feintuning unterworfen: Künftig wird das schnellste Tuning-Fahrzeug aus dem Durchschnitt von fünf statt nur durch eine schnelle Runde auf dem kleinen Kurs in Hockenheim ermittelt. So können sich die Fans auf den Tribünen des Motodroms auf noch mehr Action freuen.
Zeitplan Tuner-Grand-Prix / Driftchallenge:
Freitag, 26. Juni 2009
12:30 – 14:00 Uhr Freies Training Tuner-Grand-Prix
14:00 – 18:30 Uhr Technische Abnahme Driftchallenge
14:10 – 15:00 Uhr Freies Training 400-Meter-Sprint Tuner-Grand-Prix
15:10 – 17:00 Uhr Freies Training Driftchallenge
Samstag, 27. Juni 2009
8:00 – 8:30 Uhr Technische Abnahme Tuner-Grand-Prix
8:30 Uhr Fahrerbesprechung Tuner-Grand-Prix
9:00 – 9:20 Uhr Warm-up Tuner-Grand-Prix
9:30 Uhr Start Tuner-Grand-Prix
ca. 13:00 Uhr Siegerehrung Tuner-Grand-Prix
(Quelle: Dunlop)
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9. Klassikertreffen an den Opelvillen – Größtes Oldtimer-Treffen Deutschlands fĂĽr alle Marken in RĂĽsselsheim
Von Sascha Kröschel | 25.Juni 2009
Rüsselsheim. Die Opelvillen und der angrenzende Stadtpark in Rüsselsheim sind am Sonntag, 28. Juni 2009, zum neunten Mal Schauplatz des Klassikertreffens. Opel und die Stadt Rüsselsheim als Organisatoren erwarten zwischen 10 und 16 Uhr erneut mehr als 1.500 klassische Autos, Motorräder, Fahrräder und Traktoren aller Marken sowie mehr als 15.000 Besucher. Damit gilt die Rüsselsheimer Veranstaltung als das größte Oldtimer-Treffen Deutschlands.
Präsentiert werden Zwei- und Vierräder aus dem vergangenen Jahrhundert bis zum Baujahr 1980. Die Teilnahme ist sowohl für Oldtimer-Besitzer als auch für Zuschauer kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein Highlight des Klassikertreffens ist die Präsentation der noch nie in der Öffentlichkeit gezeigten Rekonstruktion des Prototypen einer Roadster-Version des Kadett von 1938, mit Spitznamen „Strolch“. Der vom Opel Classic Team in liebevoller Arbeit aufgebaute offene Zweisitzer verkörpert ein Stück Opel-Technikgeschichte. Drei Bands spielen auf dem Klassikertreffen und für das leibliche Wohl sorgen Verpflegungsstände mit einer breiten Auswahl an Essen und Trinken. Besucher können den „Strolch“ hautnah erleben und einiges über seinen Werdegang in Erfahrung bringen.
(Quelle: Opel)
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