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    12h-Rennen Sebring 2012: Doppelsieg fĂĽr Audi

    Von Sascha Kröschel | 18.März 2012

    Audi R18 Sebring 2012 TDI WEC ALMS 12h-RennenAudi gelang ein guter Start in die neue FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Die Marke feierte mit dem Sieg von Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish ihren zehnten Gesamterfolg bei den berĂĽhmten 12 Stunden von Sebring im US-Bundesstaat Florida. Neuzugang LoĂŻc Duval komplettierte den Doppelsieg von Audi mit seinen Teamkollegen Timo Bernhard und Romain Dumas.

    Spannung bis zum Schluss: In einem Rennen, das von insgesamt elf Safety-Car-Phasen unterbrochen wurde, mussten Capello/Kristensen/McNish im Audi R18 TDI mit der Startnummer „2“hart fĂĽr ihren Sieg arbeiten. Ihre Verfolger aus dem eigenen Team mit der Nummer „3“ blieben in den ersten zehn der 12 Rennstunden mit Abständen von wenigen Sekunden stets in Schlagdistanz. Immer wieder lieĂź das Safety-Car die Abstände des Trios an der Spitze schrumpfen. Bernhard/Dumas/Duval verloren kurz vor Rennende jedoch vier Runden in Folge einer BerĂĽhrung mit einem Konkurrenten.

    Gleichzeitig hielt das Audi Sport Team Joest seine Gegner mit einer perfekten Taktik auf Abstand. Die Mannschaft setzte in den Gelbphasen abwechselnde Boxenstoppintervalle für seine beiden besten Audi R18 TDI um. So blieben die schnellsten Verfolger von HPD-Honda stets eine Runde hinter den beiden Diesel-Sportwagen. Bei 63 Startern dominierten dichter Verkehr und viele Unfälle das Geschehen. Dank der Präzisionsarbeit der Fahrer kam der siegreiche R18 TDI aber ohne jede Karosseriebeschädigung über die gesamte Distanz.

    Doch nicht nur der zehnte Audi-Sieg bei der 60. Ausgabe der 12 Stunden von Sebring ist ein Meilenstein in den Geschichtsbüchern. Tom Kristensen feierte als Rekordhalter bereits seinen sechsten persönlichen Erfolg bei dem Klassiker in Florida, Dindo Capello seinen fünften und Allan McNish seinen vierten. Das Trio hatte drei Jahre zuvor den bis dato letzten Audi-Sieg in Sebring errungen.

    Auch der dritte Audi hatte anfangs beste Chancen auf eine Spitzenposition. AndrĂ© Lotterer, der im Qualifying die erste Pole-Position fĂĽr Audi in der neuen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) geholt hatte, war in der ersten Rennhälfte gemeinsam mit seinen Teamkollegen BenoĂ®t TrĂ©luyer und Marcel Fässler härtester Verfolger der späteren Gewinner. Kurz vor Halbzeit verlor das Fahrzeug mit der Nummer „1“ allerdings 17 Runden. Eine fehlerhafte elektrische Schalteinheit am Getriebe zwang das Team zu einer unplanmäßigen Reparatur im Zelt. Am Ende belegten die drei Le-Mans-Sieger des Vorjahres den 16. Gesamtrang und den fĂĽnften Platz unter den LMP1-Fahrzeugen in der WEC-Wertung.

    Ergebnis Rennen

    1. Capello/Kristensen/McNish (Audi R18 TDI) 325 Rd.
    2. Bernhard/Dumas/Duval (Audi R18 TDI) – 4 Rd.
    3. Potolicchio/Dalziel/Sarrazin (HPD-Honda) – 6 Rd.
    4. Tucker/Bouchut/Barbosa (HPD-Honda) – 6 Rd.
    5. Nicolet/Lahaye/Pla (Morgan-Judd) – 7 Rd.
    6. Collard/Boullion/Jousse (Pescarolo-Judd) – 7 Rd.
    7. Perez Companc/Kaffer/Ayari (Oreca) – 8 Rd.
    8. Dyson/Smith/Kane (Lola-Mazda) – 8 Rd.
    9. Zugel/Gonzalez/Julian (Zytek) – 9 Rd.
    10. Leventis/Watts/Kane (HPD-Honda) – 9 Rd.

    Topics: WEC |