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    24h-Rennen Daytona 2023: Klassensieg fĂŒr Mercedes AMG Motorsport

    Von Sascha Kröschel | 31.Januar 2023

    24h Daytona 2023

    – Die #79 von WeatherTech Racing gewinnt die GTD-Pro Klasse
    – Klassenpodium und drei Top-Ten-Platzierungen fĂŒr die Mercedes-AMG GT4

    Mercedes-AMG Motorsport ist erfolgreich in die neue Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship gestartet. Beim legendĂ€ren Rolex 24h At Daytona auf dem Daytona International Speedway fuhren Maro Engel (GER), Jules Gounon (AND), Daniel Juncadella (ESP) und Cooper MacNeil (USA) im Mercedes GT3 #79 von WeatherTech Racing als zweites GT3-Fahrzeug ĂŒber die Ziellinie und durften einen verdienten Podiumserfolg feiern. Damit sicherte sich das Team auch den Klassensieg in der hart umkĂ€mpften GTD-Pro-Wertung.

    Beim offiziellen Qualifying, dem Roar Before the Rolex 24, waren den vier teilnehmenden Mercedes-AMG GT3 die vier besten Rundenzeiten aller GT3 (GTD/GTD-Pro-Klasse) gelungen. Das schnellste Fahrzeug (#57 von Winward Racing) wurde fĂŒr das 24h-Rennen jedoch ans Ende des Starterfeldes versetzt. Aufgrund eines Unfalls in einer Trainingssession vor dem Hauptrennen musste das Team aus Texas auf ein Ersatzfahrzeug wechseln und verlor dadurch seine Position fĂŒr das 24h-Rennen. Zudem zog sich Fahrer Lucas Auer (AUT) eine Verletzung zu. Der Österreicher wurde in einem Krankenhaus in Daytona behandelt und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Daniel Morad (CAN) sprang kurzfristig fĂŒr Auer als Ersatzfahrer ein.

    Die 61. Ausgabe des 24h -Rennens in Daytona (USA) begann um 13:40 Uhr Ortszeit (19:40 Uhr CET) bei trockenen Bedingungen. Die drei von der Spitze des 33 Fahrzeuge starken GT3-Feldes ins Rennen gehenden Mercedes-AMG GT3 bewĂ€ltigten die Startphase ohne Probleme. Die Startfahrer Fabian Schiller (#75, GER), Mike Skeen (#32, USA) und Maro Engel (#79) konnten ihre Positionen verteidigen und sich in der Folge in der Spitzengruppe festsetzen. FrĂŒhe und regelmĂ€ĂŸige Gelbphasen sorgten jedoch fĂŒr zahlreiche PositionsverĂ€nderungen im gesamten Feld und verhinderten zudem, dass sich einzelne Teilnehmer von der Konkurrenz absetzen konnten. Davon profitierte auch Russell Ward (USA), Startfahrer der #57 von Winward Racing. Der Amerikaner zeigte einen starken Stint, machte konstant Positionen gut und hatte bereits nach einer Rennstunde wieder den Kontakt zu den Top Ten der GT3-Fahrzuge hergestellt.

    Daniel Morad setzte die Aufholjagd der #57 konsequent fort. So befanden sich schließlich alle 4 Mercedes-AMG GT3 unter den ersten Zehn der GT3-Wertung wieder, als gegen 18 Uhr Ortszeit die DĂ€mmerung einsetzte. Auch die ersten Nachtstunden absolvierten die Mercedes-AMG Kundensportteams in souverĂ€ner Manier. Nach etwa einem Renndrittel erlitt die #75 von SunEnergy1 jedoch einen KĂŒhlerschaden. Das Team fĂŒhrte das Rennen zuerst fort, musste sein Fahrzeug nach 233 gefahrenen Runden aber abstellen. Ein Ă€hnliches Schicksal ereilte spĂ€ter die Start-Nr. 32 vom Team Korthoff Motorsports. Aufgrund eines Schadens am Radlager und anschließender Reparatur verlor das Team wichtige Zeit und musste das Rennen mit einem nicht mehr aufholbaren RĂŒckstand von 14 Runden auf das fĂŒhrende GT3-Fahrzeug fortsetzen. Das Fahrerquartett aus Maximilian Götz (GER), MikaĂ«l Grenier (CAN), Kenton Koch (USA) und Mike Skeen, das zuvor zahlreiche FĂŒhrungsrunden fĂŒr sich verbuchen konnte, ĂŒberquerte die Ziellinie schließlich auf P15 der GTD-Klasse.

    Mehr RennglĂŒck hatten die beiden anderen Mercedes-AMG GT3: Bei Sonnenaufgang befanden sich sowohl Philip Ellis (SUI) in der #57 als auch Daniel Juncadella am Steuer der #79 weiterhin in der Spitzengruppe des GT3-Feldes. Beide Fahrzeuge sammelten dabei ebenfalls regelmĂ€ĂŸig FĂŒhrungsrunden. Dies setzte sich auch in den folgenden Rennstunden fort. 60 Min. vor der Zielflagge befanden sich immer noch zehn GT3 in einer Runde und lieferten sich in langen und hochspannenden PositionskĂ€mpfen immer wieder spektakulĂ€re Duelle. Doch trotz teils sehr unterschiedlicher Strategien konnte sich keiner der Konkurrenten entscheidend absetzen, auch bedingt durch die weiterhin regelmĂ€ĂŸigen Gelbphasen.

    Beim Restart 30 Minuten vor Rennende kam es zu mehreren BerĂŒhrungen im Feld. Einer der Leidtragenden war Philip Ellis. Sein Mercedes-AMG GT3 #57 wurde in aussichtsreicher Position nach einem Kontakt beschĂ€digt und musste die Spitzengruppe ziehen lassen. Bereits vor dem Schlussspurt konnte Maro Engel mit einem sehenswerten Manöver die FĂŒhrung in der GTD-Pro-Wertung erkĂ€mpfen. Als Schlussfahrer der #79 verteidigte er auch in der hitzigen Endphase souverĂ€n seine Position und sicherte somit den Klassensieg.

    Klassenpodium fĂŒr Wilsports im GT4-Rennen

    Auch die IMSA Challenge ist auf dem Daytona International Speedway in die neue Saison gestartet. Im Rahmenprogramm des Hauptrennens absolvierten insgesamt 46 Fahrzeuge der Klassen GS und TCR bereits am Freitagabend mitteleuropÀischer Zeit ein packendes Vier-Stunden-Rennen.

    Nach 107 gefahrenen Runden sicherten sich Gary Ferrera und Kris Wilson in ihrer #11 vom Kundensportteam Wilsports Podiumsplatz zwei in der Klasse GS Bronze. Der schnellste Mercedes-AMG GT4 im Gesamtklassement war die #72 von Murillo Racing: Kenny Murillo und Christian Szymczak (alle USA) verpassten mit Rang vier nur knapp das Siegerpodest. Das Schwesterfahrzeug mit der Start-Nr. 72 sowie die #23 von JTR Motorsports Engineering sorgten fĂŒr zwei weitere Top-Ten-Platzierungen fĂŒr Mercedes-AMG Motorsport.

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