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    Formel 1: Bahrain Grand Prix – Vorschau von Pirelli

    Von Sascha Kröschel | 27.Februar 2023

    Pirelli Bahrain 2023
    Beim 1. Rennen der Saison 2023 in Sakhir debütiert die neue Mischung C1. In diesem Jahr hat Pirelli die Range der verfügbaren Mischungen auf sechs erweitert,von denen auch weiterhin drei für jedes Rennen ausgewählt werden. Die neue C1-Mischung schließt die Lücke zwischen der härtesten Mischung C0 (die 2022 als C1 verwendet wurde) und der C2-Mischung, die gegenüber dem Vorjahr unverändert
    blieb.

    • Beim Großen Preis von Bahrain wird C1 die Mischung des P-Zero White (Hart) sein, C2 die des P-Zero Yellow (Medium) und C3 dies P-Zero Red (Soft). Den Teams stehen pro Auto jeweils zwei Sätze der Reifen mit harter Mischung zur Verfügung, dazu drei Sätze der Medium-Reifen sowie acht Sätze der soften Reifen. Hinzu kommt die übliche Zuteilung von Cinturato Intermediates und Regenreifen.

    • Der Bahrain International Circuit verfügt über einen der abrasivsten Asphaltbeläge des Jahres. Mit ihren langsamen bis mittelschnellen Kurven beansprucht die Strecke vor allem das Traktions- und das Bremsverhalten der Reifen. Das Layout erfordert zudem eine gute Stabilität des Hecks.

    • Ein Faktor, der berücksichtigt werden muss, sind die großen Temperaturschwankungen. Die Asphalt-Temperaturen können tagsüber bis zu 45 Grad Celsius erreichen und am Abend um mindestens 15 Grad sinken. Das FP2, das Qualifying und das Rennen, die alle um 18.00 Uhr beginnen, finden also unter ganz anderen Bedingungen statt als die anderen Sessions, die am frühen Nachmittag durchgeführt werden.

    • Der Grand Prix von Bahrain findet auf einer Rennstrecke statt, die von der Wüste von Sakhir umgeben ist. Der Wind kann manchmal Sand auf die Strecke wehen, was die Haftung während des Trainings beeinträchtigt. Parallel finden Rennen de rFormel 2 und der Formel 3 statt, deren Gummiabrieb die Entwicklung der Strecke beeinflusst.

    • Der Reifenverschleiß ist ein wichtiger Faktor für die Strategie. In der vergangenen Saison mussten alle Fahrer bis auf eine Ausnahme dreimal (statt wie erwartet zweimal) stoppen, weil das Safety-Car am Ende des Rennens ausrückte. Sieger Charles Leclerc (Ferrari) absolvierte seine ersten beiden Stints auf den weichen Reifen, bevor er auf die mittlere Mischung wechselte. Das Safety-Car ermöglichte es ihm, für den letzten Run bis zur Zielflagge wieder die softe Mischung zu verwenden. Sein Teamkollege Carlos Sainz belegte den zweiten Platz.

    Topics: Formel 1 |