ADAC GT Masters: ALPINA triumphiert mit zwei Siegen
Von Sascha Kröschel | 19.Oktober 2009
Es war ein hart erkĂ€mpfter Sieg. Nach dem Start aus Position zwei bog Claudia HĂŒrtgen als Zweite hinter Richard Westbrook in die erste Kurve der Motorsportarena Oschersleben ein. Es war ein sehr enges Rennen, die ersten vier Fahrzeuge lagen innerhalb von zwei Sekunden. Kurz vor Halbzeit konnte Dino Lunardi in der Corvette Claudia HĂŒrtgen ĂŒberholen und setzte sich kurz darauf an die Spitze des Rennens. Sie klebte dem Porsche dicht auf den Fersen, konnte jedoch nicht ĂŒberholen, so dass ALPINA aus taktischen GrĂŒnden nach knapp 30 Minuten den Boxenstop mit Fahrerwechsel auf Maxime Martin vornahm Martin hatte danach freie Fahrt. Nachdem die erstplatzierte Corvette ihren Boxenstop absolviert hatte, war Martin direkt dahinter und verbesserte sich damit bereits um einen Platz. Schon eine Runde spĂ€ter gelang es ihm auf der Start-Zielgeraden die Corvette mit dem Fahrer Alesi zu ĂŒberholen. Martin konnte sich Runde fĂŒr Runde um ca. zwei Zehntel Sekunden von seinem Verfolger absetzen und sicherte sich seinen zweiten Sieg an diesem Wochenende. Der zweite ALPINA ging vom vierten Startplatz ins Rennen, verlor jedoch schon in der Startphase ein paar PlĂ€tze. Andreas Wirth beklagte ĂŒber Funk mangelnde Motorleistung. Das ALPINA Team entschied daher zum frĂŒhestmöglichen Zeitpunkt den Boxenstop zum Fahrerwechsel vorzunehmen, um gleichzeitig das Problem zu beheben. Grund fĂŒr den Leistungsverlust war eine gebrochene Schlauchschelle eines Ladeluftrohrs. Nach erfolgter Reparatur kĂ€mpfte sich Jens Klingmann von Platz 17 auf Platz 11 vor und drehte die schnellste Runde des Rennens. Das ADAC Masters Weekend in Oschersleben wurde klar von ALPINA dominiert mit zwei Siegen und einem zweiten Platz.
Das nĂ€chste Rennen fĂŒr das ALPINA Team findet am kommenden Wochenende (24.10.2009 â 25.10.2009) im Rahmen der FIA GT3 Europameisterschaft in Zolder (Belgien) statt. Dort trifft das Team ebenfalls auf ein hochkarĂ€tiges Feld von GT 3 Fahrzeugen.
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VLN: 9. Lauf zur Peugeot TOTAL Langstreckentrophy
Von Sascha Kröschel | 19.Oktober 2009
Am Samstag (17.10. 2009) gelang dem Autohaus Lenzen beim neunten Lauf der Peugeot TOTAL Langstreckentrophy 2009 der zweite Saisonsieg. Die Lenzen-Piloten Michael Bohrer und Timo Frings verwiesen beim 33. DMV 250-Meilen-Rennen im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) die Konkurrenten Rink Racing und Fleper Motorsport auf die Trophy-PlĂ€tze zwei und drei. Zudem schaffte die Lenzen-Mannschaft den Sprung auf den dritten Podiumsplatz in der VLN-Division âSpecials 2Tâ. Die schnellste Runde auf der NĂŒrburgring-Nordschleife fuhr der 26-jĂ€hrige Losheimer Michael Bohrer in 9.51,942 Minuten.
Die Trophy-Meistermannschaft Rink Racing ĂŒberquerte als Zweite die Ziellinie auf dem NĂŒrburgring. Das Vater-Sohn-Team aus Frankfurt am Main war auf Regenreifen in den neunten Saisonlauf gestartet und wechselte nach vier Runden auf Slicks, da die Strecke abtrocknete.
Das Podium komplettierte beim neunten von zehn Rennen der Peugeot TOTAL Langstreckentrophy Fleper Motorsport. Den schwarzen Peugeot 207 RC âVLNâ mit der Startnummer â403â pilotierte Dr. Joachim Steidel zusammen mit Harald Thönnes.
(Quelle: Peugeot-Motorsport)
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FIA GT3 Europameisterschaft in Zolder 2009 – Teilnehmer
Von Sascha Kröschel | 19.Oktober 2009
Eingeschriebene Teilnehmer zum 11. und 12. Rennen der FIA GT3 Europameisterschaft auf dem Circuit Zolder in Belgien am 24.Oktober 2009 und am 25. Oktober 2009.
| Nr. | Team | Fahrzeug | Fahrer 1 | Fahrer 2 |
| 1 | Matech GT Racing | Ford GT | Walter Salles | Thomas Mutsch |
| 2 | Matech GT Racing | Ford GT | Eric de Doncker | Chris. Mamerow |
| 3 | Hexis Racing AMR | Aston Martin DBRS9 | Thomas Accary | Julien Rodrigues |
| 4 | Hexis Racing AMR | Aston Martin DBRS9 | Manuel Rodrigues | Fred. Makowiecki |
| 7 | Kessel Racing | Ferrari 430 Scuderia | Claudio Ricci | Marcelo Hahn |
| 8 | Kessel Racing | Ferrari 430 Scuderia | Stefano Gattuso | L. Bontempelli |
| 10 | Brixia Racing | Aston Martin DBRS9 | Jaromir Jirik | Christos Peyiazis |
| 12 | Prospeed Comp. | Porsche 911 GT3 Cup | Niki Lanik | Mikael Forsten |
| 14 | JMB Racing | Ferrari 430 Scuderia | Pascal Ballay | Ph. Rambeaud |
| 18 | MĂŒhlner Motorsport | Porsche 911 GT3 Cup | TBA | TBA |
| 19 | MĂŒhlner Motorsport | Porsche 911 GT3 Cup | TBA | TBA |
| 22 | Trackspeed | Porsche 911 GT3 Cup | David Ashburn | Phil Keen |
| 24 | Alpina | BMW Alpina B6 GT3 | Csaba Walter | Claudia Huertgen |
| 25 | Alpina | BMW Alpina B6 GT3 | Martin Matzke | TBA |
| 26 | Phoenix Racing | Audi R8 LMS | Christopher Mies | Christopher Haase |
| 28 | Fischer Racing | Ford GT | Chris. Nygaard | Florian Gruber |
| 32 | Team Rosberg | Audi R8 LMS | Nicolas Armindo | Cesar Campanico |
| 33 | Team Rosberg | Audi R8 LMS | Paulo Bonifacio | Jiri Navratil |
| 34 | M. P. Racing | BMW Alpina B6 GT3 | Arthur Bleynie | Romain Brandela |
| 35 | M. P. Racing | BMW Alpina B6 GT3 | Kevin Despinasse | Michael Petit |
| 38 | Team Leipert | Ascari KZ1 GT3** | Ronnie Bremer | Norman Knop |
| 55 | CRS Racing | Ferrari 430 Scuderia | Klaas Hummel | Chris Goodwin |
| 56 | CRS Racing | Ferrari 430 Scuderia | Danny v. Dongen | Phil Quaife |
| 100 | AutoGt Racing | Morgan Aero | Julien Briche | J.-B. Scheier |
| 101 | AutoGt Racing | Morgan Aero | Gael Lesoudier | Maxime Martin |
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Werkstatt Tipp: Klimaanlage auch im Winter nutzen
Von Sascha Kröschel | 19.Oktober 2009
Die Klimaanlage im Pkw bietet auch in der kalten Jahreszeit einige Vorteile. Sie sorgt zum Beispiel dafĂŒr, dass die Luft entfeuchtet wird und somit die Scheiben schnell beschlagfrei werden. Beim Heizungsbetrieb mit eingeschalteter Klimaanlage wird die Luft nicht nur erwĂ€rmt, sondern gleichzeitig auch getrocknet. Der regelmĂ€Ăige Betrieb der Klimaanlage wirkt sich auch positiv auf die Langlebigkeit aus. Es kann dem KĂ€ltemittelverlust und daraus resultierenden teuren Reparaturen vorgebeugt werden. AuĂerdem werden der Kompressor und die Dichtungen geschmiert, wenn die Anlage mehrmals pro Monat fĂŒr einige Minuten lĂ€uft.
(Quelle: Bosch Car Service Rhein-Berg)
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VLN: Mamerow gewinnt vor BMW zweiten Lauf in Folge
Von Sascha Kröschel | 18.Oktober 2009
Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Dirk Werner (KissenbrĂŒck) feierten beim neunten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft NĂŒrburgring den zweiten Sieg in Folge fĂŒr Mamerow-Racing. Das siegreiche Duo hatte im Ziel einen Vorsprung von 48,230 Sekunden auf Dirk MĂŒller (Schweiz) und Andy Priaulx (GroĂbritannien), die beim zweiten Nordschleifeneinsatz des BMW M3 GT2 den ersten Podiumsplatz verbuchen konnten. Im Kampf um Platz drei setzten sich JĂŒrgen Alzen (Kausen), Dominik Schwager (Erdweg) und Christian Menzel (Kelberg) im Porsche 911 GT3 in einem Fotofinish gegen Hans-Joachim Stuck (Ăsterreich), Frank Biela (Monaco) und Frank Stippler (Bad MĂŒnstereifel) im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing durch. Mit dem Auge kaum wahrnehmbar fehlten dem Audi-Trio am Ende hauchdĂŒnne 0,038 Sekunden. Beim 33. 250-Meilen-Rennen des AC Monheim fiel eine Vorentscheidung in der Meisterschaft. Das Black-Falcon-Team mit Alex Böhm (Kelberg), Sean Paul Breslin (GroĂbritannien) und Christer Jöns (Ingelheim) liegt in der Fahrerwertung uneinholbar in FĂŒhrung und wird beim Saisonfinale am 31. Oktober die Meisterehren in Empfang nehmen. (Quelle: Jan Brucke/VLN)
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ADAC GT Masters: Christian Abt ist Champion 2009
Von Sascha Kröschel | 18.Oktober 2009
Der Traum ist wahr geworden: Mit einem vierten Platz beim vorletzten Lauf des ADAG GT Masters hat Christian Abt den Titel in der heiĂ umkĂ€mpften Sportwagenserie erobert. Der 42 Jahre alte Kemptener bewies beim Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben am Samstag nicht nur enorme NervenstĂ€rke, sondern auch einen feinen Sinn fĂŒr Geschichte: Er gewinnt den Titel auf den Tag genau ein Jahrzehnt nach seinem Triumph in der STW-Meisterschaft am 17. Oktober 1999. Es ist gleichzeitig der erste Titel ĂŒberhaupt fĂŒr den neuen Audi R8 LMS, der erst 2009 sein RenndebĂŒt feierte.
Das letzte Rennen des ADAC GT Masters wird am Sonntagmittag ausgetragen. Mit seinem auch rechnerisch uneinholbaren Vorsprung auf die nĂ€chsten Verfolger ist es fĂŒr Christian Abt bedeutungslos geworden.
(Quelle: Abt-Motorsport)
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Herbst: Vorsicht auf LandstraĂen
Von Sascha Kröschel | 17.Oktober 2009
Vorsicht auf LandstraĂen: Herbst fordert erhöhte Aufmerksamkeit Im vergangenen Jahr passierten mehr als 81.000 UnfĂ€lle auf deutschen LandstraĂen.
Laut Statistischem Bundesamt passierten im vergangenen Jahr mehr als 81.000 UnfĂ€lle auf deutschen LandstraĂen. Davon endeten 2.721 tödlich. Damit starben bei UnfĂ€llen auf LandstraĂen mehr Menschen als innerorts und auf Autobahnen zusammen – eine erschreckende Bilanz. AuffĂ€llig ist: wĂ€hrend der Herbstmonate ereignen sich hier besonders viele UnfĂ€lle. Schlechte Witterung wie Regen und Nebel, ungĂŒnstige LichtverhĂ€ltnisse und Wildwechsel erhöhen die Unfallgefahr.
Beispiel Nebel: Millionen mikroskopisch kleiner Wassertropfen behindern
im Herbst die Sicht der Verkehrsteilnehmer. Dadurch schÀtzen viele Auto-
und Motorradfahrer die AbstĂ€nde zu vorausfahrenden Fahrzeugen falsch ein – Hindernisse erscheinen weiter entfernt, als sie tatsĂ€chlich sind.Deshalb sollten Fahrer deutlich mehr Abstand einkalkulieren. Bei einer Sichtweite unter 50 Metern sollten Autofahrer laut StraĂenverkehrsordnung auĂerdem die Nebelschlussleuchte nutzen und das Tempo deutlich reduzieren.
Beispiel Herbstlaub: Die im Herbst schön anzusehende BlĂ€tterpracht an den BĂ€umen kann auf feuchten StraĂen schnell zur gefĂ€hrlichen Schlitterpartie fĂŒhren. Besonders riskant wird es, wenn der Asphalt nur zum Teil mit feuchtem Laub bedeckt ist, da einseitig Rutschgefahr droht. Ruckartige Brems- und schnelle Lenkmanöver können böse enden. Hier gilt generell: Langsam und vorausschauend fahren.
(Quelle: Bosch Car Service Rhein-Berg/AXA)
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Drei von vier Oldtimern sind deutsche Marken – VW KĂ€fer fĂŒhrt Rangliste der historischen Fahrzeuge an
Von Sascha Kröschel | 16.Oktober 2009
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) legt erstmals eine detaillierte Auswertung der jĂ€hrlichen Bestandszahlen fĂŒr Ă€ltere Fahrzeuge vor, die auf offiziellen KBA-Zahlen beruht. Im Auftrag des VDA wurde vom KBA dabei der Bestand aller dauerhaft zugelassenen Pkws mit Erstzulassung 1979 und vorher nach Herstellern und Fahrzeugtypen analysiert. Die Auswertung der insgesamt ĂŒber 315.000 betroffenen Fahrzeuge â das entspricht 0,76 Prozent des Gesamtbestands â zeigt auf, dass die deutschen Marken in dieser Altersklasse mit einem Anteil von nahezu drei Vierteln (74 %) ein deutliches Ăbergewicht haben. Fahrzeuge englischen und italienischen Ursprungs folgen mit je sechs Prozent in deutlichem Abstand.
Am beliebtesten sind offensichtlich die Modelle von Volkswagen, die mit ĂŒber 76.000 Fahrzeugen einen Anteil von knapp einem Viertel (24 Prozent) erreichen. Aber auch Daimler mit 17 Prozent und Opel mit 10 Prozent liegen in der Gunst der Oldtimerfahrer weit vorne. Auf den PlĂ€tzen 4 und 5 folgen Ford (7 Prozent) und BMW (5 Prozent).
Erstmals kann somit eine Rangliste der hĂ€ufigsten historischen Fahrzeuge ermittelt werden. Dabei fĂŒhrt einer der erfolgreichsten Wagen der Nachkriegszeit auch die Skala der Oldtimer an: 44.540 VW KĂ€fer sind nach wie vor in Deutschland zugelassen und genieĂen hier Kultstatus. Aber auch die diversen Baureihen von Mercedes-Benz – die sogenannten „Strich-Acht“ (/8) mit 10.140 Fahrzeugen auf Platz 2 sowie die berĂŒhmten SL-Roadster und -Sportfahrzeuge – der 107er mit 5.859, der 113er „Pagode“ mit 4.044 und der 190 SL mit 1.161 Einheiten – erfreuen sich in Sammlerkreisen groĂer Beliebtheit.
(Quelle: VDA / Bosch Car Service Rhein-Berg)
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