Formel 1: GroĂer Preis von Malaysia
Von Sascha Kröschel | 6.April 2009
Wetter: trocken beim Start, starker Regen, 24-30°C Luft, 24-40°C Asphalt, 75-97% Luftfeuchtigkeit
Sepang (MAL). In einem dramatischen GroĂen Preis von Malaysia eroberte BMW Sauber F1 Team Fahrer Nick Heidfeld Platz zwei. Nachdem das Rennen bei trockenen Bedingungen gestartet worden war, zwang plötzlich einsetzender, schwerer Regen den Renndirektor, dieses vorzeitig abzubrehen. Teamkollege Robert Kubica hatte Pech und musste sein Auto wegen Motorproblemen in der zweiten Runde ausrollen lassen. Weil die vom Reglement geforderten 75 Prozent der Renndistanz nicht erreicht wurden, erhalten die Piloten nur die halbe Punktzahl.
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Start zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Samstag 04.04.2009 bei der ADAC Westfalenfahrt auf dem NĂŒrburgring
Von Sascha Kröschel | 2.April 2009
Zum Saisonauftakt einige News und Informationen.
Audi R8 auf der Nordschleife
Nach dem Semiwerkseinsatz bei den 24 Studnen wird der neue Audi R8 LMS auch in den folgenden sieben LĂ€ufen der Langstreckenmeisterschaft an den Start gehen. Das Team Phoenix behĂ€lt eines ihrer 24h-Einsatzautos und ĂŒbernimmt auch den weiteren Einsatz. Fahrer sind Dennis Rostek und Rene Rast auf diesem Fahrzeug. Auch zum Einsatz kommen die Fahrer Nicki Thiim und Jimmy Johannsson.
Neue Seriensponsoren
Corvette Motorsport und Aston Martin sind neue Seriensponsoren der Langstreckenmeisterschaft. Bei Aston Martin steht vor allem der Kundensport mit dem Vantage N24 im Vordergrund, ein Einsatz des DBRS9 ist in diesem Jahr nicht geplant. Corvette schreibt in diesem Jahr den Corvette â Cup mit modifizierten GT4 Fahrzeugen aus. Zur Eingewöhnung fĂŒr die Teilnehmer werden die Ergebnisse erst ab Lauf 3 in die Wertung eingehen.
GrĂŒne Schlange
Mit einer Dodge Viper nach GT3 Regelement möchte Vulkan Racing die Porsche-Armada aufmischen. Im Januar nahm man die Viper bei Oreca in Frankreich in Empfang und fuhr seither mehrere Tests auf der Nordschleife. FĂŒr die Fahrer Dirk Riebensahm und Christian Kohlhaas ist die Zielsetzung möglichst hĂ€ufig in den Top 10 des Gesamtklassements anzukommen. Auch der Einsatz beim 24h-Rennen steht bei der Truppe um Michael Mintgen auf dem Plan
Sumdo im Renault
Der Musiker Michael Bernd Schmidt, besser bekannt als Smudo von den Fanta vier, ist seit Jahren mit unterschiedlichen Bioconcept-Cars fester Bestandteil der Langstreckenmeisterschaft auf dem NĂŒrburgring. FĂŒr 2009 plant man den Einsatz eines Renault Megane aus dem Eurocup. Der dort verwendete 3,5 Liter Benziner wird gegen einen 2 Liter Dieselmotor ausgetaucht. Das RenndebĂŒt wird der SelbstzĂŒnder wohl beim 24h Rennen feiern.
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Autogas als Wirtschaftsfaktor und als Umweltentlastung erfolgreich etabliert – Erdgas-Konkurrenz fordert Wettbewerbsbenachteiligung
Von Sascha Kröschel | 2.April 2009
Autogas ist die erfolgreichste Alternativenergie in Deutschland
Autogas ist weltweit die Kraftstoff-Alternative Nummer eins. Im europĂ€ischen Vergleich hat sich Deutschland in den letzten Jahren zu einem der fĂŒhrenden Autogas-LĂ€nder entwickelt. Das schadstoffarme Antriebskonzept hat der ĂŒberwiegend mittelstĂ€ndisch geprĂ€gten FlĂŒssiggas-Branche ein wichtiges neues Absatzsegment mit weiterhin aussichtsreichen Marktperspektiven eröffnet.
Andere alternative Kraftstoffe, die ebenfalls zur Emissionsminderung beitragen können, sind derzeit entweder noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase oder werden lediglich mit hohen ZuschĂŒssen und Marketing-Aufwendungen kĂŒnstlich im Markt platziert. Allein Autogas bietet in Deutschland bisher die Chance, schadstoffarme MobilitĂ€t mit zielfĂŒhrenden Investitionen und wirtschaftlichem Erfolg zu verknĂŒpfen.
153.000 Tonnen CO2 âEinsparung in 2008
Im Jahr 2008 sind in Deutschland rund 300.000 Tonnen Autogas abgesetzt worden. Dies bedeutet eine CO2-Vermeidung von 153.000 Tonnen, verglichen mit einem entsprechenden Verbrauch herkömmlicher Otto-Kraftstoffe. Damit leistet Autogas schon heute einen nennenswerten Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. Die hohen Einsparwerte können realisiert werden, weil Autogas im Gegensatz zu anderen Kraftstoffen nicht erst bei Neufahrzeugen emissionsmindernd greift. Die Autogas-AusrĂŒstung ist auch schon bei bestehenden Fahrzeugen ohne groĂen Aufwand möglich und rechnet sich fĂŒr den Halter innerhalb kurzer Zeit.
Vom Konjunktur- und BeschĂ€ftigungseffekt der steigenden Autogas-Nachfrage profitieren deshalb neben den FlĂŒssiggas-Versorgungsunternehmen auch andere Branchen: Kfz-WerkstĂ€tten, Tankstellen, spezialisierte AusrĂŒster, Hersteller und Importeure der Antriebskomponenten sowie weitere Zulieferer.
Bisher ĂŒber eine Milliarde Euro Investitionsvolumen
Der Autogas-Boom hat also nicht nur positiven Einfluss auf die Reduzierung der Emissionen aus dem Verkehrssektor, er setzt auch ein erhebliches Wirtschaftsvolumen in Gang: Bereits bis heute haben allein die Ausstattung von 320.000 Fahrzeugen und die Errichtung von ca. 4.800 Betankungs-Stationen Investitionen in Höhe von mehr als einer Mrd. Euro mit den entsprechenden BeschĂ€ftigungseffekten ausgelöst. Dem Staat sind allein schon durch die dabei angefallene Mehrwertsteuer bisher ca. 147 Mio. Euro zugeflossen. Die durch die SteuerermĂ€Ăigung fĂŒr Gasantriebe entgangenen Staatseinnahmen sind vor diesem Hintergrund ein Einsatz, der sich auch fĂŒr die öffentliche Hand rechnet.
Der Deutsche Verband FlĂŒssiggas (DVFG) geht realistisch von 1,5 Mio. Fahrzeugen und 6.000 Autogastankstellen im Jahr 2015 aus. Dies entspricht durch die anfallenden Investitionen und Werkstattleistungen einem zusĂ€tzlichen Wirtschaftsvolumen von nahezu drei Mrd. Euro.
Neuwagen-Segment bei Autogas wÀchst kontinuierlich
Der Automobilindustrie eröffnet Autogas ebenfalls neue Absatzchancen. Beim Neuwagen-Kauf spielt heute die Aussicht auf kĂŒnftige Tankkosten-Entlastung fast immer eine entscheidende Rolle. Hier setzt der Autogas-Antrieb Kaufanreize, die ökologisch nachhaltiger wirken als jede AbwrackprĂ€mie.
Autogas ist ein verfĂŒgbares, langjĂ€hrig bewĂ€hrtes Antriebskonzept, in das die Kfz-Hersteller keine Entwicklungskosten mehr investieren mĂŒssen. Zahlreiche Hersteller haben das Marktpotenzial in Deutschland erkannt und bieten mittlerweile Autogas-Modelle entweder ab Werk oder in Kooperation mit einem AusrĂŒst-Partner als Neuwagen mit uneingeschrĂ€nkter Garantieleistung an. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes ĂŒberstiegen im Jahr 2008 erstmals die Neuzulassungen mit Autogasantrieb die der Erdgasfahrzeuge. Die bisher oft propagierte Rollenverteilung, wonach Erdgas fĂŒr Neufahrzeuge und Autogas nur fĂŒr NachrĂŒstungen geeignet sei, ist damit endgĂŒltig hinfĂ€llig.
Pioniere unter den Herstellern wie z. B. Chevrolet oder Subaru, die schon frĂŒhzeitig auf das Angebot von Autogas-Neuwagen gesetzt haben, machen damit inzwischen einen beachtlichen Teil ihres Umsatzes. Nach Angaben von Chevrolet Deutschland wird jedes zehnte verkaufte Fahrzeug mit Autogas betrieben.
Erdgas-Branche fordert jetzt politisch sanktionierte Wettbewerbsverzerrung
Gefahr droht der anhaltend dynamischen Entwicklung des Autogas-Marktes nur, falls sich die Politik erneut â wie bereits vor einigen Jahren â von Wettbewerbsenergien instrumentalisieren lĂ€sst. Damals war durch eine einseitige Steuergesetzgebung versucht worden, dem Kraftstoff Erdgas Vorteile gegenĂŒber Autogas zu verschaffen. Erst ein Bundestagsbeschluss im Jahr 2006 beendete diese verordnete Marktverschiebung. Nun aber gibt es Signale fĂŒr einen weiteren Versuch der Erdgaswirtschaft, ihrem Kraftstoffabsatz ĂŒber politische Einflussnahme endlich Schwung zu verleihen.
Eine im Herbst 2008 vorgelegte McKinsey-Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Erdgas als Kraftstoff im Vergleich zu Autogas unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten deutliche Nachteile aufweist. Gegen Erdgas sprechen auĂerdem das dĂŒrftige Tankstellen-Netz im Vergleich zu einer flĂ€chendeckenden Versorgung bei Autogas sowie die ausgesprochen geringe AttraktivitĂ€t fĂŒr eine NachrĂŒstung im Automobil-Bestand. Die Fachleute von McKinsey kommen zu dem Schluss, dass Erdgas nur dann eine Chance im Markt besitzt, wenn es gelingt, Autogas steuerlich deutlich schlechter zu stellen. Die einzige Chance fĂŒr Erdgas wird also in der Durchsetzung einer massiven Wettbewerbsverzerrung gesehen.
Die e.on-Ruhrgas hat diese Erkenntnis konsequent aufgegriffen und unter anderem das Deutsche Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) zu ihrem Sprachrohr gemacht. Aktiv wird von der Politik gefordert, durch Aufhebung der steuerlichen Gleichstellung von Erdgas und FlĂŒssiggas als Antriebsenergien den Wettbewerb im Markt zu Gunsten von Erdgas zu behindern.
Damit versucht ein marktbeherrschender Konzern, die mittelstĂ€ndischen Versorgungsunternehmen im GeschĂ€ftsfeld Autogas massiv zu benachteiligen, deren hohe Investitionen zu vernichten und so den unliebsamen Wettbewerber aus dem Markt zu drĂ€ngen. Gleichzeitig werden damit die deutlich erkennbaren WĂŒnsche im Markt enttĂ€uscht. Die Verbraucher haben mehrheitlich auf den Alternativkraftstoff Autogas gesetzt und im Vertrauen auf einen fairen Wettbewerb umfangreich in die AusrĂŒstung der Fahrzeuge investiert. Die Entscheidung des Marktes soll nun mit Gewalt der Durchsetzung des bislang erfolglosen Erdgases als Antriebsenergie geopfert werden.
Angesichts der drohenden Erdgas-VersorgungsengpĂ€sse nach dem russischen Lieferstopp vor wenigen Wochen stellt sich ohnehin die Frage, ob die verfĂŒgbaren ErdgasbestĂ€nde unbedingt auch noch in den Kraftstoffsektor geleitet werden mĂŒssen. Vielleicht wĂ€re es auch fĂŒr die deutschen Erdgasversorger wirtschaftlich aussichtsreicher, sich wie ihre europĂ€ischen Partnerunternehmen auf die angestammten GeschĂ€ftsfelder zu konzentrieren und auf die teure MarkterschlieĂung im Bereich der MobilitĂ€t zu verzichten. (Quelle: Deutscher Verband FlĂŒssiggas e.V.)
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AMI Automesse in Leipzig
Von Sascha Kröschel | 30.MÀrz 2009
Der Bosch Car Service Rhein-Berg hat am Wochenende die Automesse in Leipzig (AMI) besucht. Allerdings fehlten im Vergleich zu den Vorjahren bekannte Hersteller, wie BMW, Mitsubishi, Fiat, Volvo und Brilliance auf der Messe. Auch namhafte Tuner haben nicht an der Messe teilgenommen. Die Absagen der Autohersteller und Tuner machten sich auch deutlich in den Hallen bemerkbar. GroĂe Bereiche in der ein oder anderen Halle wurde mit schwarzen VorhĂ€ngen abgetrennt.
Im Bereich Autogas gab es leider auch nicht viel Neues. Die Firma Prins stellte ihr neues System ValveCare vor.
Beim ValveCare-System handelt es sich um eine Additiv-Dosierpumpe, die exklusiv fĂŒr das Prins VSI-System entwickelt wurde. ValveCare bietet die neuesten Produktentwicklungen auf dem Gebiet der Kraftstoffadditive fĂŒr Verbrennungsmotoren, die auf alternative Kraftstoffe wie Autogas (LPG) umgerĂŒstet wurden.
Beim Thema Benzindirekteinspritzer und Autogasanlagen von Prins gab es, wie in der Vergangenheit, keine konkrete Aussage wann die ersten Anlagen ausgeliefert werden und fĂŒr welche Fahrzeuge sie eingesetzt werden können.
Wir hatten trotz der fehlenden Aussteller den Eindruck, dass die Messe gut besucht war. Der Anteil der Besucher aus Polen und Tschechien erschien uns auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. Im Rahmenprogramm gab es eine Sonderausstellung: Autos, die in berĂŒhmten Filmen und TV-Serien benutzt wurden. Zudem boten viele Hersteller Probefahrten mit ihren neuen Modellen an.
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Formel 1 in Australien
Von Sascha Kröschel | 27.MÀrz 2009
Rosberg zweimal schnellster
Der Williams-Pilot Nico Rosberg dominierte beim Saisonauftakt der Formel 1 in Australien am Freitag das Freie Training. Der Deutsche fuhr sowohl am Morgen als auch nachmittags die Bestzeit.
Mit 1.26,053 Minuten fuhr Rosberg die schnellste Zeit. Mit 0,104 Sekunden Abstand kam Routinier Rubens Barrichello auf Platz zwei und sorgte damit fĂŒr einen guten Einstand seines Teams Brawn GP. Auf den Dritten platz fuhr Jarno Trulli (1.26,350 Min.) im besten Toyota vor Lokalmatador Mark Webber im Red Bull-Renault. Jenson Button kam im zweiten Brawn-Mercedes auf Rang 5.
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RĂ€derwechsel und FrĂŒhjahrs-Check
Von Sascha Kröschel | 27.MÀrz 2009
Verbinden Sie doch einfach mal ihren RĂ€derwechsel mit einem FrĂŒhjahrs-Check beim Bosch Service Rhein-Berg in Overath â Untereschbach direkt an der Autobahn Abfahrt der A4 (Nr. 21).
Fahren sie ein Leasingfahrzeug oder gehört ihr Fahrzeug zu einer Flotte â kein Problem, denn wir sind autorisierter Reifenpartner der 4Fleet Group GmbH – einem fĂŒhrenden Flottenmanagement Dienstleister in Deutschland. Bei uns sind PKW und Transporterflotten in den besten HĂ€nden. Unter anderem sind wir Partner folgender Leasinggesellschaften und Flottenbetreiber:
Deutsche Leasing
Masterlease
Deutsche Post
Deutsche Telekom
ALD-Automotive
Aral Fleet Management
LeasePlan
und viele andere
Und wenn Sie nicht wissen wohin mit den SommerrĂ€dern ?? Wir ĂŒbernehmen gerne die Einlagerung in unserem âReifenhotelâ fĂŒr Sie.
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Bosch Unternehmensgeschichte (Teil 1)
Von Sascha Kröschel | 25.MÀrz 2009
Die WerkstĂ€tte fĂŒr Feinmechanik und Elektrotechnik in Stuttgart
Die Bosch-Unternehmensgeschichte lĂ€sst sich in insgesamt fĂŒnf Phasen einteilen. Die erste Phase von 1886 bis etwa 1900 war geprĂ€gt durch den handwerklichen Betrieb in Stuttgart, der sich ĂŒber die ersten Jahre am Existenzminimum bewegte, dann aber durch die MagnetzĂŒndung fĂŒr Kraftfahrzeuge zum schnell wachsenden Autozulieferer aufstieg.
Nach der Eröffnung der âWerkstĂ€tte fĂŒr Feinmechanik und Elektrotechnikâ am 15. November 1886 beschĂ€ftigte Robert Bosch seine anfĂ€nglich zwei Mitarbeiter zunĂ€chst mit dem Bau und der Installation elektrotechnischer GerĂ€te aller Art, darunter Telefonanlagen und elektrische Wasserstandsfernmelder. Bald war das Betriebskapital von 10 000 Mark, das aus dem vĂ€terlichen Erbe stammte, aufgebraucht. Nur ein Bankkredit, fĂŒr den die Verwandtschaft gebĂŒrgt hatte, hielt den Betrieb ĂŒber Wasser. Rasch wurden weitere Kredite nötig. Die geringen ErtrĂ€ge investierte Robert Bosch zumeist in neue Maschinen. Nach ĂŒber neun mĂŒhsamen Jahren waren 1895 endlich alle Schulden abgetragen, und das GeschĂ€ft mit Elektroinstallationen und -produkten stabilisierte sich.
Bis 1900 stieg die Mitarbeiterzahl des Unternehmens auf fast 40 an. Den Umsatz sicherten die Ăbernahme von Installations-, Wartungs- und Reparaturarbeiten elektrotechnischer GerĂ€te und Anlagen. Die Elektrifizierung Stuttgarts im Zeitalter der Industrialisierung kam Bosch dabei entgegen.
Zukunftsprodukt MagnetzĂŒndung
Ein entscheidender Meilenstein fĂŒr die Entwicklung des Unternehmens war die MagnetzĂŒndung. Robert Bosch hatte 1887 nur wenige Monate nach der Eröffnung seiner WerkstĂ€tte auf Wunsch eines Kunden einen MagnetzĂŒndapparat nach Vorbild eines Produkts der Maschinenfabrik Deutz in Köln gefertigt. Bosch verbesserte die Konstruktion der MagnetzĂŒndung entscheidend und hatte mit diesem Produkt erste wirtschaftliche Erfolge.
Die MagnetzĂŒndung diente zur Erzeugung eines elektrischen Funkens, mit dem das Gasgemisch in einem stationĂ€ren Verbrennungsmotor zur Explosion gebracht wurde. 1897 gelang es Bosch erstmals, einen solchen MagnetzĂŒnder an einen Kraftfahrzeugmotor zu adaptieren. Damit löste er eines der gröĂten technischen Probleme der noch jungen Kraftfahrzeugtechnik und erhielt erfolgversprechende AuftrĂ€ge aus der Automobilindustrie.
Am Ende des Jahrzehnts hatte Bosch seine finanziellen Schwierigkeiten weitgehend ĂŒberwunden. Fortbestand und Wachstum des Unternehmens waren gesichert. (Quelle: Bosch)
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WTCC in Puebla (Mexiko): BMW stark aber Seat gewinnt beide Rennen
Von Sascha Kröschel | 23.MÀrz 2009
SEAT Leon-Fahrer Rickard Rydell (SEAT Leon TDI) hat in der Tourenwagen-WM (WTCC) im mexikanischen Puebla das 1.Rennen gewonnen. Der Schwede setzte sich knapp vor den BMW-Piloten Augusto Farfus und Andy Priaulx durch (beide BMW 320 si). Hinter Titelverteidiger Yvan Muller (SEAT) landete Jörg MĂŒller im BMW auf dem fĂŒnften Platz.
Die Freude von Augusto Farfus ĂŒber seine Pole-Position wĂ€hrte nur kurz: Nach einer halben Runde hatte Rickard Rydell den Brasilianer ĂŒberholt und verteidigte die FĂŒhrung bis ans Rennende souverĂ€n. Lediglich in den letzten beiden UmlĂ€ufen konnte Farfus noch einmal aufschlieĂen und den Schweden unter Druck setzen.
Yvan Muller hat das 2. Rennen in Puebla im Rahmen der Tourenwagen-WM gewonnen. Der SEAT-Pilot setzte sich knapp vor Andy Priaulx im BMW und seinem Teamkollegen Rickard Rydell durch, der den ersten Lauf fĂŒr sich entschieden hatte. Jörg MĂŒller fiel nach einem Unfall aussichtslos zurĂŒck.
Der amtierende Weltmeister Yvan Muller und sein VorgĂ€nger Andy Priaulx gingen in der achten Runde am bis dahin fĂŒhrenden SEAT-Fahrer Jordi Gene vorbei und kĂ€mpften anschlieĂend verbissen um den Sieg. Der Franzose wehrte bis zum Ziel alle Angriffe des Briten ab und feierte schlieĂlich im vierten WTCC-Rennen der Saison seinen zweiten Sieg.
Bei den Privatfahrern in der Tourenwagen Weltmeisterschaft belegte der AllgÀuer Franz Engstler im BMW 320 si hinter seinem Markenkollegen Felix Porteiro einen hervorragenden zweiten Platz.
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