Saisonkennzeichen immer beliebter bei Autos und MotorrÀder
Von Sascha Kröschel | 5.Dezember 2009
Die Vergabe von Saisonkennzeichen wird mit steigender Tendenz von Fahrzeughaltern angenommen, nicht nur bei getunten Autos. 1,68 Millionen nicht ganzjĂ€hrig genutzte Fahrzeuge waren am 1. Januar 2009 im Zentralen Fahrzeugregister beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gespeichert. FĂŒr MotorrĂ€der und Cabrios wird diese unbĂŒrokratische und freundliche Zulassungsart besonders gern genutzt.
Die meisten saisonbedingten Zulassungen werden fĂŒr die Sommermonate vorgenommen. 44,4 Prozent der Halter wĂ€hlten eine Zulassungsdauer von sieben Monaten, vorzugsweise von April bis Oktober. Die Zulassungsdauer betrĂ€gt mindestens zwei und höchstens elf Monate. Der Anteil der MotorrĂ€der lag bei 60 Prozent. 12,6 Prozent der Saisonkennzeichen gehen auf die Cabrios und 4,8 Prozent auf die Wohnmobile. In Bayern wird die Möglichkeit der Saisonzulassung besonders oft genutzt. Dort sind 27,1 Prozent aller saisonalen Zulassungen angefallen.
Nach der âAuszeitâ können die Fahrzeuge dann wieder â ohne jegliche FormalitĂ€t â am Verkehrsgeschehen teilnehmen. Und das Jahr fĂŒr Jahr. (Quelle: KBA)
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Oldtimer: Besonders hohe Wertsteigerung bei deutschen Modellen
Von Sascha Kröschel | 4.Dezember 2009
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) veröffentlicht erstmals einen Deutschen Oldtimer Index (DOX), der die Wertentwicklung von klassischen Fahrzeugen in Deutschland darstellt. Dabei wird auf die Datenbank von Classic Data aus Castrop-Rauxel zurĂŒckgegriffen, die sich in den letzten 25 Jahren eine fĂŒhrende Position als Marktbeobachter fĂŒr dieses spezielle Fahrzeugsegment erarbeitet haben.
Seit Beginn der Wirtschaftskrise beschĂ€ftigen sich Vermögens- und Anlageberater zunehmend mit alternativen Investitionsmöglichkeiten. Die Flucht in vermeintlich krisensichere Sachwerte statt in Fonds oder Aktien ist eine der prĂ€ferierten Anlageoptionen. Neben LuxusgĂŒtern wie KunstgegenstĂ€nden oder AntiquitĂ€ten geraten immer hĂ€ufiger auch Oldtimer in den Fokus von Anlegern, ohne dass diese jedoch bislang auf eine seriöse Möglichkeit zur Vergleichbarkeit mit anderen Kapitalanlagen zurĂŒckgreifen konnten.
Der neue DOX bietet nun diese Möglichkeit, indem er eine durchschnittliche jĂ€hrliche Wertentwicklung seit 1999 aufzeigt. Er berĂŒcksichtigt 88 unterschiedliche Oldtimer-Modelle aus sieben HerstellerlĂ€ndern, ausgewĂ€hlt aus rund 200.000 ĂŒber die Classic Data-Bewertungskette erstellten Gutachten und Bewertungen. Um eine VerfĂ€lschung durch einzelne besonders wertvolle SammlerstĂŒcke auszuschlieĂen, wurden ausnahmslos Nachkriegsfahrzeuge berĂŒcksichtigt. Der Anfangswert wurde auf 1.000 Punkte festgelegt.
Seit 1999 hat sich demnach der Wert von Oldtimern in Deutschland jĂ€hrlich im Durchschnitt um 5,7 Prozent gesteigert, was zu einem aktuellen Index von 1.732 Punkten fĂŒhrt. Den höchsten Wertzuwachs weisen Fahrzeuge deutscher Marken auf, deren Index heute 2.116 Punkte betrĂ€gt. Dagegen haben englische Fahrzeuge offensichtlich den Zenit der Wertsteigerung mit 1.486 Punkten annĂ€hernd erreicht, und italienische Oldtimer liegen mit einem Index von 1.740 etwa im Durchschnitt.
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NĂŒrburgring FĂŒhrung neu geordnet
Von Sascha Kröschel | 3.Dezember 2009
Der wirtschaftliche Erfolg des NĂŒrburgrings soll mit einer neuen Struktur verbessert werden. MinisterprĂ€sident Kurt Beck hat ein Machtwort gesprochen: âWir haben zusammen mit externen Beratern und in enger Abstimmung mit renommierten Partnern ein Zukunftskonzept erarbeitet, das den NĂŒrburgring stĂ€rkt und ihm strukturpolitisch noch mehr Gewicht verleiht.“
Hintergrund: Die ins Straucheln geratene NĂŒrburgring GmbH gehört zu 90 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz und zu zehn Prozent dem Landkreis Ahrweiler. Das Projekt âNĂŒrburgring 2009“ war in den vergangenen Monaten aus finanziell ruhigem Fahrwasser geraten weil es erheblich wurde teurer als ursprĂŒnglich geplant.
Der wirtschaftliche Erfolg des neuen Freizeitparks NĂŒrburgring wurde infrage gestellt. Jetzt wird die ReiĂleine gezogen: Die NĂŒrburgring GmbH wird sich in Zukunft aus dem operativen GeschĂ€ft raushalten und sich hauptsĂ€chlich um die Immobilien kĂŒmmern. Neue Betreibergesellschaft ist die Lindner-Gruppe, die bislang bereits als Hotel- und Eifeldorf-Betreiber auftrat. Linder und die Mediinvest werden zu gleichen Teilen an der neuen Betreibergesellschaft beteiligt â ihr steht Jörg Lindner vor. Auch die Finanzierung des Freizeitparks wurde neu geordnet, sie erfolgt nun durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.
Walter Kafitz ist seinen Posten als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der NĂŒrburgring GmbH los. Sein Nachfolger ist Hans-JĂŒrgen Koch, bislang zustĂ€ndig fĂŒr die Finanzen.
Ob diese MaĂnahmen den gewĂŒnschten wirtschaftlichen Erfolg des Projekts bringen bleibt fraglich. Sicher hat der Ruf des NĂŒrburgrings deutlich unter dem Skandal gelitten. Und ob die Motorsport Fans den Freizeitpark akzeptieren bleibt ebenfalls fraglich.
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Grand-Am-Motorsport: Pirelli steigt aus, Continental steigt ein
Von Sascha Kröschel | 2.Dezember 2009
Pirelli Tire North America Inc. will sich nach der kommenden Saison als ReifenausrĂŒster aus der Motorsportveranstaltung âGrand-Am Sports Car Seriesâ zurĂŒckziehen und erklĂ€rt dies mit einer âUmstrukturierungâ und Diversifizierung des US-amerikanischen Motorsportengagements. Pirelli wolle sich stattdessen kĂŒnftig bei einer gröĂeren Auswahl an Motorsportveranstaltungen in Nordamerika engagieren.
Details zur kĂŒnftigen Ausrichtung nannte der zustĂ€ndige Pirelli-Manager allerdings nicht. Pirelli hatte erst im vergangenen Jahr begonnen, Reifen fĂŒr die âGrand-Am Sports Car Seriesâ zu liefern; ein Nachfolger ist noch nicht bekannt. Unterdessen meldet Continental Tire North America Inc., man werde ab der kommenden Saison exklusiv fĂŒr insgesamt fĂŒnf Jahre Reifen fĂŒr die âGrand-Am Continental Tire Sports Car Challengeâ (heiĂt bisher noch âKoni Challengeâ) liefern, einer Veranstaltung, die parallel zur von Pirelli ausgestatteten âGrand-Am Rolex Sports Car Seriesâ lĂ€uft. Continental ersetzt dabei Hoosier Racing Tire Corp. als Reifenlieferant der Serie
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ICE-Eintrag im Telefonbuch des Handys fĂŒr NotfĂ€lle
Von Sascha Kröschel | 2.Dezember 2009
Mit einem sogenannten «ICE»-Eintrag im Telefonbuch ihres Handys erleichtern Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer RettungskrÀften nach einem Unfall die Benachrichtigung ihrer Angehörigen.
Das international gebrĂ€uchliche KĂŒrzel steht fĂŒr «In Case of Emergency» (zu deutsch: im Notfall). Unter dem Eintrag werden die Telefonnummern derjenigen Personen abgelegt, die verstĂ€ndigt werden sollen, wenn der Autofahrer verunglĂŒckt ist und nicht mehr ansprechbar sein sollte.
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Premio Tuning Cars 2009 geehrt
Von Sascha Kröschel | 1.Dezember 2009
Premio Tuning hat die besten Tuning Cars des Jahres 2009 gefunden und am 30.11.2009 in Oberhausen geehrt. Die Veranstaltung fand im Centro Oberhausen statt. Thomas KraĂ von T. KraĂ KFZ-Elektrik + Tuning aus Nordhorn hat den Titel mit der Dodge Viper in Lamborghini-orange gewonnen. KraĂ ĂŒberzeugte mit der stimmigen Veredlung des US-Sportlers. Ein speziell angepasstes KW-Fahrwerk und ein eigens gebautes Formel-1-Lenkrad sind nur zwei Umbauten, die den Sieg ausmachten.
Den zweiten Platz sicherte sich Faton Jasiqi vom Pneuhaus Paul Röllin im schweizerischen Riedikon. Der Autodiagnostiker baute seinen VW Golf III VR6 mit einem vollstĂ€ndigen Bodykit, LSD-FlĂŒgeltĂŒren, einem H&R-Gewindefahrwerk und Carline-RĂ€dern um.
Ebenfalls aufs Siegerpodest schaffte es die Patrick Bondzio GmbH aus Moers. Das Mini Cooper S Cabrio erhielt eine umfangreiche Carbon- und Lederausstattung im Innenraum, einen völlig ĂŒberarbeiteten Motor, Xenon-Scheinwerfer und vieles mehr.
Neben den Tuning Fahrzeugen wurden auch Lieferanten in bestimmten Kategorien ausgezeichnet, wie zum Beispiel die Firma H & R im Bereich Fahrwerk.
Platz 1:
Platz 2:
Platz 3:
(Quelle: Bosch Car Service Rhein-Berg / Premio)
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Tradition bringt Motivation – Projekt von Volkswagen Classic
Von Sascha Kröschel | 1.Dezember 2009
Seit einigen Tagen sind sie an ihren Herstellungsort zurĂŒckgekehrt: KĂ€fer, Golf und Jetta, dazu die zwei Stars aus OsnabrĂŒck, Karmann Ghia und Scirocco. In einem gemeinsamen Projekt des Werkmanagements Wolfsburg und Volkswagen Classic wurden insgesamt fĂŒnf historische Volkswagen direkt in den Produktionshallen aufgestellt. Ihre Karosserien stehen im klaren Kontrast zu Golf, Touran und Tiguan und erinnern an die lange Geschichte erfolgreichen Automobilbaus im Werk Wolfsburg.
Die historischen Fahrzeuge werden zunĂ€chst fĂŒr zwei Monate an ihren aktuellen Orten geparkt, bevor die StandplĂ€tze untereinander getauscht werden. âBei entsprechender Resonanz wollen wir das Projekt auf weitere Standorte ĂŒbertragen.“, deutet Eberhard Kittler, Leiter Volkswagen Classic, eine Perspektive an.
Der KĂ€fer von 1966 mit 34 PS, der alpinweiĂe Golf GTI von 1978 und der marsrote Jetta von 1979 mit 520 Liter Kofferraumvolumen stehen in jeweils unterschiedlichen Hallen der Montage. Das Karmann Ghia Coupe Typ 14, natĂŒrlich mit luftgekĂŒhltem Boxermotor, hat einen Platz im Presswerk, Halle 1A, gefunden und der Scirocco im kantigen Giugiaro-Design steht in der Halle 3 des Karosseriebaus. Auf groĂen Tafeln werden die wichtigsten technischen Daten dargestellt. (Quelle: Volkswagen)
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VLN: Termine der Saison 2010
Von Sascha Kröschel | 30.November 2009
Der Startschuss in der âGrĂŒnen Hölleâ fĂ€llt am 27. MĂ€rz 2010 mit der 57. ADAC Westfalenfahrt. Eine Woche zuvor findet mit der VLN Test- und Einstellfahrt am 20. MĂ€rz 2010 bereits der inoffizielle Saisonauftakt statt. Der Saisonhöhepunkt â das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen â ist auf den 31. Juli terminiert. Der Abschluss der Saison ist wie gewohnt der 35. DMV MĂŒnsterlandpokal am 30. Oktober. Als besonderen Service fĂŒr die Teilnehmer veranstaltet die VLN jeweils am Freitag vor dem Rennen eine Test- und Einstellfahrt auf der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses. Von 8 bis 14 Uhr ist diese Trainingsmöglichkeit selbstverstĂ€ndlich nicht den Teilnehmern der Langstreckenmeisterschaft vorbehalten. Weitere Informationen zu den Test- und Einstellfahrten gibt es in KĂŒrze auf der offiziellen Website www.vln.de.
Die Termine 2010 im Ăberblick:
20.03. – VLN Test- und Einstellfahrt
27.03. – 57. ADAC Westfalenfahrt
10.04. – 35. DMV 4-Stunden-Rennen
24.04. – 52. ADAC ACAS H&R-Cup
12.06. – 41. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
03.07. – 50. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
17.07. – 33. DMV Grenzlandrennen
31.07. – 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
25.09. – 42. ADAC Barbarossapreis
16.10. – 34. DMV 250-Meilen-Rennen
30.10. – 35. DMV MĂŒnsterlandpokal
(Quelle: Jan Brucke/VLN)
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